Mannheim
Compact Memory
323 pages · page 9Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
159
18951898
  1. 1896-01-01 · Inhalt-Verzeichnis. · p. [Seite]

    …Religionsunterricht" in Berlin. „Kauft nicht bei Juden." „Antisemitische Kravatten". Schließung des Rabbinerseminars in Ramsgate. „Ohne Unterschied der Konfession." Der verstorbene Schah und die Juden. Die Juden in Algier. Jüdische Frauenbewegung. …

  2. 1896-01-03 · 1 (3.1.1896) · p. Seite 14

    …terstützt worden, davon haben 24 Lehrlinge ausgelernt. * Aus dem Qlderibrirgischen wird gemeldet: Herr I. I. Schwabe in Delmenhorst, schon Jahre lang Vorstand der dortigen israelitischen Gemeinde, ist auch in diesem Jahre wieder bei der vor kurzem sta…

  3. 1896-01-03 · 1 (3.1.1896) · p. Seite 15

    …phzug ging es nun durch Italien, überall wurde er beschenkt, dann folgte er einer Einladung des Königs von Portugal. In Avignon angelangt, wurde er gefangeit genommmen und mußte zwei Jahr im Gefängnis bleiben. Während seines Aufenthaltes in Lissab…

  4. 1896-01-10 · 2 (10.1.1896) · p. Seite 34

    …i n von Württemberg. Möge der Verein auch in Zukunft blühen und gedeihen! *Die Jsr. Präparantenschule (Talmud Thora) in Burgpreppach hat ihren 20. Rechenschaftsbericht erscheinen lassen. Der Bericht gedenkt an erster Stelle in warmen Worten der Anerken…

  5. 1896-01-17 · 3 (17.1.1896) · p. Seite 49

    …w. ansässig. Die alteil Burggrafen v. Haminerstein residierten aus einem den Rhein beherrschenden Felsen, gegenüber von Andernach. Ein Gras Otto v. Hammerstein war im elften Jahrhundert Gaugraf des Wetter- und Engergaues. Er lebte mit Irmgard, Gräfi…

  6. 1896-01-17 · 3 (17.1.1896) · p. Seite 52

    …gierung um Errichtung eines jüdischen theologischen Instituts nachgesucht. Da vor 20 Jahren die zwei Rabbinerschulen in Wilna und Shitomir geschlossen wurden, so gab es in Rußland keine speziellen Anstalten zur Heranbildung jüdischer Seelsorger,…

  7. 1896-01-17 · 3 (17.1.1896) · p. Seite 53

    …ndrabbiner, Herr Tr. Mannheimer beabsichtige, beim Staatsministerium die Verlegung seines Wohnsitzes von Oldenburg nach Jever zu beantragen. — Im hohen Greiseuhalter hat sich der Nestor der elsässischen Rabbiner, Herr D reyfuß aus Zabern, Vater …

  8. 1896-01-24 · 4 (24.1.1896) · p. Seite 70

    …ichten. — Die Probevorträge in Berlin werden fortgesetzt. An diesem Sabbat wird Herr Dr. Littmann aus Zürich (früher in Elbing) vorm, in der Neuen und nachm, beim Jugendgottesdienst in der Synagoge Lindcnstraße predigen. Wir halten diese Probevor…

  9. 1896-01-24 · 4 (24.1.1896) · p. Seite 72

    …ahren mehrt sich auch die Zahl der ausländischen Unterthanen, welche die orthodoxe Religion annahmen. So sind allein in Riga in dem Jahrzehnt 1881 bis 1890 50 preußische Unterthanen übergetreten. Daß Juden übertreten, ereignet sich trotz der gr…

  10. 1896-01-24 · 4 (24.1.1896) · p. Seite 73

    Nr. 4. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Sette 73. eine hübsche Anekdote, die sich vor einigen Jahren in Johannesburg ereignet haben soll. Die Juden dieser Stadt hatten ein neues Bethaus gebaut und baten den wegen seiner Religiosität bek…

  11. 1896-01-24 · 4 (24.1.1896) · p. Seite 74

    …agendsten Blätter Italiens wohnten der Erstaufführung bei, die einen glänzenden Erfolg bedeutete. — Die Verhaftungen in Johannesburg (Transvaal). Unter den Mitgliedern des Johannesburger Verteidigungs-Ausschusses, die, nach Jameson's mißglückten: Freib…

  12. 1896-01-24 · 4 (24.1.1896) · p. Seite 75

    …tr. 3/4, I. Tetepyon: Ämt I., 1350 Tuchel (Wester.) K., Sch., Korp. Fix 1200, Nbk. 800 Mk. und fr. Wohn. Reisetdem Gew. Fischach bei Augsburg. Zum 1-/5. K., Sch-, Inland, mit gut- Stimme- Fix 1200 Alk., bedeut. Nbku. fr- Wohn. Stallupönen- (Ostpreu…

  13. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 80

    … jüdisch -litterarischeS Wissen mit bedeutender universeller Bildung nicht vereinbar wäre; wir brauchen nur ans Geiger, Zacharias Frankel, S. D. Luzzatto, R. Krochmal und viele andere hinznweisen. Wahr ist nur, daß unsere (Gemeinden gegenwärtig so zusammeng…

  14. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 82

    …e aber eine bedeutende Anzahl hoher Würdenträger jüdischen Glaubens: Jsac Pascha, Generalarzt, der dem deutschen Kaiser Wilhelm II. attachiert war, als dieser Konstantinopel besuchte. Bachor Effendi, Unterprefekt von Konstantinopel, der das vollste V…

  15. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 83

    …oran, und in.diesem Sinne erzählt er folgendes: Einst ergingen sich zwei jüdische Weise in der prachtvollen Synagoge zu Lydda. Hoch entzückt rief der eine aus: „Wie viel Schätze haben meine Vorfahren zur Herstelluug dieses herrlichen Baues hier …

  16. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 87

    …or dem Antichrist in Wälder und Wüsten. Die Hauptmasse der Bjeguny befindet sich in den Taigas von Tomsk, Kolywansk und Mariinsk, besonders in der erfteren. Die Bjeguny begnügen sich nicht mit einem freien und ungebundenen Leben in den Wäldern und …

  17. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 88

    …vom grünen Tische aus eine Vereinigung des lutherischen und kalvinistischen Bekenntnisses zustande. Schon früher wollte David Friedländer eine Verschmelzung des Judentums mit dem liberalen Berliner Christentum zuwege bringen. Alle diese Wünsche sind geschei…

  18. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 89

    … Mitglieder dieser Gemeinde und sind auch auf dem dortigen Friedhof bestattet. Herr Moses wandte auch seinem Heimatsort Kappeln (Schlei), in dem seine Mutter noch lebt, wiederholt Mittel zu wohlthätigen Zwecken zu und spendet in seinem jetzigen Wo…

  19. 1896-01-31 · 5 (31.1.1896) · p. Seite 90

    …en V Boronow, Oberschlesien. L- Bodländer. (Wir nicht, aber vielleicht Herr Dr- M- Braun, Dozent am Rabbiner-Seminar in Breslau. Dieser müßte oder sollte^ die Frage beantworten können, da er die Geschichte der Juden in Schlesien in den Bereich sei…

  20. 1896-02-07 · 6 (7.2.1896) · p. Seite 103

    …kenne! Er weiß sogar alles, was nicht darin steht. Beiläufig bemerkt, auch der Herausgeber der „Reichspost" ist ein ans Breslau stammender getaufter Jude. Seine Eltern, die Juden waren, führten den Namen Spitzer, er, der Katholik, heißt Weimar. — …