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Dibre Emeth · 1846-11-01 · Heft 11 (November 1846) · page 14

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Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 11 (November 1846)
Date
1846-11-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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194 inmres verderbt«, Herzens gewähren! Doch, Gott sei Dank, -aß es mir -nicht ging wie mancher« redlichen Israeliten, der durch das Gesetz zur Erkennttnß der Sünde gebracht, aus Unkenntniß der wahren Hülfe, sich abmarterte mit Kasteiungen des Leibes, die feine Lchrcr empfahlen, unter dmen fein Zustand nur immer ehnder ward. Mir ward mit meiner Schuld auch das Lösegeld, mit meiner Gefangenschaft auch der Erlöser verkündigt. Auch die ersten Predigten, von denen ich geredethabe, wiesen, während es ihr Hauptzweck war, das Erlösungsbedürfn iß durch Sündenerkenntniß zu wecken, schon auf die Erlösung selbst hin. Diese aber ward nun in den darauf folgenden ausführlich dargestellt. Zn den ersten von diesen nach 1. Mos. 3, 15 sprach der Prediger von dem ewigen Rathschlussr Gottes zur Erlösung des fündigen Menschengeschlechts und seiner allmähligen Enthüllung in der Geschichte des Volkes Gottes. Er zeigte: Der, welcher zuließ, dH Adam und seine Nachkommen in Sünde sielen, hatte schon von Ewigkeit beschlossen, die Gefallenen zu erlösen; sein Sohn sollte als Mensch, als des Weibes Saame, einst der Schlange den Kopf zertreten, d. h., des Teufels Macht durch seinen Tod, welcher durch den Fersenstich bezeichnet ist, zerstören. Diesen Rathschluß des Erbarmens offenbarte er zum Tröste schon den ältesten Vätern, daher denn auch Noahs Vater den erwartete, der sie trösten sollte in dem Mühsal der Erde. Er erwählte dann Abraham und seinen Samen in Isaak, das Volk Israel; er erlösete es aus Egypten, er gab ihm das Gesetz und führete es nach Canaan, und sandte ihm Propheten, um seine Erkenntniß durch dasselbe zu erhallen auf Erden und sich eine Stätte zu beraten zur vollkommenen Offenbarung seiner Liebe, welche allen Menschen zu Theil werden sollte, wenn die Zeit erfüllet wäre, d. h., wenn auch die Heidenvölker, die er im Vergleich zu Israel, sich selbst überlasse«, durch das Erfahren des Elendes, das die Abkehr von Gott bringt, für das bereitete Heil empfänglich gemacht wären. Diesen Thaten Gottes ging eine immer bestimmtere Verkündigung des verheißenen Erretters zur Seite; so zuerst an und durch Abraham (1 Mos. 12, 3. 22, 18. Vergl. 26, 4. 28, 14), dann durch Za-

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