Mannheim
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Most mentioned on these pages: Abraham Moses Tendlau 2
  1. 1851-01-01 · 1851 · p. [Seite]

    Ueber die Bildung des Gefühls als Einladungsschrist zu der auf den 31. März, 1., 2. und 3. April ftatthabenden öffentlichen Prüfung in -er israelitischen Realschule von Vr. M. Heß, Oberlehrer. Frankfurt a. M. 1831. Druck von Heller und Rohm…

  2. 1851-01-01 · 1851 · p. [Seite]

    @0 wie Viele den Jrrthum hegen, als sei die Moral nur eine Wirkung der natürlichen Neigungen, so verfallen zuweilen die Philosophen ihrerseits in den Fehler, daß sie die Moral von den Gefühlen gänzlich lostrennen und diese sogar der erster»…

  3. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 4

    sich Bahn zu brechen. Die eine hat ihren Ursprung von außen, die andere in unserm Innern. Jene liegt in der Zerstreuung, die aus jedem äußern Tumulte entsteht, uns von Gegenstand zu Gegenstand fortreißt, uns nicht erlaubt, bei einem Gegenst…

  4. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 5

    besserlich, als der Egoismus der Ansprüche des Ehrgeizes. Stolz, Eitelkeit, Eigenliebe verengen das Herz in jedem Sinne und gestatten ihm nicht, sich zu öffnen; sie erhalten es beständig in einem Zustande der Feindseligkeit und des Mißtraue…

  5. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 6

    6 schließe sie sich seinen Angelegenheiten an; sie hofft es dadurch für die Ansprüche zu gewinnen, von denen sic erfüllt ist, für die Anforderungen, von denen sie beständig gequält wird. Gelingt es uns, diese beiden Hindernisse von uns zu e…

  6. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 7

    Allem, was übertrieben, affectirt, erkünstelt ist, bewahrt. Der oberflächliche Zuschauer kann hierin leicht getäuscht werden. Man täuscht sich aber auch in Beziehung auf sich selbst. So wie man oft mehr Gefühl hat, als man zu haben glaubt, …

  7. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 8

    8 genug verkünden uns in den unbekannten Wesen, die wir Thierc nennm, die zwar durch eine dichte Scheidewand von uns getrennt, aber mit Organen, ähnlich den unsrigen, begabt sind, ein Princip der Sensibilität und einen Anfang von Intelligen…

  8. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 9

    gung kann als eine Verehrung gefordert, oder als eine Hülfe angerufen werden. Glücklich diejenigen, die in den Wesen, an welche sie durch die Bande der Natur geknüpft sind, zugleich Vorbilder finden, und die Gefühle einer überdachten Ehrfur…

  9. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 10

    10 Ironie zu verfolgen. Wie könnte der Gefühlvolle wagen, sich da zu zeigen, wo die Kunst der Verlästerung, in elegante Formen gehüllt, sich den Schein der Grazie gibt, als feiner Geschmack gepriesen und selbst für eine Bedingung des glückl…

  10. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 11

    11 Neben den Neigungen, die zu dem, was über uns ist, gerichtet sind, gibt es andere, die sich zu denen hinlenken, die unsere Hülfe in Anspruch nehmen, und aus dieser Art von Austausch, aus dieser zwiefachen Richtung des Gefühls entwickeln …

  11. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 12

    12 Befriedigung dienen, erhält es Nahrung, so wie Aufmunterung durch die Belohnung, die es einerntet. Wer sich hingibt, lernt dadurch noch besser lieben, denn nur dann erkennt er die ganze Süßigkeit der Liebe. Das Gefühl wird durch Wohlthät…

  12. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 13

    stellt sie unter den Schild der Treue und verleihet ihnen durch diese Treue eine eigenthümliche Hoheit und Reinheit. Diese Rückerinnerung besitzt die schöne Eigenschaft, daß sie ihrer Natur nach fern von allem Eigennutz ist; denn sie befrie…

  13. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 14

    14 nung und der Furcht. Je unbekannter ihm der beginnende Zustand ist, desto freier mag die Einbildungskraft denselben mit lächelnden oder schreckenden Aussichten erfüllen. So steht der Mensch zwischen dem Alten und dem Neuen, und von dem Z…

  14. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 15

    eine Täuschung; sie halten, zum Theil wenigstens, was nur ihre Phantasie in Bewegung setzt, für Regungen, die aus der Seele stammen. Durch den Wechsel der Gegenstände scheint das Gefühl sich selbst zu verdammen; es setzt sich mit sich selbs…

  15. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 16

    verwöhnt und für die einfachen, kindlichen Freuden unempfänglich geworden ist. Eben so sehr werden sie es vermeiden, in ihren Kindern die Eitelkeit dadurch hervorzurufen, daß sie beständig das Aeußerliche zum vorwaltenden Gegenstand ihrer S…

  16. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 17

    17 den Genuß, den ihre Betrachtung gewährt, empfänglicher zu machen. So werden sie auch die Gefühle der Dankbarkeit gegen Alle, die sich ihren Kindern in irgend einer Beziehung wohlthätig oder nützlich erweisen, in ihnen nähren, die Regunge…

  17. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 18

    18 Wenn bei den Knaben manche Verhältnisse das zu frühe Austreten entschuldigen mögen, so ist das bei den Mädchen nicht der Fall und fand auch früherhin im Allgemeinen nicht statt. Ob die Aeltern in ihrern und im Interesse ihrer Töchter han…

  18. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 19

    19 eine geistige Leckerei, die den Geschmack an einer gesunden Geistes» Nahrung verderbt und wirkt sehr nachtheilig auf die häuslichen Schularbeiten, die flüchtig gemacht werden, um recht bald ans Lesen zu kommen. Unter den Büchern fanden s…

  19. 1851-01-01 · 1851 · p. [Seite]

    …Lesen und deutsche Sprache , „ t)r. Lehmann Gesang . . . ... . . „ Hecht. Realschule. 8. Klasse > 9^2- -10 Lesen. . Hr. Tendlau „ . 10 - -101/a Denkübungen . . . Derselbe 7. „ . IOI/2- -11 Lesen.. - „ I)r. Zirndorfer „ „ . 11 - -111/2 Sprachübunge…

  20. 1851-01-01 · 1851 · p. Seite 21

    …1^—12 Deutsche Sprache . ,, Fräul. Adler tt tt „ 12 —121/2 Gesang . . . . f, Hecht 4- „ ff 21/2— 3 Deutsche Sprache . „ Tendlau ff ff ff 3 — 31/2 Französ. Sprache . „ Tresousse ff ff ff 3*/;2— 4 Biblische Geschichte „ vr. Auerbach ff ff ff 4 — 41/…