Mannheim
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  1. 1865-01-01 · 1865 · page 76

    74 Sura.. Sämmtlich 10. Jahrhundert — R. Hai, Pumbedita, 11. Jahrhundert.8) In dieser Sammlung werden ferner genannt „die Männer des Ostens (Babylon) und die Söhne (Männer) des Landes Israel" (Palästinas, bmUT1 pK 'Äl" miö TON), die in vers…

  2. 1865-01-01 · 1865 · page 77

    75 Sie verliess ihn später2) und es trat Scheidung ein. Muss der Mann der Schenkungsarkunde nachkommen? R. Hilai erwidert bejahend, da die Urkunde keine Klausel enthielt. R. Zadok entschied hinsichtlich Realinjurien, dass sie nicht nach der…

  3. 1865-01-01 · 1865 · page 78

    76 -sie später. heirathen, so hat sie sie herauszugeben, ,-r- Es beidarf übrigens.bei Schenkungen, fügt R. Moses hinzu, nicht der ausdrücklich ausgesprochenen Bedingung, sondern, wenn klar hervortritt, dass der Geber diese Bedingung beabsic…

  4. 1865-01-01 · 1865 · page 79

    n dem Hinscheiden eines Nasi nicht zu trauern, da die Nachricht gewöhnlich erst nach einem Jahre zu ihnen gelängt."9) Jemand hatte seine Tochter verheirathet und ihr rechtlich zugesichert, sie solle nach seinem Tode ein gleiches Erbtheil mi…

  5. 1865-01-01 · 1865 · page 80

    … Eide veranlasst würde. Doch bringt, befinden sich auch die geschichtlich bemerkenswerthen 3. 6, 7 und 10. Vgl. auch R. Joseph Karo Eben Hacser c. 4 zu Ende. Diese scheinen aber einem früheren Natronai anzugehören. Vergl. Grätz Geschichte der Juden. 5…

  6. 1865-01-01 · 1865 · page 81

    79 ist Usus bei den Gerichten, dem Sohne anzurathen, seine Forderung an einen Anderen zn cediren.4) Ein anf beiden Augen erblindeter Mann kann nicht Richter sein. Ist er aber ein umsichtiger Mann, dessen Urtheil man bedarf, so sollen, erklä…

  7. 1865-01-01 · 1865 · page 82

    8 fr schrieb der Mann selbst für die'kleinste Mitgift eine grosse- Summe. Durch das Abhandenkommen der Ketubot gerieth man über das, was der Mann verschrieben hatte in Ungewissheit. Es wird nun bei R. Chanina Auskunft verlangt, und dass er …

  8. 1865-01-01 · 1865 · page 83

    tt die Aeltesten muss Jedermann Gehorsam leisten, der sich Weigernde ist mit dem Banne zu belegen.9) Jede Stadt kann nach der talmud. Norm Einrichtungen zum Wohle des Gemeinwesens treffen und muss Jedermann ihnen nachkommen; und welche drin…

  9. 1865-01-01 · 1865 · page 84

    m moeht, um sie zu heirathen. Es wurde eine Aussöhnung versucht, aber vergebens; der Mann erklärte sich endlich zur Scheidung befreit, doch unter der Bedingung, dass seine Frau nicht B, heirathe. Nicht lange hierauf erschien B. mit den Elte…

  10. 1865-01-01 · 1865 · page 85

    83 ben, seine Erben legten mahomedanischen und jüdischen Käufleuten das von dem Verstorbenen geführte Handelsbuch und andere Rechnungen vor, und sie fanden sie geordnet. In diesem Buche waren Geschäfte eingetragen, die A. mit B. gemacht, un…

  11. 1865-01-01 · 1865 · page 86

    & zti betrachten, weil anzunehmen, dass er die Mutter vorher in Freiheit gesetzt.6) In dem vorliegenden Falle ist zwar notorisch, dass die Mutter erst später ihre'Freiheit erhalten, und kann daher dieser Sohn, da er als Sclave geboren, nich…

  12. 1865-01-01 · 1865 · page 87

    …t Berufung auf die Verorduung der Geonim an R. Tarn (vgl. oben S. 33), den Mann zu zwingen: auch ist dieses die Meinung Maimonides' (Ischut 14, 8). Die oben (das.) angeführte Erwiderung R. Tam's ist jedochdie heutige Norm: es findet nach keiner Seite…

  13. 1865-01-01 · 1865 · page 88

    …ng des Halachastoffes zeigen; ») Vgl. oben S. 53. 3) Dieses Responsum ist in unserer Sammlung anonym, wird aber von Ibh Migasch Resp. 71 (vgl. oben S. 22) im Namen Scherira's angeführt. 4) In unserer Sammlung anonym und gebet voran ein Responsum m…

  14. 1865-01-01 · 1865 · page 89

    87 mehrere seiner äüf uns gekommenen Codices; seine umfassende talmudische Gelehrsamkeit war seinen Zeitgenossen wie der späteren Gelehrtenwelt Gegenstand hoher Verehrung. Es werden von ihm allenthalben Responsen angeführt-,7) wir heben ein…

  15. 1865-01-01 · 1865 · page 90

    88 das Zurückgeben für seine Redlichkeit spricht. — Es kann aber der entgegengesetzte Fall eintreten (R. Hai wurde daselbst auch hierüber befragt). Die Erben behaupten mit Gewissheit, B. schulde ihrem verstorbenen Vater, B. findet sich aber…

  16. 1865-01-01 · 1865 · page 91

    … nte mo ppanp ppj irpj .ijnfcu nsnon Jebamot 108 war die alte Leseart: rf»"ttTO fc^W TOp* Dieses Pi^un scheint sinnlos; Raschi strich es und so findet es sich auch nicht in den Talmudeditionen. Es ist aber eine alte Lesart-, schon R. Hilai" wurde…

  17. 1865-01-01 · 1865 · page 92

    …Zeitgenosse Saadia's, kennt nicht den jerus. Talmud. So befindet er sich in seinem grossen Responsum an die Gemeinde zu Kairwän (4. 2, 12. S. 38 a) in manchem Zweifel über TOpnpa nwiK P; der jerus. Talmud Ketubot 11, 4 hat ausdrücklich: )bw>£>B)Ki…

  18. 1865-01-01 · 1865 · page 93

    $L löniern und Paläsfcinensem 6«n^ pN ^2V 'nnTb TOfcO» So 3. 4, 11: "odi 'S ikÜw -ty- "ihn bv pi^Kr-to fK miö .nwa W p Kin Schabbat 135 b ist offenbar wie die rnttDTOK. — Das. v'k -oai nna njw i>:nn *:s& 'taan na pisiD mib tok ■bni ^ßb'CW n…

  19. 1865-01-01 · 1865 · page 94

    …Arabische auch unter den Juden die Volkssprache war. Das grosse Responsum des R. Chanina (4. 2, 12) ist nach dem fernem Kairwan gerichtet und in arabischer Sprache verfasst.4) Gehen wir nun an die Untersuchung über die Authentie dieser Responsen. …

  20. 1865-01-01 · 1865 · page 95

    «: hört das ihren Kamen an seiner Spitze tragende Ilesponsum an? — Es drängt sich aber auch überhaupt der Zweifel auf, ob die an der Spitze der Responsen sich befindende Aufschrift allenthalben richtig sei? — Endlich wird vieles Bedenken be…