Mannheim
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  1. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 3

    183 schen Treibens mich erhaben dünkte, sondern von welcher ich auch auf die, welche noch am Glauben der Väter festhielten, mit einer gewissen Verachtung herabblickte; ich betrachtete sie als solche, die auf einer niedern Stufe, die ich ver…

  2. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 4

    184 konnte nicht mit vollem Herzen und voller Ueberzeugung zurücktreten. Und die Heuchelei oder mindestens Thorheit derer, welche, wie ich, zweifeln an dem Ueberlieferten, und doch am Zudenthum festhalten, ja selbst vorzugsweise die rechten…

  3. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 5

    185 lich gemieden, sondern ohne alles Gebet eine Zeitlang gelebt hatte; so war dieser innere Zwiespalt nun die Veranlassung einer besseren Anbetung GotteS. Zch flehte in jenen ernsten Augenblicken, in denen ich meine Bedürftigkeit fühlte, a…

  4. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 6

    186 -rauchen, da ich kein deutsches N. T. befaß. Ich begann um die Lrctüre des Sttaußifchm Werkes nach meiner Weise mit großem Eifer, und dieser wuchs noch während des Lesens, denn ich ward von demselben sehr angezogen, ich gönnte mir also …

  5. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 7

    187 herablassenden Barmherzigkeit nimmt er sich der gebeugten Sünder an! Und endlich, welche Sanftmuth gegen seine Feinde, welche treue Liebe gegen seine Freunde, welche Geduld, Standhaftigkeit und Gottvcrtrauen in seinen schweren Leiden, u…

  6. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 8

    188 vielen Elenden geholfen, hilf auch mir, schenke auch meiner Seele die Ruhe, die Du verheißest! Da erschrak ich vor mir selbst. Wo geräthst Du hin? sprach ich bei mir selbst. Du folgst ja ungeprüften Gefühlen und wirst fortgerissen von d…

  7. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 9

    189 spalt etwas merken zu lassen, mich ganz in ihrem Sinne aus. Zch suchte gegen mein Herz eine starke Schanze und Mauer anzulege», und fand in den Unterredungen, die wir hatten, in den Aussprüchen namhafter Männer, auf die ich hingewiesen …

  8. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 10

    gewesen, erst kürzlich zurückgekehrt, zum Prediger berufen und am verwicheuen Sonntage als solcher eingeführt sei. Bald trennten sich unsere Wege, und indem er sich mir empfahl, bat er mich sehr freundlich, ihn zu besuchen. Es war mir mit i…

  9. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 11

    ist an meinem Herzen erfahren , ich habe es aufs klarste erkannt: So kann kein Menschenwort das harte Herz zerschlagen und demüthigen, kein menschlicher Trost das gebeugte aufrichten; solcher Friede, solche über alles Irdische erhebende Fre…

  10. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 12

    192 denS das unversöhnte Herz sei, und die Sünde, um welcher willen der Zorn Gottes auf mir ruhe, meine Krankheit, das lernte ich erst aus diesen Predigten. Durch sie öffnete mir Gott die Augen, daß ich wahre Selbsterkenntniß lernte, welche…

  11. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 13

    193 «einsame falsche Richtung aller Zuden im Leben. Diesem Zrrchume huldigen die eifrigsten Orthodoxen nicht minder, als die modernen Reformer, und find daher immer noch in dem Grundgegenfaße gegen das Christenthum einig; nur daß diese, wei…

  12. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 14

    194 inmres verderbt«, Herzens gewähren! Doch, Gott sei Dank, -aß es mir -nicht ging wie mancher« redlichen Israeliten, der durch das Gesetz zur Erkennttnß der Sünde gebracht, aus Unkenntniß der wahren Hülfe, sich abmarterte mit Kasteiungen …

  13. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 15

    195 kob, (1 Mos. 49, 10) durch Moses (5. Mos. 18,18) und die Vorbilder des Gesetzes, namentlich durch die Opfer und das Priesterthum; schon bestimmter an und durch David (2. Sam. 7. Bgl. Ps. 2. 45. 110) und endlich durch die Propheten. Unte…

  14. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 16

    196 gen auf ein dürres Erdreich, so erquickend fiel dieBerkündigung von dem Einen, der unsere Sünden getragen und uns bei Gott vertritt, in meine schmachtende Seele; wie den Gefangenen der Ruf: Freiheit, Früheit, den Bedammten das Wort: Gna…

  15. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 17

    197 MlageM No. 11 derPrbre Ewett^ welche ich unter der Erklärung dieses Gotteswortes genoß! So ward wein Herz immer mehr im Glauben befestigt; wozu dann auch der Umgang mit andern gläubigen Christen, die dasselbe an ihremHerzen erfahren hab…

  16. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 18

    daß der Gott Abrahams, Isaaks und Zakobs der alleinige uni; waM MUMM daß ich Knien andern anhetze, Ich erkeyE täms, rer als je, denn nun erst bin ich gewiß, daß das Wort des Gottes', der zu den Bätern geredet hat, wahrhaftig ist, weil er in…

  17. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 19

    199 sie sich vergeblich blühten, jnAspahan selbsteine Wohnung in derNähe desZudenviertelszu bekommen, shbliebensieiq Zulfa, (wahrscheinlich eine Borstadt), wo; ihnen, der englische Agent ein Unterkommen verschafft hatte, und begannen sofort…

  18. 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 20

    W MH-eHch nichtsituch werdet ihr nicht W ihre Sünden lei^ dht?/'Des' Gerechten Gerechtigkeit soll über ihm seich, üNddesÜNf'jDHK- Ungerechtigkeit soll über ihm sein; welchoSeele'sündigt, die oll sterben. H'e's. 18, 20. Zhr müßet Euch vielme…

  19. 1846-12-01 · Heft 12 (Dezember 1846) · page 1

    Stimmen dev Wahrheit / an ' ' - Israeliten und Freunde Israels herausgegeben . von Z. C. Hartman». JW 12» ■ Dezember 1846. 2. Jahrgang. Warum erkenne» die Juden das Neue Te-! ftament nicht ebenso als göttliche Offenbarung an, wie das Alte? …

  20. 1846-12-01 · Heft 12 (Dezember 1846) · page 2

    202 - nur in die Hand und den Namen Zesu auf seine Lippen nimmt. Daher es auch öfters geschieht daß, wenn ein solcher Jude sich dennoch, vielleicht von Neugierde getrieben, hat'verleiten lassen, das N. T. in die Hände zu nehmen, er es dann …