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  1. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 214 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    gerade an der Beschäftigung möglichst vieler Arbeitskräfte haben, was hierbei meist ausgeschlossen ist. Die Kleinindustrie ist schon ein wenig im Lande vertreten und zeigt eine stetige Entwicklung. Sie paßt in die gegenwärtigen Verhältnisse…

  2. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 215 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    wird, sondern tatsächlich um den systematischen Weg, „das Beste* zu finden, das uns schnell und sicher zu den größten Fortschritten in unserer Palästinaarbeit verhelfen soll. Die besondere Spitzenindustrie, in der ich im Hinblick auf. die o…

  3. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 216 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    …eitsgelegenheit für die unterstützungsbedürftige Einwohnerschaft Jerusalems und der anderen „heiligen Städte*" (Hebron, Tiberias und Safed) tragen manche Kreise unter der. strenggläubigen Gebern Bedenken, daß dadurch das Talmudstudium der Unterstüt…

  4. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 217 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    — Fenstervorhänge, ganz aus Spitzen gearbeitete Stores und Scheibengardinen. Diese Artikel können aus Seide und aus gewöhnlichem Maschinengarn gefertigt werden, aus weißem und farbigem, aus feinerem und gröberem Material. Viele Artikel könn…

  5. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 218 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    wieder zu beleben, um den ärmeren Distrikten damit aufzuhelfen und die Auswanderung einzudämmen. Von Tirol im äußersten Westen bis Ostgalizien und bis nach Dalmatien hinunter sind heute bereits zahlreiche Schulen errichtet worden, viele Tau…

  6. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 219 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    schicklichkeit und Kunstfertigkeit bekannt war. Richard benutzte die Gelegenheit um den Mechanismus genau zu erforschen. Als er die englische Uhr dem Pferdehändler wieder in Ordnung gebracht zurückgab, hatte er sich danach auch selbst schon…

  7. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 220 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    …chulwesen in Palästina. Eine notwendige und wichtige Ergänzung bilden die Briefe an eine junge Mutter von J. Rawnitzky (Odessa). Erwähnen wir noch die in jedem Bande enthaltenen Musterlektionen, von denen eine Einführung in den landwirtschaftlich…

  8. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 221 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    …g scheint hier spurlos vorübergegangen zu sein. Doch nicht ganz. Denn in einigen dieser Städte, in Jerusalem, Jaffa und Haifa hat sich neben der oben geschilderten Altstadt eine Neustadt im europäischen Stile aufgebaut, welche wenigstens teilwei…

  9. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 222 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    …ch zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse ausreichen kann. Infolge dessen herrscht in den Chalukahzentren in Jerusalem, Tiberias und Saffed eine ganz außerordentliche Not. Am größten ist sie in Jerusalem und Saffed. Trotzdem man aber in buchstäblic…

  10. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 223 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    geht, wird sich ein Chalukahjude nur selten entschließen, seine Tochter als Magd auch in ein gut religiöses jüdisches Haus zu geben oder seinem Sohne zu gestatten, daß er irgend ein Handwerk lernt oder sonst durch physische Arbeit sein Brot…

  11. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 224 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    … schönsten gelegene Stadt Palästinas ist. Einen etwas geringeren Grad von Armut und wesentlich bessere Aussichten weist Tiberias auf. Dort hat die Nähe zahlreicher alter und neugegründeter Kolonien, unter den letzteren Mizpah, Daiaika und Kineret e…

  12. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 225 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    …nd Arbeiter bieten, beginnt den Chalukahgedanken bei der neuen Generation abzuschwächen. Man studiert dies am besten in Tiberias, wo die Berührung mit dem neuen Elemente am häufigsten stattfindet, sowie in Jerusalem, wo der Bezalel seinen wohltätig…

  13. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 226 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    In den letzten Jahren machen sich sehr fruchtbare Tendenzen in: Schulwesen bemerkbar. Vor allem macht sich ein kräftiger Zug nach N ationalisierung und Vereinheitlichung der Schutt durch Einführung des Hebräischen als Hauptgegenstand und Vo…

  14. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 227 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    Eine besondere Bedeutung für die Ausbreitung der hebräischen Sprache als einer lebenden, hat das hebräische Gymnasium in Jaffa. In diesem Gymnasium, welches mit jedem Jahre eine höhere Klasse eröffnet, wird die Anwendung des Hebräischen als…

  15. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 228 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    …turstufe emporheben. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Erfolg seiner Bestrebungen sucht und findet Professor Boris Schatz, der Begründer und Leiter des Bezalel, in der Billigkeit derArbeitskraft in Jerusalem — weibliche Arbeitskraft z. B. ha…

  16. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 229 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    sind auch sehr erfreuliche, um so mehr, als sie bei verhältnismäßig lächerlich geringen Mitteln erzielt wurden. Die Bezalelschule besitzt heute neben der Mal- und Zeichenschule eine Teppichabteilung, eine Abteilung für Filigransachen in Sil…

  17. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 230 · Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina

    mit zunehmender Fertigkeit steigenden Lohn erhalten. Heute beschäftigt der Bezalel zirka 150*) Personen und neben seiner materiellen Wirkung macht sich bereits die moralische fühlbar- Das Mädchen, welches aus einer Chalukahfamilie stammt un…

  18. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 231 · Jabneh

    In der Nähe gleicht Jabneh ganz irgend einem andern arabischen Dorf. Der Hügel ist — wie dies zumeist bei den arabischen Dörfern der Fall ist — aus übereinandergelageiten Schuttresten zu erklären. Oestlich vom Dorfe steht eine Zisterne und …

  19. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 232 · Jabneh

    In Jabneh gibt es auch zwei Juden. Sie wohnen eigentlich in "Rechowot und besitzen in Jabneh eine Mühle. Am Sabbat und manchmal inmitten der Woche nach Beendigung der Arbeit fahren sie nach Rechowot. J. L. im „Haolam". * Vor einiger Zeit wu…

  20. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 233 · [Rezension] / m.

    Megiddo und neuerdings in Jericho zutage geförderten Ziegelmauern von ungeheurer Stärke. Ueber religiöses und häusliches Leben gibt uns die große aufgefundene Kultstätte in Geser Aufschluß, z. B. über die Kindesopferung und über den Brauch,…