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19041906
  1. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. [Seite]

    …unserem Verlage getroffenen Abkommens wurde für die zionistische Organisation eine UZ3 Wohlfeile Ausgabe □ des Werkes : THEODOR HERZL'S ZIONISTISCHE SCHRIFTEN I. und IL Teil herausgegeben von Prof. Dr. Leon Kellner veranstaltet, die soeben zur Ausgabe g…

  2. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. [Seite] · Der palästinische Weinbau

    ALTNEULAND MONATSSCHRIFT für die wirtschaftliche Erschliessung Palästinas Organ der zionistischen Kommission zur Erforschung Palästinas HERAUSGEGEBEN VON F. OPPENHEIMER S. SOSKIN O. WARBURG. No, 9. Berlin, September 1905. 2. Jahrg. DER PALA…

  3. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 258 · Der palästinische Weinbau

    — 258 — inneren Dranges, wenn man so sagen darf. Es waren nur äussere Ursachen, die unseren Enthusiasmus hervorgerufen haben. In den Jahren 1880—1890 machte man in Frankreich gerade die ,,Rekon;Stitution" der Weinberge durch. (Darunter vers…

  4. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 259 · Der palästinische Weinbau

    Temperaturen mehr oder weniger beseitigt. Und man produzierte fortwährend grosse Mengen. Nun verspürte man auch bald in recht unangenehmer Weise die Bürde der Abgaben, und da merkte man, dass man sich auf falschen Bahnen bewegt hatte. Die E…

  5. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 260 · Der palästinische Weinbau

    — 260 — unser Nationalvermögen gesündigt. Was man auch sagen mag, hat die Weinkultur in Palästina noch glückliche Tage vor sich. Zufrieden werden diejenigen sein, die neue Weinberge anlegen werden, denn sie werden sich mit einem kleinen Kap…

  6. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 261 · Der palästinische Weinbau

    — 261 — dass die Sorten, die schwach tragen, aber ein edles Gewächs liefern, den Absatz der Sorten erschweren, die zwar viel, aber ordinären Wein erzeugen. Es ist wohl überflüssig, sich bei diesem logischen Widerspruch länger aufzuhalten. D…

  7. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 262 · Der palästinische Weinbau

    …n der Küste schon Ende Juli einsetzt. Zu dieser Zeit ist die mittlere Temperatur auf dem Gebirge von Jerusalem, Hebron, Safed, Mutaleh annähernd 21—220 C, während sie in Rischon, Petach Tikwah usw. im Juli durchschnittlich 26—27,50 C beträgt. Es…

  8. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 263 · Der palästinische Weinbau

    — 263 - Küstenkolonien verlustbringend ist, und es noch lange bleiben wird. Wir glauben nun bewiesen zu haben, dass wir vorläufig höchstens nur einen Zweig der Weinkultur verwerfen dürfen, und zwar nur soweit er sich auf die Fabrikation von…

  9. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 264 · Der palästinische Weinbau

    — 264 — brauchsgebieten liegen. Wir haben in unserer nächsten Nähe Aegypten liegen, ein Land, welches schon jetzt viel verbraucht, und das bei seiner steigenden Wohlhabenheit immer wachsende Absatzmöglichkeiten bieten wird. Hier mögen die Z…

  10. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 265 · Der palästinische Weinbau

    — 265 — letzteren Sorte in Palästina a priori nicht in Abrede stellen. Wir zweifeln daher nicht im geringsten daran, dass wir mit Leichtigkeit fast die ganze ägyptische Nachfrage an uns ziehen können, wenn wir die entsprechenden Sorten anba…

  11. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 266 · Der palästinische Weinbau

    — 266 - 3. Da in der ganzen Welt die Erzeugungszone der Rosine enger ist, als diejenige des Weines (letzterer dehnt sich weiter nach Norden aus), so ist Palästina in bezug auf die Erzeugung von Rosinen ganz besonders von der Natur bevorzugt…

  12. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 267 · Der palästinische Weinbau

    …ch eines für die Erzeugung von Primeurs besonders geeigneten Klimas erfreuen, werden Tafeltrauben für den Verbrauch von Tiberias, Haifa, Damaskus produzieren, geschweige der anderen, weniger bedeutenden Durchgangszentren. Wir wiederholen es noch ei…

  13. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 268 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    — 268 — DEUTSCHE KOLONISATIONS-, WIRT¬ SCHAFTS- UND KULTURBESTREBUNOEN IM TUERKISCHEN ORIENT. Von Prof. Dr. O. Warburg. (Fortsetzung und Schluss.) Deutsche Kulturbestrebungen im türkischen Orient. Haben wir bisher nur die natürlichen oder d…

  14. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 269 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    …ischen, immerhin für ein Land von 16 Millionen Einwohnern nicht unbedeutend. Deutschland besitzt ein Generalkonsulat in Beirut,! Berufskonsulate in Jerusalem und Smyrna, ausserdem noch Konsulate in Bagdad, Damaskus, Jaffa, Aleppo, Mersina, Vizeko…

  15. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 270 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    …len. Das alte katholische Hospiz in der Stadt wird nach Vollendung des neuen hauptsächlich Schulzwecken dienen. Auch in Haifa besitzen die deutschen Katholiken ein Hospiz, das verbunden ist mit einem Schwesternhaus der Kom gregation des heiligen…

  16. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 271 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    …t von 1200 Morgen Landes, welches die Anstalt selbst erhält, ferner ein mehr der Krankenverpflegung dienendes Hospiz zu Haifa, sowie eine Knaben- und Mädchenschule in Jerusalem, die aber hauptsächlich von Arabern besucht wird. Auch andere kathol…

  17. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 272 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    …edeutung für das Land. . So gibt es deutsche evangelische Hospitäler des preussischen Johanniterordens in Jerusalem und Beirut, von Kaiserswerther Diakonissinnen als Schwestern bedient, in Jerusalem mit eigenem Arzt, in Beirut von den Aerzten der…

  18. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 273 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    …ents eine nicht unansehnliche Zahl deutscher Untertanen; so sind in Jaffa von 875 christlichen Fremden 630 Deutsche; in Haifa sind unter 650 Europäern 510 Deutsche, in beiden Orten grösstenteils Templer; in Jerusalem leben inkl. der 400 Templer …

  19. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 274 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    — 274 — Soweit mir bekannt, gibt es solche Schulen bisher nur an der anatolischen Eisenbahnlinie und in Smyrna. An letzterem Orte besteht eine von dem Oberlehrer Meyerstein 1893gegründete private, aber von der deutschen Regierung unterstütz…

  20. 1905-09-01 · Heft 9 (September 1905) · p. Seite 275 · Deutsche Kolonisations-, Wirtschafts- und Kulturbestrebungen im türkischen Orient

    - 275 — sein würde, das doch immerhin zu Missdeutungen Veranlassung gebende Wort „evangelisch" fortzulassen, erscheint mir erwägenswert. An höhere und technische Schulen hat sich Deutschland im türkischen Orient noch nicht recht herangewagt…