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  1. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 432

    Die Herren Mitarbeiter an der ״Monatsschrift bitten wir dringend, recht deutliche M anuseripte zu derselben zu liefern, und das Hebräische mit Q » adra tschrkft zu schreiben. Ebenso dringend bitte« wir, das Manuseript so zu liefern, daß spä…

  2. 1885-01-01 · Heft 9 · p. [Seite] · Studien zur Aggadah

    AhaniilWgm. Studie« zur Uggadah- Von Dr. Philipp Bloch, Posen. (Fortsetzung.) Solcher unbenannten Pethiroth giebt es eine immerhin beträchtliche Zahl. Am häufigsten finden si…

  3. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 386 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah. 386 Von einem rhetorisch oder gedanklich zngespitzten Schluß ist bei dieser aggadischen Form nichts wahrzunehmen; ob ein solcher in den grundschriftlichen Aufzeichnungen, welche der Verfasser der Pesikta benutzt hat, ir…

  4. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 387 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah. 337 schließt. Die Pethirah stellt sich überhaupt als die getreue Skizze einer richtigen Homilie dar, methodisch angelegt und klar umrissen. Der Textvers.') geht voran, ihm folgt die Ankün« digung des Themas, die bald de…

  5. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 388 · Studien zur Aggadah

    sss Studien zur Aggadah. einzigen Punkt herauszugreifen, um den speziellen Gegenstand des Themas mit dem Wortlaut des Textes zu identifiziren, z. B. S. 33 a ר׳ חגין בר פזי פתר קרא בפרשת פרה שיש בה טשבעה שבעה ור; S. 152 a ר׳ אבהו פתר קרא בחמ…

  6. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 389 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggädah. S8K dem die Begründung entwickelt wird, oder sich mit Wendungen wie את מוצא einführt. Diese Art bezeichnen wir als eine prä» parirte Pethirah, weil der Spezialfaü und dadurch auch indirekt der Text zuerst präparirt werd…

  7. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 390 · Studien zur Aggadah

    890 Studien zur Aggadah. Pethirah zu dem klaren, einfachen Sinn der von ihr behandelten Schriftworte trat? Welche Bedeutung mag wol der eigenthümlichen Auslegung dieser homiletischen Form im Geist der damaf ligen Redner wie Hörer beigemesse…

  8. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 391 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah« 391 Aus diesem Bestreben, den Vortrag über eine Schriststelle durch einen in ihrer Begriffssphäre liegenden, individuellen Fall zu illustriren, scheint die PeLhirah hervorgegangen zu sein; der didaktische Theil, die abs…

  9. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 392 · Studien zur Aggadah

    39L Studien zur Aggadah. aus haben wir die Pethirah eine exemplifizirmde oder para- I deiktische Homilie genannt, dh. eine Homilie, welche eineil 1 Textvers mit der Tendenz behandelt, seinen Gedankengang an einem individuellen, bestimmt prä…

  10. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 393 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah. 393 scheint gar keine besondere Sorgfalt darauf verwandt zu haben, in seine Ausdrucksweise Abwechselung zu bringen, oder die Monotonie zu vermeiden, und da mol nicht anzunehmen ist, daß er dieses stylistische Grundgeset…

  11. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 394 · Studien zur Aggadah

    394 Studien zur Aggadah. betrachten. Man vergleiche dagegen die ergreifende Paramythie Piska 16 S. 127 b, wo Gott die (sogenannten kleinen) Propheten aufsordert, Jerusalem zu trösten. Hier finden sich zehn gleichlautende, monotone Stücke, i…

  12. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 395 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah. 3S5 oder geringere Gleichförmigkeit und Kongruenz bewirkt wird, welche die einzelnen Gruppen in Wort und Wendung beobachten, — also mit Homöologen Strophen; 2) Homilien, deren Strophenbau auf der regelmäßigen Wieder, ke…

  13. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 396 · Studien zur Aggadah

    896 Studien zur Aggadah, Piska 20 Peth. I (S. 141a) מושיבי עקרת הבית mit sieben Strophen, durch ד״א geschieden; Piska 28 S. 184 a ר׳ עקיבה אומר 5רי עץ הרד mit fünf Strophen, durch ריא geschieden '). Ohne Pethirahcharakt er gehört zu dieser …

  14. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 397 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah, 397 Da war der erste Mensch; ich bin seinetwegen angelegentlich ״beschäftigt, ihm eine Gefährtin zur Seite zu stellen ״ich will ״eine Gehülfin ihm zur Seite schaffen" (Gen. 2,18) und er ״murrt vor mir und spricht'): ״di…

  15. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 398 · Studien zur Aggadah

    398 Studien zur Aggadah. Wie in diesem Beispiel pflegen auch sonst die Strophen eine gewisse Gleichmäßigkeit und Symmetrie nach ihrem Umfang und ihrer Anlage zu beobachten; indeß sind Abweichungen in jeder Richtung so häufig, daß man den st…

  16. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 399 · Studien zur Aggadah

    Studien juv Aggadah. 399 מה מעורבב הוא השחוק וב׳ '); das. Peth. 3 (S. 170 a) eine solche zu dem Hemistich ולרשעים אל תרימו קר־ן von fünf Strophen mit dem Anfangsref rain י י י י('לא שמח בעולמי ואתם מבקשים לשמוח בעולמי Piska 30 Peth. 1 (S. 1…

  17. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 400 · Studien zur Aggadah

    400 Studien zur Aggadah. zwei derartige Homilien zu I Reg. 5,10 und 13; die erstere von ihnen zeigt eine gemischte Strophik und beginnt nur die ersten drei Strophen mit dem Refrain °° מה היחה הכמתן של, während die letztere (S. 35 n) an der …

  18. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 401 · Studien zur Aggadah

    Studien zur Aggadah. m ארעב לא אומר לך, Piska 11 Peth 8 (S. 98 d ff > mit dem Schlußrefrain הוי לך ה׳ הצרקה •). Für das auch m den übrigen Midraschwerken gebräuchliche 1.1׳ wendet eine andere derartige Homilie על שם an, Piska 9 Peth. 3 (S. …

  19. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 402 · Studien zur Aggadah

    402 Studien zur Aggadah. הקב״ה רבש* *ע, der Schlußrefrain: (י אמר לו הקמ׳ה טשה לא כשאתה סכור אלא.... Piska 9 Peth. 5 (6. 76 b) die Homilie des R- Samuel bar Nachman בג׳ מקומות בא הקב״ה לוזתיבח עם ישראל, mit dem Anfangsrefrain: בשער. שאמר...…

  20. 1885-01-01 · Heft 9 · p. Seite 403 · Studien zur Aggadah

    ו! Studien zur Aggadah. 403! oder kleinere Stücke vorfinden, welche zum Theil trümmerhaft j sein mögen, zum Theil den strophischen Ansatz zu so schwacher : Entwicklung bringen, daß es zweifelhaft bleibt, ob in ihnen j mehr die Hinneigung zu…