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  1. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 291

    meisters und im Beisein des Werbeoffiziers) und 930 Prager Juden als militärdiensttauglich erkannte. Dagegen seien in der nach der Behauptung des Magistrats durch die neunjährigen Rekrutierungen erschöpften christlichen Bevölkerung nur 223 …

  2. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 292

    tiert werden müßten. Daher wachse umsomehr der Haß der Christen gegen die militärische Vorteile genießenden Juden, zumal diese Vorteile den Christen verschlossen seien. Unter den Juden gebe es ebensoviel taugliche Männer wie unter den Chris…

  3. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 293

    30 fl. pro Person zu zahlen und so die Auslagen der Gemeinde herabzumindern . Sie widmeten deshalb in ihrem Gesuche ihre Aufmerksamkeit zuerst dem Hofdekret vom 10. August 1792 und seiner Bestimmung, daß das jüdische Rekrutenkontingent nach…

  4. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 294

    der militärischen Befähigung der Bevölkerung möglichst viel Juden assentiert würden und so möglichst viel Geld an den Ablösungsbeträgen für sie zusammenkäme. Deswegen erhöben die Prager Juden Beschwerde und bäten das Gubernium um Hilfe, in …

  5. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 295

    liehung der Anordnung des Hofdekrets vom 27. April 1793 assentiert worden waren. Für die später Assentierten gelte neben den neuen allgemeinen Bestimmungen der erhöhte Loskaufsatz. Hiebei werde aber aufmerksam gemacht, daß der tatsächliche …

  6. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 296

    Parchiner Kreishauptmann und nach ihm auch den übrigen Kreishauptleuten empfahl, am besten an einem Schulbeispiel, mit welchem das Gubernium auf die Anfrage jedes Gesuchstellers antwortete und das wir auseinanderzusetzen und zu ergänzen ver…

  7. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 297

    …ebend angesehen werden solle. Christliche Rekruten gab es in der Bunzlauer Gegend im Jahre 1794 1218. In der Kreisstadt Jungbunzlau war das Verhältnis der eingetragenen waffenfähigen Männer ein umgekehrtes, als wir es gewöhnt sind: an christlichen waf…

  8. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 298

    Vom Budweiser Kreis wissen wir, daß dort bis zum Jahre 1794 kein Jude assentiert worden war. Das Kreisamt setzte sich für die dortigen Juden ein, daß im Falle ihrer Assentierung zum Militär für sie der niedrigere Ablösungssatz, nämlich 30 f…

  9. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 299

    Die Regierungsentscheidung, die Juden zur persönlichen Erfüllung der Militärpflicht zu verhalten, wurde sodann in dem Hofdekret vom 5. Oktober 1796 wiederholt, in dem ausdrücklich bestimmt wurde, „daß für Dauer des gegenwärtigen Krieges auc…

  10. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 300

    boten der definitiven Entscheidung über die Beteiligung der Juden an den staatlichen Militärlasten. Bereits seit längerer Zeit wurde in Wien über eine endgültige Regelung der Juden Verhältnisse verhandelt, durch welche auch die Verbindlichk…

  11. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 301

    … der medizinischen Fakultät der Prager Universität tätig. 1° Nähere Angaben über sie findet der Leser in der Studie von Guido Kisch: „Die Prager Universität und die Juden. (Mit Beiträgen zur Geschichte des Medizinstudiums)" im Jahrbuch d. Ges. f. Gesc…

  12. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 302

    …eph Wiener, Michael Jurist, Dawid M. Taussig, Abraham Wiener, Dawid Lucka, Moses Schlesinger, Jonathan Buntzl und Elias Lewi. 24 Die Juden unterstützten ihr Gesuch mit etlichen amtlichen Belegen: Einer Zuschrift des Prager Magistrates an die Pr…

  13. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 303

    Juden bekanntgegeben wurde, daß sie 41 Rekruten zu stellen haben, ferner mit einer Zuschrift des Magistrats vom 29. August 1793, der den Juden den Inhalt der Gubernialordnung vom 18. Juli 1793 kundgab, und endlich mit einer Abschrift des In…

  14. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 304

    zum | Fuhrwesen | 1 1 i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Feuergewehr oder Staats- Infanterie 1 1 i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Anmerkungen Den Angeben nach unwissend wo 1 Mit Bewilligung des Werbbezirks- Commando bei der Armee in Italien Sollen sich den Ang…

  15. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 305

    BEILAGE. Im Jahre 1796 wurden die Juden zur direkten Beteiligung am Militärdienst gezwungen; es war zur Zeit, da die früheren Verordnungen über die Zulässigkeit des Loskaufs der Juden von der Militärpflicht aufgehoben wurden. Die Juden trug…

  16. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 306

    z. Kreis Zahl der Rekrut. Herrschaft Sitz Namen des jüd. Rekruten Höhe der Geldablöse 7. Taborer...... 12 Radenin Kamenitz Kardaschftecitz Myskowitz >> Seltsch Tabor 99 99 Chejnow Weselicko Patzau Tabor 99 99 Alexander Weil Josef Lustig Sam…

  17. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 307

    Zur Geschichte der Juden in Böhmen im neunzehnten Jahrhundert. Von Dr. Frantisek Roubik. — Deutsch von Dr. Anton Blaschka. I. ZUR ZENSUR JÜDISCHER BÜCHER IN BÖHMEN ZU ANFANG DES NEUNZEHNTEN JAHRHUNDERTS. Im Juni 1789 wurde anstelle des Jesu…

  18. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 308

    Der Pester Zensor erhob namentlich Beschwerde dagegen, daß unter verschiedenen Schandnamen, z. B. „akum", „gojim", „nochrim" u. ä. in den jüdischen Büchern die Christen gemeint seien, ferner dagegen, daß in Österreich hebräische Bücher gedr…

  19. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 309

    …s der jüdischen Gemeinde vom Jahre 1767, das von hervorragenden Mitgliedern der Prager Judengemeinde unterzeichnet war: Ezechiel Landau, Majer Sohn des Rabbiners Fischel Bunzlau, Judas Low Kassowitz, Salamon- 307

  20. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 310

    Salman, Sohn des Rabbiners Gumpel Emerich, Moises Günzburg Spira, Josef Lieberies, Israel Sohn des Rabbiners Simon Spira Fränkel, Jakob Isaak Austerlitz, Natan Epstein, Isaak Katz Poppers, Hirsch Elbogen, Bezallel, Sohn des Rabbiners Hirsch…