Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1847)
- Date
- 1847-12-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2554541-2554570-2554583--00679-2556478- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
m MNg von Herrschern und Beherrschten, von Freien und Sklaven, {p. 183.) Die Wallung (!) dieser Prinkipien erfülle auch dm Einzelnen gänzlich mit Egoismus, so daß er nach dem möglichsten AW<e?h»M möglichsten Besitze, der möglichsten Herrschaft für sich strM, chNd dies hätte den faktischen Zustand der Ungkekchheit und Wr Knechtschaft ins Ungeheure vermehrt Jene oben bezrichneten wahren Grundlagen der Gesellschaft, Gleichheit des Rechtes u. s. w. seien außer im Mosaismus und beschränkt im Zudenthume nirgends zur Ausführung gekommen. Im alten heidnischen Staate eben so wenig wie „in dem zweiten heidnischen Staate," dem Feudellstaate des Mittelalters mit seinen Adelsklassen, Zünften und Gilden und seiner gegliederten Priesterfchast, — und in dessen Fortsetzung, dem absoluten. Als die Vernunft diesen Widerspruch begriffen, sei die stanzösische Revolution ausgebrochen, und seitdem sei die Aufgabe 1) die allgemeine Anerkennung des allgemei- «en Menschenrechtes 2) der Umbau der Gesellschaft 3) die Aus- Mchung der Folgen des bisherigen heidnischen Staates. Wenn diese Aufgabe erreicht sei, dann sei der allgemeine Friede und die allgemeine Liebe verwirklicht. Zuletzt warnt Herr PH. noch vor Umsturz und Umwälzung, welche keinen wahrhaften Neubau geben. Zur Bereinigung der Idee mit dein Leben fei der konstitutionelle Staat der nächste Schritt, und die großartig gewachsene Armenpflege, die Bestrebungen zur Beseitigung des Pauperismus, die angestrebte Erhebung des Proletariats, das ' erwachende Leben her städtischen Cowwunen seien Schotte, welche'dem' Ziele Näher stihren. Nur solle man auch der Juden nicht vergessen, deren GleichberechüguNg im Staate das Pfand der Gewissens- und Glaubensfteiheit sei. (p. 187.) Dies soll das religiöse Ziel der Menschheit sein. Zn der Gegenwart habe demnach das Zudenthum die Aufgabe, die Zdeen des Mosaismus, nicht die Lehre, nicht den Kultus allein, sondern dir große« sozialen Zdeen des Mosaismus institutionell zur Wirklichkeit zu bringen: das Christenthum, nach Auflösung dies spezifisch Christlichen, der heidnischen Modifikationen,"in das Urchristenthum, d. h. richtiger in die Quellen» aus denen das