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…unserem Verlage getroffenen Abkommens wurde für die zionistische Organisation eine UZ3 Wohlfeile Ausgabe □ des Werkes : THEODOR HERZL'S ZIONISTISCHE SCHRIFTEN I. und IL Teil herausgegeben von Prof. Dr. Leon Kellner veranstaltet, die soeben zur Ausgabe g…
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ALTNEULAND MONATSSCHRIFT für die wirtschaftliche Erschliessung Palästinas Organ der zionistischen Kommission zur Erforschung Palästinas HERAUSGEGEBEN VON F. OPPENHEIMER S. SOSKIN O. WARBURG. No, 9. Berlin, September 1905. 2. Jahrg. DER PALA…
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— 258 — inneren Dranges, wenn man so sagen darf. Es waren nur äussere Ursachen, die unseren Enthusiasmus hervorgerufen haben. In den Jahren 1880—1890 machte man in Frankreich gerade die ,,Rekon;Stitution" der Weinberge durch. (Darunter vers…
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Temperaturen mehr oder weniger beseitigt. Und man produzierte fortwährend grosse Mengen. Nun verspürte man auch bald in recht unangenehmer Weise die Bürde der Abgaben, und da merkte man, dass man sich auf falschen Bahnen bewegt hatte. Die E…
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— 260 — unser Nationalvermögen gesündigt. Was man auch sagen mag, hat die Weinkultur in Palästina noch glückliche Tage vor sich. Zufrieden werden diejenigen sein, die neue Weinberge anlegen werden, denn sie werden sich mit einem kleinen Kap…
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— 261 — dass die Sorten, die schwach tragen, aber ein edles Gewächs liefern, den Absatz der Sorten erschweren, die zwar viel, aber ordinären Wein erzeugen. Es ist wohl überflüssig, sich bei diesem logischen Widerspruch länger aufzuhalten. D…
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…n der Küste schon Ende Juli einsetzt. Zu dieser Zeit ist die mittlere Temperatur auf dem Gebirge von Jerusalem, Hebron, Safed, Mutaleh annähernd 21—220 C, während sie in Rischon, Petach Tikwah usw. im Juli durchschnittlich 26—27,50 C beträgt. Es…
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— 263 - Küstenkolonien verlustbringend ist, und es noch lange bleiben wird. Wir glauben nun bewiesen zu haben, dass wir vorläufig höchstens nur einen Zweig der Weinkultur verwerfen dürfen, und zwar nur soweit er sich auf die Fabrikation von…
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— 264 — brauchsgebieten liegen. Wir haben in unserer nächsten Nähe Aegypten liegen, ein Land, welches schon jetzt viel verbraucht, und das bei seiner steigenden Wohlhabenheit immer wachsende Absatzmöglichkeiten bieten wird. Hier mögen die Z…
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— 265 — letzteren Sorte in Palästina a priori nicht in Abrede stellen. Wir zweifeln daher nicht im geringsten daran, dass wir mit Leichtigkeit fast die ganze ägyptische Nachfrage an uns ziehen können, wenn wir die entsprechenden Sorten anba…
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— 266 - 3. Da in der ganzen Welt die Erzeugungszone der Rosine enger ist, als diejenige des Weines (letzterer dehnt sich weiter nach Norden aus), so ist Palästina in bezug auf die Erzeugung von Rosinen ganz besonders von der Natur bevorzugt…
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…ch eines für die Erzeugung von Primeurs besonders geeigneten Klimas erfreuen, werden Tafeltrauben für den Verbrauch von Tiberias, Haifa, Damaskus produzieren, geschweige der anderen, weniger bedeutenden Durchgangszentren. Wir wiederholen es noch ei…
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— 268 — DEUTSCHE KOLONISATIONS-, WIRT¬ SCHAFTS- UND KULTURBESTREBUNOEN IM TUERKISCHEN ORIENT. Von Prof. Dr. O. Warburg. (Fortsetzung und Schluss.) Deutsche Kulturbestrebungen im türkischen Orient. Haben wir bisher nur die natürlichen oder d…
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…ischen, immerhin für ein Land von 16 Millionen Einwohnern nicht unbedeutend. Deutschland besitzt ein Generalkonsulat in Beirut,! Berufskonsulate in Jerusalem und Smyrna, ausserdem noch Konsulate in Bagdad, Damaskus, Jaffa, Aleppo, Mersina, Vizeko…
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…len. Das alte katholische Hospiz in der Stadt wird nach Vollendung des neuen hauptsächlich Schulzwecken dienen. Auch in Haifa besitzen die deutschen Katholiken ein Hospiz, das verbunden ist mit einem Schwesternhaus der Kom gregation des heiligen…
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…t von 1200 Morgen Landes, welches die Anstalt selbst erhält, ferner ein mehr der Krankenverpflegung dienendes Hospiz zu Haifa, sowie eine Knaben- und Mädchenschule in Jerusalem, die aber hauptsächlich von Arabern besucht wird. Auch andere kathol…
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…edeutung für das Land. . So gibt es deutsche evangelische Hospitäler des preussischen Johanniterordens in Jerusalem und Beirut, von Kaiserswerther Diakonissinnen als Schwestern bedient, in Jerusalem mit eigenem Arzt, in Beirut von den Aerzten der…
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…ents eine nicht unansehnliche Zahl deutscher Untertanen; so sind in Jaffa von 875 christlichen Fremden 630 Deutsche; in Haifa sind unter 650 Europäern 510 Deutsche, in beiden Orten grösstenteils Templer; in Jerusalem leben inkl. der 400 Templer …
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— 274 — Soweit mir bekannt, gibt es solche Schulen bisher nur an der anatolischen Eisenbahnlinie und in Smyrna. An letzterem Orte besteht eine von dem Oberlehrer Meyerstein 1893gegründete private, aber von der deutschen Regierung unterstütz…
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- 275 — sein würde, das doch immerhin zu Missdeutungen Veranlassung gebende Wort „evangelisch" fortzulassen, erscheint mir erwägenswert. An höhere und technische Schulen hat sich Deutschland im türkischen Orient noch nicht recht herangewagt…