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Nr. 22. Jahrgang VI. ihtmttnt Berlin, 28. Mai 1897- Redakteur: A. Kevin» Kerlin. — Uertag: Siegfried Croukach, Kerlin W. 67. Bezugspreis vierteljährlich: Inland Wk. Ä»50. * Ausland Wk. 3,00. Zu beziehen durch sämtliche Postanstalten und Buc…
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…Friedrich-Wilhelm-Platz 6. Bremen, Hotel Levy, Bahnhofstr. 11. Colberg. Hotel und Pension Zadikow, Nikolaikirchplatz 3. Elberfeld, Hotel Central (Bes. I. Kirschbaum). Gunzenhausen, Restaurant D. Strauß. Hamburg, Hotel Hirschel, Wexstr. 23. Kattowitz…
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…en-Chronik: Kalender. — Berlin. — Dons. — Hannover. — Limburg a d Lahn. — München. — Stuttgart. — Wien. — Czernowitz. — Budapest. — Lemberg. — Bologna — Warschau. — Algi?r. — New-Hork. — Aus den Gemeinden. — Feuilleton: Der Klausner. Bon Leo Härzbe…
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Seite 352. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Nr. 22. Herrn denken, mit kräftiger Hand zerrissen hat. Es giebt noch konservative Rabbiner in Deutschland, deren Charakterfestigkeit höher gilt als alle diplomatischen Künste. Namentlich H…
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Nr. 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 353. 81,000 Mark. Das sind allerdings erschreckende Ziffern. Sie zeigen in erschreckendem Lichte die Finanzwirtschaft des seitherigen Regime. Solche Kosten dürfen die Synagogen einer Gem…
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…t die Weltanschauung des Kopernikus. Die Reform ist das Judentum der Gegenwart, während die Orthodoxie das Judentum des Aristotelismus ist. Das Judentum unter dem Einfluß der Entdeckungen Lavoissiers, Robert Mayers, Darwins, Max- Müllers, Astrucs und Nac…
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Nr. 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 356. Reform, der meint, es handelt sich um eine Kraftprobe zwischen Hildesheimer und Maybaum. Kurzsichtigkeit! Thorheit! Es handelt sich um den ganzen Geist der Neuzeit, es handelt sich …
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… nur den Zweck haben, den Juden den kleinen Handel zu entreißen. Und was sagen hierzu unsere Großen? Sie lassen sich in allerhand Vertretungskörper wählen, haben die „Würde", aber ohne „Bürde". Sie „machen" im polnischen Patriotismus, d. h. in Chauv…
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… Volkslebens in Widerstreit JOeriUI, ^Lne Joeutumufucysmuyt; vwwvu' rabbiners Herrn Arwas aus Jerusalem gegen Herrn Dr. Hirsch Hildesheimer ist nach Erledigung der einleitenden Formalitäten an das Gericht gelangt. Herr Dr. Hildesheimer hat aus meinen in Nr. 2…
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…ßen nur den Zweck haben, den Juden den kleim Handel zu entreißen. Und was sagen hierzu unsere Großes Sie lassen sich in allerhand Vertretungskörper wählen, ham die „Würde", aber ohne „Bürde". Sie „machen" im poln schen Patriotismus, d. h. in Chauvin…
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I. Nr 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 359. 1. Berichterstattung. 2. Vorstandswahl. 3. Aus Antrag des Verbandsvorstandes nochmalige Erörterung der Frage „der definitiven Anstellung sämtlicher jüdischer Lehrer, ihrer Pension…
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i Seite 360. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Nr. 22. liehen Kritik unterliegen; sie würde auch alsbald von der einen oder von der andern Seite angesochten werden. Die staatliche Uebersetzung würde aber auch einem andern Streite ein …
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…Priester-Jubiläums Gegenstand herzlicher Ovationen Die beiden Kultusgemeinden und der israelitische Frauenverein in Großwardein waren bei den Feierlichkeiten durch Abordnungen vertreten. Aus die Ansprache des Rabbiners Moriz Fuchs erwiderte der Ki…
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…nde, der bisherige Vertreter des Verstorbenen, Herr Lehrer Emanuel, und sein Nachfolger, Herr Lehrer E. Meyer. — Das in Breslau allbekannte Kantor Rudolf Dresdnersche Ehepaar (die Eltern des bekannten Schriftstellers Dr. Albert Dresdner) feierte a…
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Nr. 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 363. Festtagsputz und die Leute drin ihre Festgewänder, Männer ihre schwarzseidenen Talare, Frauen ihre Atlasschibbes * **) und ihren Perlenschmuck. Ein jedes brachte Kinder mit, welche …
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Seite 364. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Nr. 22. Schleier sällt über das Gesicht der Braut, der Bräutigam spricht andächtig die diktierte Formel, er drückt den Ring auf den dargereichten Finger, er nippt durstig vom Weine nach ein…
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Nr. 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 305. den Lebenden aufräumt — dann adieu Klause und Foliant, da giebt's Arbeit, Arbeit! Da zögern die sterbenden nicht und die Totengräber sind schnell. In allen Häusern hört man Klagen u…
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Seite 366. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Nr. 22. die Stauden und die Bäume in ihrer den Gebeinen Eltern wurzeln. Die tollsten Lärmer werden still angesichts der vielen frisch geschaufelten Hügel, der vielen offenen Gräber, der vie…
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Nr. 22. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Seite 367. Es hieß, daß seit Ben Sira noch nie ein solches Wunderkind existiert hatte." „Aber warum habt Ihr es aufgegeben?" fragte Manasfe. „Es hat mich ausgegeben," antwortete der Rabbi, ind…
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…Juden ausdehnt," antwortete Manasse ernsthast. „Aber nachdem wir soeben gehört haben, daß die Sterbeziffer der Juden in Grodno so groß ist, würde ich Euch den ernstlichen Rat geben, dorthin zurückzukehren." „Nein, sie können nicht vergessen, daß …