-
— 476 ihrer künftigen redlichen Rabbiner die glänzendste Aussicht bietet; denn hier findet er Gelegenheit und Gemüther, mit und für Gott segensreich zu wirken. Wir sagen dem redlichen Rabbiner, denn, so wählerisch die Gemeinde auch für den …
-
י׳ — 477 — Herrn k. k. General-Gouverneur von Ungarn an dem hiesigen Groß-Tabak- Verschleißer und Vorsteher der Säroser Komitats-Gemeinde, Hrn. Heinrich Winter, herabgelangte Zuschrift folgen: Vom k. k. General-Gouvernement des Königreiches…
-
…ich die hiesige Gemeinde schon lauge nicht erfreute. Der Beifall war ein allgemeiner und großer Ignaz G o l d st e i n. Groß-Kanischa, im September. Unser verehrter Oberr. Fassel erhielt dieser Tage eine Zuschrift vom k. k. Oberstkämmeramte, in welchem …
-
…ch mit dem פח א״י iu eine Kategorie gesetzt wird. Es unterliegt keinem Zweifel, daß nunmehr auch die Orgeln in Arad und Groß-Kanischa schweigen werden. Und hiemit schließe ich meinen ersten und letzten Pesther Brief, an Dich, lieber B. CH. Vielleicht Ha…
-
…eigen. מחוור לכל מועדי השנה• Die Festgebete der Israeliten. Tert und Uebersetzung mit erläuternden Anmerkungen. Von Dr. Michael Sachs. Dritte Auflage. 9 Bde. Preis: 4% Thlr. Berlin 1859. Louis Gerschel's Verlagsbnch- Handlung. Wer die Protokolle der deu…
-
-- 481 — Die Uebersetzung der Pijjutim ist ungemein ansprechend und zeigt von einer nicht geringen Meisterschaft in der deutschen Versifikation. Sie verdient denjenigen Gemeinden, die sich an das alteMachasor halten, angelegentlich empfoh- …
-
— 482 Wenn wer verdient des Vaters mild' Erbarmen, Nimm . Deine Kinder an mit offenen Armen! Wenn wir als Knechte vor Dir stehen: Empor demüthig nns're Augen sehen, Bis Du das Wort der Gnade hast gesprochen, Bis hell, wie Sonnenlicht hervor…
-
— 483 — lesen werden. Heimer spricht S. 171, wie Viele vor ihm gethan, von den ״drei großen Moses, deren Israel sich rühmt." Unsere Leser wissen, wie sehr wir die Bedentsamkeit des Kordovaer und Deffaner Moses zu würdigen verstehen. Was fin…
-
— 484 — (8—12) hätte iu einem tu Pest erscheinenden Jahrbuche anders besprochen werden müssen. Allein trotz dieser Ausstellungen empfehlen wir das neue Unternehmen der Gunst unserer Leser. Die bewährten Kräfte, welche der wackere Herausgebe…
-
— 485 — unserer Rechtfertigung in Betreff der Verwendung dieses Buches anbelangt, wollen wir unserer gegenwärtig leider sehr beschränkten Muße halber, nur folgende wenige Worte anführen, und zwar: Daß 1. unserer Meinung nach der Religionsle…
-
— 486 — Neuester Leitfaden zrrr gründlichen Erlernung der hebräischen Sprache. Von Heinr. Deutsch. Pesth, bei PH. Wodjaner. Besprochen vom Obberrabb. Hochmnth in Veßprim. Die hebr. Grammatik, deren erstes Heft wir im Iännerheste dieser Mona…
-
— 487 — Was den theoretischen Theil dieser Grammatik betrifft, so hat auch darin der Verfasser sich Verdienste erworben. Abgesehen davon, daß er die Forschungen der Neuern im Gebiete der hebräischen Sprachkenntniß, so weit dies bei einem so…
-
488 — des Rabb. L. A. Löwy hier im Jahre 1835; f) Rede bei der Säkularfeier der Beerd. Brüderschaft. 1850. Außerdem: zwei unedirte Koustrmationspredigten, gehalten 1833, vier Predigten von 1834, fünf Predigten, gehalten 1835 und zum 80. Geb…
-
— 489 — £e6ens6etracOtum| Öcs Ouöetitöums. Eine religions-gefchichtliche Studie. II. Lebeilsbetrachtnng -er nachbiblischeil Zeit. (Fortsctzmig) *). 16. Gnosis nnd PrariS. Ueberwiegende Vorliebe für Forschung und Kontemplation nnd vorherrsch…
-
— 490 — Hintergrund des bekannten Wahlspruches Simons des Hasmonäers: ״Auf drei Dingen steht die Welt (Orbis'judaicus): aus dem Gesetzesstudium, dem öffentlichen Gottesdienste und der Uebung von Liebeswerkcn (Ab. 1, 2)." Die Zeit gegenseiti…
-
— 491 — 17. Die Synode zu Lydda. Innerhalb der Schulen gewann das Studium, wie nicht anders zu erwarten war, immer mehr an Gewicht und Bedeutsamkeit. W…
-
— 492 — Die Synode tagte im ersten Viertel des zweiten Jahrhunderts in Lydda 7). An der Spitze der Lyddenser jüdischen Gemeinde, welche prachtvolle Synagogen besaß, das Thorastudnim aber eben so w…
-
…icht wirkungslos verhallen. Nachklänge desselben ließen sich Jahrhunderte hindurch vernehmen. Der Patriarch Simon, Sohn Gamaliels II., mochte der Synode in seiner Jugend beigewohnt haben; daher sein Ansspruch: ״Nicht die Schristsorschung ist die Haupts…
-
— 494 — Glauben, mit besonderem Nachdrucke hervor, das Judenthum sei eine Religion der That. Man scheint jedoch diesen Satz weder in religionöfilosofischer, noch in religtonsgeschichtlicher Beziehung genau erwogen zu haben. Genauer nnd wiss…
-
— 495 giöse Thätigkeit. R. Jsmaelö Rath, weltliche Beschäftigung mit dsjn Studium der Thora zu verbinden, wird von ihm entschieden verworfen. Nach seiner Anschauung erläßt der Herr die Arbeit denen, die seinen Willen erfüllen. ״Wie könnte e…