Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 1 (5.1.1917)
- Date
- 1917-01-05
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1 Das Jüdische Echo 11 Frankfurt a. M. Infolge einer besonderen Zuwendung ist der Vorstand der „Achawa“ in den Stand gesetzt, denjenigen aktiven Mitgliedern genannten Vereins, die durch den Krieg in größere Bedrängnis geraten sind, ausnahmsweise eine mäßige Beihilfe zu gewähren. Gesuche mit den nötigen Nachweisen sind Dis längstens 15. Febr. d. J. an den Vorstand der Achawa in Frankfurt a. M., Falmstraße 16, zu richten. | Münden j! Israel. MterpeDsloaat , I Fran ApnMer BotnseüUd Ww. I mmm mmm m—m m—m mmm mmm Berlin. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums ersucht uns um Aufnahme folgender Notiz: Die Gesellschaft veröffentlicht ihren 14. Jahresbericht: Sie widmet zuerst Worte ehrenden Gedenkens den in diesem Jahre verstorbenen Herren Prof. Dr. Martin Philippson und Rabbiner Dr. Josef Eschelbacher. Philippson war der erste Vorsitzende der Gesellschaft seit ihrer Gründung bis zu seinem Tode; ihm verdankt sie zu einem großen Teile ihre Organisation und ihre hervorragende Stellung im deutschen Judentum. Die wissenschaftlichen Unternehmungen der Gesellschaft hat er durch Rat und Tat gefördert; zu ihren Veröffentlichungen hat er selbst durch die dreibändige Neueste Geschichte des jüdischen Volkes beigetragen. — Des erst anfangs Dezember verstorbenen Herrn Rabbiner Dr. E s c)h e 1 b a c h e r ist in diesen Blättern bereits wiederholt gedacht worden. Er hat in zwei Schriften, welche die Gesellschaft veröffentlicht hat, die Sache des Judentums gegen seine Darstellung von christlicher Seite erfolgreich vertreten; der Bericht rühmt an diesen Schriften „ihre vornehme Ruhe und Sachlichkeit, sowie ihre Wärme und Überzeugungstreue“. — Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft lag seit dem Hinscheiden ihres ersten Vorsitzenden in den Händen der Herren Rabb. Prof. Dr. Guttmann - Breslau, Prof. Dr. Bloch- Posen und Syndikus Dr. Nathan- Hamburg. Trotz der Ungunst der Zeiten hatte die Gesellschaft einen Zuwachs von nahezu hundert Mitgliedern zu verzeichnen, ein Beweis für die starke und unverminderte Anteilnahme weiter Kreise des deutschen Judentums an ihren Arbeiten. Nicht so günstig äußerte sich der Bericht über das finanzielle Ergebnis des abgelaufenen Jahres; der Kassenbericht schließt nämlich mit einem erheblichen Fehlbetrag. Um so größere Anerkennung ist der Gesellschaft zu zollen dafür, daß sie ihre wissenschaftlichen Aufgaben in keiner Weise vernachlässigt hat; sie hat in dem Berichtsjahre nicht weniger als drei selbständige Werke herausgegeben, eine Untersuchung des oben genannten Breslauer Rabbiners Guttmann über die religionsphilosophischen Lehren des Isaac Abravanel; die Martin Philippson gewidmete Festschrift, Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden und das Handbuch der jüdischen Chronologie des Budapester Universitätsprofessors Dr. Eduard Mahler. Die Herausgabe anderer Werke kündigt die Gesellschaft an; von ihnen dürfte der erste Band der Germania J u d a i c a nach der Aufnahme, welche die früher veröffentlichten Textproben gefunden haben, der besonderen Aufmerksamkeit der weitesten Kreise sicher sein — wird doch die Germania Judaica das erste enzyklopädische Werk sein, welches über die Geschichte der deutschen Juden in umfassender und erschöpfender, zugleich aber auch populärer Weise Aufschluß gibt. Ein Stück Kriegsarbeit hat die Gesellschaft im Berichtsjahre insofern geleistet, als sie die Zinsen der Ludwig Philippson-Gedächtnis-Stiftung zugunsten der kriegs- Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Hefte, Akten, Stampf und Pappen, unter Garantie des Einstampfens Lumpen Neutuche, neue StofTabfälle, Rupfen, Seile, Stricke, Flaschen verschiedener Arten, Alteisen kauft stets jedes Quantum, groß und klein, zu ailorhöohst. Preisen, holt frei ab Josef Duschl’s Rohprodukten-Qrosshandlg., Dachauerstr.21/0,2. Hof lks. Telephon 10436. Geöffnet ununterbrochen v. früh 6 Uhr bis abds. 8 Uhr. \fervfetfäittgungs' aSchrclb-Anstait 'BLITZ' Diktate in »ausser flauS Stencxguamraa Hotel Königshof Kaelsptatz <25 Teief 54348 Rauchen Sie Zigaretten Ein bewährtes deutsches Erzeugnis ist Broslo* „Sir SandMütttleie Zu haben in Apotheken, Drogerien, Parfümerien, Friseuren, Kaufhäusern usw. die Dose zu 50 Pfg. und der Kasten zu 150 Pfg. Otto Brosig, München 27. Verein liirjüd. Geschichte und Literatur in München (e.V.) mniiimmiiHiminimiiiiiiiimiiiiiimimmmimuiimiiiiiiiimmimmiiiiuiimiiiiiimiimiiu Dienstag, den 9. Januar pünktlich 81/* Uhr im Richard Wagner-Saale des Hotels „Bayer. Hoi“: VORTRAG des Herrn Oberkantors Magnus Davidsohn aus Berlin über „Biblische Poesie in Wort und Ton“ (mit gesanglichen und rezitatorischen Beiträgen).