Mannheim
Compact Memory
183 pages · page 6Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
18
189519081922
  1. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 445 · Moritz Goldsteins "Deutsch-jüdischer Parnaß"

    …len. Unverständnis, Aebelwollen und Mißgunst wird auch jenen jüdischen Zukunstsdichtern in keiner Weise erspart sein. — Moritz Goldstein glaubt, daß die Voraussetzung großen künstlerischen Schaffens der nationale Individualismus sei, dessen Forderung für d…

  2. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 446 · Moritz Goldsteins "Deutsch-jüdischer Parnaß"

    …sie nicht, und dann sind alle politischen und ästhetischen Programme, die mit ihr arbeiten wollen, sinnlos und nutzlos. Moritz Goldstein scheint nur zwei Arten von Juden zu kennen: den liberalen Juden, der nach ihm nur Europäer ist und sein will, und den z…

  3. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 447 · Moritz Goldsteins "Deutsch-jüdischer Parnaß"

    …alismus zusammenfallen. Trotzdem glaube ich nicht an den liberalen Juden, der sich seines Europäertums rühmt und zu dem Moritz Goldstein sich mit den Worten herabläßt: „Edler Freund, den Juden zum Europäer zu wandeln, war freilich die Aufgabe — vor 150 Jah…

  4. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 448 · Moritz Goldsteins "Deutsch-jüdischer Parnaß"

    … h e kein prinzipieller Unterschied in der Iud enfrage des O st e n s und des Westens. Der Ostjude kann das Rezept, das Moritz Goldstein gibt, befolgen: sich nur als Jude zu bekennen und nichts weiter sein zu. wollen als Kultur- und Rationaljude, denn er l…

  5. 1912-10-01 · Heft 10 (Oktober 1912) · p. 479 · Ein jüdisches Geschenk für die Stadt Wien

    …ff. DIE iUEDISCHE GEMEINSCHAFT Reden u. Aufsätze über zeitgenössische Fragen des jüdischen Volkes. Zunächst erscheinen: Moritz Goldstein: Begriff und Programm einer jüdischen Nationalliteratur. Preis 50 Pf. Alexander Schüler: Der Rassenadel der Juden. (Der…

  6. 1912-11-01 · Heft 11 (November 1912) · p. 411 · [Ohne Titel]

    …uches und der Sombartschen Auffassung über die Zukunft der Juden; er zog vielmehr auch die merkwürdigen Anregungen, die Moritz Goldstein im „Kunstwart" für die geistige und kulturelle Zukunft der deutschen Juden gegeben hat, sowie die daran anknüpfende Pol…

  7. 1912-11-01 · Heft 11 (November 1912) · p. 414 · [Ohne Titel]

    414 Fm deutschen Reich. des Angeklagten aufs tiefste verletzt. Der Verteidiger Dr\ Alfred Klee verwies darauf, daß der Kläger, der gegen die inkriminierten Aeußerungen Rechtsschutz nachsuche, „die Hebräer als mensc…

  8. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 23 · Kattowitz

    …e Kunst die Wiederbelebung der hebräischen Sprache und hebräischer Poesie. Wir deutsche Juden, wir heute Lebenden, sagt Moritz Goldstein, können ebensowenig hebräische Dichter werden, wie wir nach Zion auswandern können, so sehr wir wünschen müßten, aus de…

  9. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 25 · Kattowitz

    …ich so . grundverschieden — so häufig sich begegneten. In der Kunstwartdebatte habe Avenarius nach den Auslassungen von Moritz Goldstein gesagt: „Den tatsächlich erreichten Zustand könnte der leidenschaftliche Antisemit nicht besser schildern als der begei…

  10. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 44 · Joel Gern [Rezension]

    …her Verlag, Berlin. Preis 2 M. broschiert, 3 .M.' gebunden. Begriff und Programm einer jüdischen Nationalliteratur. Von Moritz Goldstein. Jüdischer Verlag, Berlin. Preis 50 Pfennig. Der Aassenadel -er Juden. (Der Schlüssel der Iudenfrage.) Von Dr. Alexande…

  11. 1913-03-01 · Heft 3 (März 1913) · p. 97 · Professor Dr. Julius Goldsteins Kritik meines Kunstwart-Aufsatzes

    …rten zu -:r Replik zu äußern. Die Redaktion. Professor Dr. Fulius Goldsteins Kritik meines Kunstwart-Aufsatzes. Von Dr. Moritz Goldstein. Die Redaktion dieser Zeitschrift gibt mir auf meine Bitte Gelegenheit, auf die hier*) erschienene Kritik meines Kunstw…

  12. 1913-03-01 · Heft 3 (März 1913) · p. 102 · Professor Dr. Julius Goldsteins Kritik meines Kunstwart-Aufsatzes

    …Anverständnis vorzuwerfen, so kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren: Nur die Schwäche der eigenen Position hat Dr, Moritz Goldstein veranlaßt, seine ganze Verteidigung auf den Vorwurf des fortwährenden Mißverstehens einzustellen. Mißverstehen — das ko…

  13. 1913-03-01 · Heft 3 (März 1913) · p. 104 · Professor Dr. Julius Goldsteins Kritik meines Kunstwart-Aufsatzes

    …d seine deutsche Kulturgesinnung. Ich'habe nur — unter gleichzeitigem Hinweis auf parallele Gedankengänge des Zionisten Franz Oppenheimer — an Go löst eins eigenen Ausführungen die Unvereinbarkeit der beiden Positionen aufgezeigt: M. G. nennt diese Anverein…

  14. 1913-03-01 · Heft 3 (März 1913) · p. 105 · Professor Dr. Julius Goldsteins Kritik meines Kunstwart-Aufsatzes

    …eite unserer Worte bewußt sein. And weil wir in dem Kunstwartaufsatz dieses Verantwortlichkeitsbewußtsein bei Herrn Dr. Moritz Goldstein vermissen, deshalb machen wir ihm schließlich den schweren Vorwurf, daß er durch seine maßlosen Aebertreibungen, durch …

  15. 1913-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1913) · p. 197 · Zur Klarstellung

    …n den Anterschied zwischen Stammes- und Volksbewußtsein noch lange nicht soweit reichend abgesteckt hat wie der Zionist Franz Oppenheimer in seiner berühmt gewordenen Abhandlung über dieses Thema. Der Zionistischen Parteileitung mag das Vorhandensein einer …

  16. 1913-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1913) · p. 232 · Diskussion

    …rgeschlagen wird, nicht. Wer auf dem StandpunkL des Herrn Professor Lewin steht, wer auf dem StandpunkL steht, den Herr Franz Oppenheimer in seinem bekannten Aufsatz „Stammesbewußtsein und Volksbewußtsein" vertreten hat, der ist unser Bruder, unser Freund, …

  17. 1913-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1913) · p. 257 · Antisemitismus in der Schule

    … Und wenn solche Gesinnung gar durch deutsche Männer wie Treitschke, Ehamberlain, Schopenhauer, Richard Wagner, Deußen, Paul de Lagarde, einen wissenschaftlichen Anstrich erhält, dann glaubt man, Antisemitismus sei ein Stück Weltanschauung, deutscher Welt…

  18. 1913-06-01 · Heft 7 (Juni 1913) · p. 298 · Glossen zur Zionisten-Resolution

    …m" geht Herr Blumenfeld sachlich kaum ein, sondern erschöpft sich in Beschimpfungen des Lentralvereins. Dabei wird 1)r. Franz Oppenheimer kräftig abgeschüttelt; noch in Nürnberg setzte Herr Blumenfeld seinen Hörern auseinander, Dr. Oppenheimer sei gar nicht…

  19. 1914-04-01 · Heft 4 (April 1914) · p. 182 · Zu der Affäre Duisburg

    …agt worden war. Des weiteren wird am angeführten Orte aus dem Zusammenhang ersichtlich, daß die mit der Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV. neuerwachten Hoffnungen der preußischen Juden wirklich an erster Stelle von den Brüdern Oppenheim in Taten umgesetzt w…

  20. 1914-06-01 · Heft 6 (Juni 1914) · p. 259 · [Ohne Titel] / A. L.

    …t sich hierbei, wie allen Kennern der Verhältnisse bekannt ist, um die falsche Wiedergabe eines Zitats aus dem Buch von Walter Rathenau „Zur Kritik der Zeit". Dort heißt es, daß etwa 300 Großkapitalisten — von Juden ist gar nicht die Rede — das Wirtschaft…