Mannheim
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  1. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. [Seite]

    …ittelpunkt der Beratungen die Frage nach der Golusarbeit, das Problem nationaljüdischer Kultur-) lind Erziehungsfragen. Kurt Blumenfeld sprach es in seinem Referat aus: „Der Zionismus ist der Versuch, den jüdischen Menschen umzugestalten“, und weiter: „Da…

  2. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 2

    2 Das Jüdische Echo Nr. 1 eine ziemlich starke Opposition gegen die zu gering erachtete Aktivität der Organisation in der Hilfsarbeit für die notleidenden und für ihr nationales Recht kämpfenden Juden Galiziens und Polens geltend machte. Wi…

  3. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 3

    Nr. 1 Das Jüdische Echo 3 weitert sich unsere Erziehungsarbeit zum Problem der jüdischen Diaspora überhaupt. Die heutigen Zeitläufte sind der Lösung der zionistischen Gegenwartsfrage nicht günstig. Die Fragen des Tages drängen nach Entschei…

  4. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 4

    …g durch die Chassidim rechnen können, haben Unterhandlungen mit den Polen begonnen und ein eigenes Komitee gebildet. In Radom haben sich jüdisch-demokratische und jüdisch-nationale Kreise gleichfalls mit den Chassidim vereinigt. Die Assimilanten…

  5. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 5

    … zum humanistischen Gymnasium (Ersetzung der lateinischen Kultur durch Einführung in die Welt Hilleis und Schamais). In Max Brod ist dem Judentum ein Mann wiederum zugeführt worden, von dem man eine tiefe, wirksame Beeinflussung und Beleuchtung des…

  6. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 6

    6 Das Jüdische Echo Nr. 1 Asdod.“ Dies aber sind die bekannten Philisterstädte. Ob nun die Berichte von der Körpergröße der Amodter Fabel sind oder einen Kern von Wahrheit enthalten (was wir glauben), wichtig ist hier nur die Gleichsetzung …

  7. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 7

    …ie noch lange Zeit befreundete halbnomadische Stämme und Geschlechter in ihren Verband auf (Simeon, Levi, Kaleb, Kajin, Kenaz, Jerachmeel). So ist es durch die Entwicklung erklärlich, daß zwar im Nordreich früher eine vielseitige Kultur sich aus…

  8. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 8

    8 Das Jüdische Echo Nr. 1 Brauerei, wie es die Löwenbrauerei München ist, bevorzugt?“ Auf diese Anfrage hat Staatssekretär Dr. H elfte r i c h, als Vertreter des Reichskanzlers, schriftlich kurz und bündig geantwortet: „Welcher Konfession d…

  9. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 9

    …Gesellschaft, die Sorge und Verantwortung für die Emigranten zu übernehmen. Die Freunde des amerikanischen Oberrichters Louis Brandeis haben ein Komitee gebildet, das die Aufgabe hat, anläßlich des 60jährigen Geburtstages des Genannten eine Summe von 50 …

  10. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 10

    …ch Empfang des Betrages. Buchhändler und Wiederverkäufer Rabatt. Bestellungen an: BuclilianillunD M. KalzenellentiooeD, Wilna (Litauen) Judenstraße 1. 07 20

  11. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 11

    …t ihren 14. Jahresbericht: Sie widmet zuerst Worte ehrenden Gedenkens den in diesem Jahre verstorbenen Herren Prof. Dr. Martin Philippson und Rabbiner Dr. Josef Eschelbacher. Philippson war der erste Vorsitzende der Gesellschaft seit ihrer Gründung bis zu s…

  12. 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · p. Seite 12

    …richten. Zionistische Ortsgruppe München. Am Montag, den 8. Januar im Hotel Reichshof (8.30 Uhr): Bericht der Herren D. Raphael Straus und Jakob Reich über den Berliner Delegiertentag der Zionist. Vereinig, f. Deutschland. Gäste willkommen. Verein Bne-Je…

  13. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. [Seite]

    …s wesentlich sind diejenigen Teile des Schmollerschen Aufsatzes, in denen er sich gegen die Anschauungen des Professors Hugo Preuß wendet. Schmoller wehrt sich dagegen, daß Preuß — den Schmoller als einen der begabtesten neueren Staatsrechtslehrer a…

  14. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 14

    14 Das Jüdische Echo Nr. 2 Er sagt, einzelne Regimenter hätten keine Juden als Offiziere zugelassen. Welches war das Regiment in Preußen — und wäre es nur ein einziges gewesen — in dem es vor dem Kriege auch nur einen jüdischen Offizier, ja…

  15. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 15

    …te Palästinas haben überreichliche Arbeit, und eine Reihe junger Palästinenserinnen ist als Krankenschwestern tätig. In Elberfeld ist kürzlich eine Samlung von 2125 Mark für das Hygienische Institut vorgenommen worden, und dem Pasteurinstitut, das a…

  16. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 16

    16 Das Jüdische Echo Nr. 2 Trotz aller Schwierigkeiten dürfte es, bei einer nicht allzu langen Dauer des Krieges — dank dem heldenhaften Verhalten der Kolonisten, Arbeiter, Institutsleiter und anderer Teile der Bewohnerschaft — möglich sein…

  17. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 17

    Nr. 2 Das Jüdische Echo 17 Die englische Presse zur russischen Judenfrage. In früheren Zeiten geschah es manchmal, daß man in der englischen Presse ein kräftig Wörtlein gegen die Unterdrückung der Juden in Rußland fand. Seitdem aber die Ent…

  18. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 18

    …ionen russischer Juden in Schutz nehmen.“ Das ist der neue Kurs in England! Ein Verband für jüdisch«soziale Ärbeit. Von Bertha Pappenheim, Frankfurt a. M. Die lebenserhaltende Wirkung der heiligen sozialen jüdischen Religionsgesetze ist so in Hirn und Blut …

  19. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 19

    …institut München Fraunhoferstr. 29 :: Telephon 24540 Inhaber: Bruno Müller, Konzertmeister a. D. Schüler von: Prof. Dr. Joseph Joachim, Prof. Dr. Carl Reineoke, Prof. Dr. Heinrich Beilermann und Hofoperndirektor Gustav Mahler Unterricht in allen praktisc…

  20. 1917-01-12 · 2 (12.1.1917) · p. Seite 20

    20 Das Jüdische Echo Nr. 2 Förderung der Frühehe und aller daraufhin zielenden Unternehmungen, usw. usw. Dies natürlich nur in großen Umrissen der wesentliche Inhalt des Verbandsgedankens. Organisatorisch hätte er unter Führung einer Kommis…