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19191922
  1. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. Seite 117

    — 117 — abschnitt Chukhas die Erzählung, wie Jephtah den König der Ammoniten an diese Ereignisse erinnert. H a 1 a c h a Baba Kama Fol. 2 a. Vier Hauptarten von Schädigungen gibt es: durch das Rind, durch die Grube, durch das Abweiden und d…

  2. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. Seite 118

    — 118 — war, daß das Rind schon längst stößig war«, und sein Eigentümer €s nicht sorgfältig gehütet hat, soll er als Ersatz für jenes Rind ein Rind hergeben, das tote aber soll ihm zufallen. Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg abweiden…

  3. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. Seite 119

    …mann Fröhlich.......... . 20.—• „ Bankdirektor Böhm........... 10.— „ Dr. med. vet. Löwenthal........ . 10.— „ Dr. med. Löwisohn........... 25.— „ Salo Lewy............. 25.— „ Alfred Pinkus............. 2.— „ Herbert Schwalbe............ 1.— „ Ric…

  4. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. Seite 120

    …riefadresse: Fräulein Hedwig Gadiel, Promenadenstraße. HL Vertrauensleute. Düsseldorf : Ralph Lewin, Graf Adolfstr. 44. Elberfeld : Hans Fischel, Hansastraße 60. Kattowitz : Ernst Liebermann, Friedrichstraße 63. Königshütte : Rechtsanwalt Erich Schl…

  5. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · page 1

    der Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands. lJahr*n Nr. 7 Juli 1920 Inhalt: Zum 9. Aw. — Vom Lesen der heiligen Schrift. — Religion und Demokratie. — Der jüdische Nationalismus und die Jugend. — Schrifttum und Mter…

  6. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 122

    — i22 Leben. Kann es einen tieferen Beweis für die Macht der Idee des Judentums geben, als daß sie es war, sie allein, die eine Gemeinschaft gehalten und getragen hat durch Zeiten so furchtbaren Leideris und so tiefer seelischer und leiblic…

  7. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 123

    — 123 — reichen Kultur, die unsere Zeit und unsere deutsche Heimat uns schenkte, und an der wir empfangend und schaffend vollen Anteil nehmen, unser Eigenes und Persönliches zu behalten. Wir teilen den Glauben unserer Ahnen, von denen jeder…

  8. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 124

    — 124 — und her wenden mag, bis Monstra von Lehrgebäuden daraus werden, wie die religiös-philosophischen Gebilde des indischen Geistes^ Besinnen wir uns nur einmal ganz einfach auf unser ewiges Verhältnis zur heiligen Schrift als Juden; nic…

  9. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 125

    — 125 — serer Zeit an diesem Wort geschehen muß. Und nach allem Gesagten selbstverständlich.: wir lesen den Text in seiner heiligen Schlichtheit, wie er seit Jahrtausenden vorliegt, wir treiben keine Bibelkritik und ziehen keine Philosophen…

  10. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 126

    …he Konsequenz ausgedacht — eine Menschheit.. So haben die religiösen Heroen des jüdischen Volkes, Arnos, Jesaia, Micha, Jeremia kla,r verstanden, daß Monotheismus internationale Gerechtigkeit will. Alle sollen den einen Gott lieben und in der Erke…

  11. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 127

    — 127 — Punkte berührt sie sich mit dem Liberalismus. Und doch ist sie etwas ganz anderes zugleich. Demokratie ist Gleichheit, Liberalismus Ungleichheit. Der Mensch, an den man glaubt, dessen gutem menschheitförderndem Trieb man vertraut, s…

  12. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 128

    — 128 — hafte Trachten, eine Wirtschaftsordnung zu erzwingen, die jedem Teil -gibt an dem Guten der Welt und so erst ein menschenwürdiges Leben erzeugt, ist eine Theorie ohne den Mut zur Praxis, ein Schwert ohne Schneide, Steine statt Brot.…

  13. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 129

    — 129 — Verknüpfimg des Menschen mit Gott unmittelbar, aber mit einem Gott, der höchst lebendige Persönlichkeit ist, Liebe und Recht heischend und Gerechtigkeit erzwingend. Sie macht menschlich-untertänige Bindungen im Prinzip unmöglich. De…

  14. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 130

    — 130 — Jesus, dem Christus. Sozialdemokratische Tendenzschriftsteller, die alles nur durch ihre Parteibrille sehen, glauben, die von ihm ausgehende Begegnung ais nichts anderes beschreiben zu sollen als eine große wirtschaftlich soziale Re…

  15. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 131

    — 131 — über Religion und ihrer Organisation nichts weniger als feindlich war. Wie ist dieser Gegensatz zwischen deutscher und englisch-amerikanischer Demokratie zu erklären. Die breiten Massen des nichtkatholischen Deutschlands lebten — mi…

  16. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 132

    — 132 — keine sonderlich liebevolle Behandlung erfuhr, pflanzte sich die Stimmung des Ärgers gegen angebliche oder wirkliche Ausnutzung der Religion zur Stützung der herrschenden Kasten auch in unsern Reihen fort, und erzeugte merkwürdigerw…

  17. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 133

    — 133 — präsentantenwahlen ein ganz anderes Resultat haben müssen, denn inzwischen ist ja jene Jugend herangereift. In Wahrheit liegt es doch so, daß es weite Kreise der deutschen Judenheit zwar durchaus anerkennen, was Nützliches von zioni…

  18. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 134

    — 134 — Da herrscht natürlich das platte Schlagwort und so auch konnte das hohle Gerede vom Assimiläntentum jene erschreckende Bedeutung erlangen, deren es sich heute zuweilen in der jüdischen Agitation erfreut. So werden z. B. in der „Jude…

  19. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 135

    — 135 — Der Mißbrauch, den man von nationaljüdischer Seite mit dem Wort Assimilation bezeichnet, beruht darauf, daß man nur eine unbedingte Lösung des Problems anerkennen will. Agitatoren, wie Feuchtwanger oder Lichtheitn (der Verfasser der…

  20. 1920-07-01 · Heft 7 (Juli 1920) · p. Seite 136

    …m vor einiger Zeit sogar der Bubersche „Jude" — zweifellos das wertvollste Organ des nationalen Judentums — den Dichter Ernst Lissauer bedachte, um zu sehen, wie gefährlich eine Erziehung ist, wenn sie allzusehr auf eine äußerlich anzueignende jüdische G…