Mannheim
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  1. 1919-09-01 · Heft 3 (September 1919) · p. Seite 15

    …amma Blatt 61 Mischna: Wenn jemand auf seinem Gebiete Feuer anzündet, wie weit darf er die Flammq brennen lassen? Rabbi Eleasar ben Asarja sagt: Man sieht es so an, als ob es sich in der Mitte einer Fläche befindet, auf der man ein Kar (Maßbezeichnung) Getre…

  2. 1919-09-01 · Heft 3 (September 1919) · p. Seite 16

    16 fürchtiger Scheu herantreten dürfen. Aber diese Scheu darf uns nicht hindern, in dem Buch der Bücher eben auch das von Menschen geschaffene Werk zu sehen. Diese Menschen waren gewiß von Gott begnadete, religiöse Genies, sie haben oft, se…

  3. 1919-09-01 · Heft 3 (September 1919) · p. Seite 17

    w den der Ewige erwählen wird; denn der Ewige, dein Gott, wird dich segnen in all deinem Ertrage und in allem Werke deiner Hände, und du sollst ganz froh sein. Dreimal im Jahre sollen alle deine Mannsleute erscheinen vor dem Angesichte des …

  4. 1919-09-01 · Heft 3 (September 1919) · p. Seite 18

    …ührerin Lotte London, Neue Carthausstraße 59. III. Vertrauensleute. Oppeln : Oberlehrer Dr. Freund, Malapanerstraße 12; Königshütte OS: Gerichtsassessor Erich Schlesinger, Kaiserstraße 3, Ilse Münzer, Bahnhofstraße 2; Namslau : Zahnarzt Egon Guttmann,…

  5. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · page 1

    Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands. Nr. 4 Oktober 1919 'Jahrg. I Inhalt: Simchas -Tauroh! — Zur Jugendbewegung! — Neutralität/ — Schrifttum und Literatur: Aus der Bibel; Aus dem Talmud. — Verba…

  6. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 20

    20 allen Kräften helfen, wieder seßhaft zu werden; das isf aber nicht das Ende, sondern der Anfang jüdischen Lebens. Wir wollen die Erneuerung des Judentums, dazu aber brauchen wir nicht ein neues #Haus zu bauen, sondern wir müssen uns selb…

  7. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 21

    alten Form belassen und ein § 2 folgenden Inhalts hinzugefügt wurde: „Die Verbandsvereine erstreben die Pflege bewußten Judentum1«, der reinen Grundsätze-des Patriotismus, Einfluß auf die sittsiehe Führung und geistige Fortbildung ihrer Mit…

  8. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 22

    Gleichgültigen, die es nicht der Mühe wert finden, sich ein Ziel zu setzen, so kann ei; als neutraler gemächlich existieren, kann erziehliche und wissenschaftliche Aufgaben ganz wohl erfüllen (obwohl es auch schon mit der objektiven neutral…

  9. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 23

    Verheißungsvolle Anfänge sind vorhanden. In Hamburg zuerst, dann in Königsberg und Frankfurt a.' M. sind diese Verbände aller Jugendvereine geschaffen worden und haben bereits begonnen, fruchtbare Arbeit zu leisten. Sie treten mit ge-' mein…

  10. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 24

    So (spricht der Herr: der Himmel ist mein Thron und die Erd'e meiner Füße Schemel. Welches ist das Haus, das ihr mir bauen wollt, wo ist der Ort für meine Ruhestätte? Alles dieses hat meine Hand gemacht, durch mich ist alles dieses geworden…

  11. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 25

    & glieder wurden diese aus dem Mitgliederverzeichnis gestrichen and gesondert zusammengestellt. Die einzelnen Seiten des Verzeichnisses wurden von oben nach unten eng liniert und auf einem Einlagebogen, der die Blätter ein wenig überragt, d…

  12. 1919-10-01 · Heft 4 (Oktober 1919) · p. Seite 26

    …ine. Vorsitzender: Rechtsanwalt Heinrich Stern, Berlin W 10, Friedrich-Wilhelmstraße 20. Kasse und Büro: Alfred Berger, Breslau VII, Höfchenstraße 61. II. Verbandsvereine. t. Iii-Breslau: Vorsitzender Erich Bayer, Karlstraße 13; Schriftführer Frit…

  13. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · page 1

    Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands. Nr. 5 November 1919 Jahrg. I Inhalt: Predigt zum Versöhnungstag. — Unser Gottesdienst. — Die Neugestaltung des jüdischen Religionsunterrichtes. — Schrifttum …

  14. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 28

    28 allen Festtagen ihnen nachgesprochen, bis im letzten Jahrhundert die bessere historische Einsicht dieser Selbstbezichtigung ein Ende gemacht hat. Denn längst hatten fromme und weise Lehrer der Vorzeit das Dunkel des jüdischen Schicksals …

  15. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 29

    2$ nen Lager, die unseren Gegnern recht geben und ihre Ausschreitungen gut heißen, halte ich das alte Bibelwort entgegen: „Sei nicht allzu gerecht und wolle nicht allzu weise sein! Warum willst du zugrunde gehen?" Mit solchen Vorsätzen laßt…

  16. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 30

    30 Kennzeichnend für den Tatgeist der Liberalen scheint es mir auch zu sein, daß noch immer gebetet wird: Wenn Ihr nun auf meine Gebote höret, die ich Euch heute gebe, wenn Ihr den Ewigen, Euren Gott, liebet und ihm mit ganzem Herzen und mi…

  17. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 31

    mer Zeugnisse tiefster Denkarbeit, erhält er von ihnen Kenntnis. Ein Schleier scheint sich vor, seinen Augen zu heben, er glaubt sich plötzlich sehend. Wenn niemand da ist, der ihm den richtigen Weg weist, geht er dem Judentum verloren. Abe…

  18. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 32

    32 auf den Herren harren, gewinnen stets neue Kraft, erheben die Schwingen, wie Adler, sie laufen und ermüden nicht, sie gehen und ermatten nicht. Nachtrag aus Thora und Haphtara früherer Monate. Deut eronomium 4,5—8. Siehe, ich lehrte euch…

  19. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 33

    33 tue deine Hand auf und leihe ihm, so viel ihm fehlt, daß es hinreiche für seinen Bedarf. Hüte dich, daß kein niedriger Gedanke in deinem Herzen sei, und du sprechest: „Es naht das siebente Jahr, das Erlaßjahr", so daß du deinen dürftigen…

  20. 1919-11-01 · Heft 5 (November 1919) · p. Seite 34

    …t. Rabbi Papa Sprach: Die Entscheidung ist, der sechzigste Tag ist nicht einbegriffen. Agada Tanith 5 b. Als sich einst Rabbi Nachman von Rabbi Jizchak trennte, sprach Rabbi Nachman zu seinem Genossen: Erteile mir deinen Segen. Er erwiderte: Ich will di…