Mannheim
Compact Memory
2,682 pagesSort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
2,751
180618721939
  1. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 2 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    2 Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Rußland. Von Dr, Artur Ruppin, Jerusalem; Vorbemerkung. Die hier behandelte Frage hat seit Jahren die gesamte jüdische Oeffentlichkeit in Atem gehalten« Die jüdische Kolonisation in Rußland…

  2. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 3 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    …inoslaw mit 17 Ansiedlungen, 1416 Familien, 8389 Seelen und 17.650 Desjatin, Ihnen folgten die Gouvernements Wolhynien, Minsk und Mohilew mit je etwa 1000 landwirtschaftlichen Familien, Die Tatsache, daß nach dieser Statistik der ICA in den jüdi…

  3. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 4 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    4 Siedlungen großen Schaden. Die Kolonien in den Gouvernements Cherson und Jekaterinoslaw, die bei Beginn des Weltkrieges etwa 39.000 Seelen zählten, verloren, da sich der Bürgerkrieg zum Teil in ihrem Gebiete abspielte, etwa ein Drittel ih…

  4. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 5 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    5 Retschizo 445 jüdische landwirtschaftliche Familien mit 2543 Seelen und 3686 Desjatinen Land. Aber in diesen Zahlen sind sicherlich viele Familien enthalten, die nur als Nebenberuf etwas Landwirtschaft treiben. II. Die Kolonisation. U Urs…

  5. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 6 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    …ung bisher 295.917 Desjatinen zugeteilt worden sind, von denen sich etwa die Hälfte, nämlich 145.213 Desjatinen, in der Ukraine und mehr als ein Drittel, nämlich 108.113 Desjatinen in der Krim befinden.; Auf Weißrußland entfallen nur 22.000 Desjat…

  6. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 7 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    7 Anmerkungen: , . \. Die Zahl der Kolonisten für das Jahr 1927 ist nur bis zum 1. Juli gerechnet, d. h. bis zur Getreideernte. Das Endresultat dieses, Jahres wird erst bekannt werden, wenn das Wintergetreide ausgesät ist, d. h. im Dezember…

  7. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 8 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    8 Grenze gelegenen ukrainischen Kreisen Schitomir, Schepetovka, Gorostyn, Proskurow, Moldavische Republik, Tulczyn zur landwirtschaftlichen Ansiedlung zuläßt. Sie begründet diese Einschränkung damit, daß in diesen Bezirken die Zahl der Jude…

  8. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 9 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    …russische Regierung in den Jahren 1925 bis 1927 mehr wie 3 Millionen Rubel für die jüdische Kolonisation im Gebiete der Ukraine und der Krim ausgegeben. e) Die jüdischen Kolonisationsgesellschaften. Trotz dieser Hilfe der Regierung würde die Ansie…

  9. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 10 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    …ind die einzelnen Ansiedlungsbezirke zwischen Agrojoint und ICA aufgeteilt. In Weißrußland arbeitet Ozet, im Bezirk von Odessa arbeitet die Ort, die jetzt auch den Bezirk Balta (moldavische autonome Republik) übernommen hat. Aus dem Vorhergehende…

  10. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 11 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    Ii wässert werden können, vielmehr reicht sie nur zu Trink- und Tränkzwecken aus. Die Anlage des Dorfes ist durch die Lage des Brunnens bestimmt Man sucht nach Möglichkeit den Brunnen in der Mitte der Kolonie zu haben und legt deshalb gewöh…

  11. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 12 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    12 insbesondere falls inzwischen sein Haus bereits fertig ist, im zweiten Jahre seine ganze Familie auf das Land und liquidiert das Geschäft, das er in seinem Heimatsorte hatte. Die Rückkehr der Siedler im ersten Jahre vom Siedlungsorte zum…

  12. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 13 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    13 1. Schwarzbrache, 2. Wintergetreide (Weizen oder Wintergerste), 3. Sommergetreide (Sommergerste, Hafer, Sudangras), 4. Mais oder Kürbis, 5. Wintergetreide, 6. Sommergetreide. Neben diesem Fruchtwechsel gibt es zwei andere Systeme, die ab…

  13. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 14 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    14 seiller Tonziegeln gedeckt ist. Das System der Ort ist dem der Ica ähnlich. Am größten sind die Einrichtungskosten nach dem System des Agrojoint. Nach diesem System bekommt der Siedler ein Gebäude von 9 X 18 Arschin, d. h. zirka 80 Quadr…

  14. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 15 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    15 Ueberfahrt- und Transportkosten vom früheren Wohnorte zum Siedlungsorte . . . . . . . . . ... . . . ... 50 Rubel Unterhalt für einen Menschen für vier Monate (die Familie bleibt noch in ihrem früheren Wohnorte)........ 40 Kosten des erst…

  15. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 16 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    16 Hieraus ergibt sich, da nach dem oben erwähnten Fruchtwechsel immer ein Drittel der Fläche brachliegt, daß ein Drittel mit Weizen, ein Sechstel mit Gerste und ein Sechstel mit Mais (oder Hafer) bestellt wird. Der Siedler erntet also in e…

  16. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 17 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    17 der Unterhalt für eine Familie (außer Brot, Milch und Milchprodukten) stellt, ziemlich übereinstimmend die Auskunft erhalten, daß eine Familie, die aus Mann, Frau, einem erwachsenen arbeitenden Kinde und zwei noch nicht arbeitenden Kinde…

  17. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 18 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    18. sonders mißlich im Beginn der Kolonisation. Erstens ist es gerade in dieser an sich schon genügend schwierigen Anfangszeit besonders wichtig, daß der Mut der Siedler aufrechterhalten und nicht durch eine Mißernte gebrochen wird, und zwe…

  18. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 19 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    w solange die Siedler noch keine Einzelhäuser und Einzelställe haben, findet noch die kollektive Bewirtschaftung des Bodens statt. Die Regierung, (jcL h, der Komzet) ist theoretisch zwar der kollektiven Bewirtschaftung geneigt.und rät den S…

  19. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 20 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    20 werden kann, nur etwa 1500 Liter jährlich. Nur in denjenigen Siedlungen, die ganz nahe zu einer Stadt liegen, ist es möglich, frische Milch zu verkaufen. In diesen Fällen bekommen die Siedler für die Milch 10 bis 12 Kopeken pro Liter. Ab…

  20. 1928-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1928) · p. Seite 21 · Die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in Russland

    21 125 Rubel für den Ankauf einer Kuh, 600 1, für die Anpflanzung von % Desjatinen Weingarten bis zum Fruchtertrag, 300 „ Bearbeitung von % Desjatinen Weingarten im ersten Jahr der Fruchttragung, also 1025 Rubel zusammen erhöhen. Mit andere…