Mannheim
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19231926
  1. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 154

    154 Aus dem Bunde soll Jeder seine Kräfte ziehen und dem Bunde soll er auch seine Kräfte weihen. Die Familie sei unser Vorbild. Das Reich der Humanität, sagt Höffding, das höchste Ideal der Ethik, hat nicht nur seinen Anfang und seine Quell…

  2. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 155

    155 Frau nicht würdig wäre, in unsere Reihen zu treten. Bilden wir so eine Lebensgemeinschaft, dann werden sich aus ihr von selbst die Normen ergeben, die unser Leben in und außerhalb der Loge regeln. Aus der Gemeinschaft als Wurzel erwächs…

  3. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 156

    …n gesetzt werden. Gar mancher lernt in der Gemeinschaft sich unterordnen und das Wohl des Ganzen dem eigenen vorziehen. Aristoteles sagt, daß Eigenschaften dadurch entstehen, daß man die entsprechenden Handlungen ausführt. Wohlhandeln führt zum Gutsei…

  4. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 157

    157 4. Der Universitätsbibliothek in Jerusalem wurde eine Subvention von Kc 1.500.— bewilligt. (Ref. Expr. Dr. Kornfeld.) 5. Für die Gründung einer Loge in Mährisch-Ostrau mit dem Namen „Ostravia" wurde der Freibrief erteilt. Überdies wurde…

  5. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 158

    158 Jahre 1923 und 1922 daraufhin, daß wir in der inneren Gebarung der Großloge erhebliche Ersparnisse zu erzielen in der Lage waren. Da jedoch die Ziffern zu den einzelnen Posten nicht als genügend stabilisiert angesehen werden können, bea…

  6. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 159

    159 der Notlage, die er vorfand, von seinem guten Herzen geleitet, viel weitergehende Versprechungen gemacht, als sie die Ordensleitung einzuhalten in der Lage war. Nunmehr dränge Amerika auf Rückzahlung und es wird zu erwägen sein, wie man…

  7. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 160

    160 zu erheben, ob eine Unterstützung am Platze ist und wenn sie notwendig ist, sind die Verhältnisse der Familienangehörigen genau zu überprüfen, um feststellen zu können, ob nicht nahe Verwandte für die Unterstützung zu gewinnen wären. Ge…

  8. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 161

    161 10. Es ist für eine stetige Ergänzung dieser Fonde Vorsorge zu treffen. 11. Die Art dieser Vorsorge ist den besonderen Verhältnissen der einzelnen Logen anzupassen; in Betracht kämen alternativ: a) vornehmlich die Einführung einer gerec…

  9. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 162

    162 ausreichen. Auch bei uns sollen die Witwen und Waisen nur dann einen Anspruch haben, wenn die Versorgung tatsächlich nötig sei. Zur Befriedigung dieses Bedarfes regt er an, neben den freiwilligen Spenden eine gleiche monatliche Beitrags…

  10. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 163

    163 Nach Beschränkung der Redezeit auf 5 Minuten beantragt Expräsident Dr. Schleißner („Bohemia") unter Hinweis darauf, daß obligatorische Leistungen auf diesem Gebiete den ethischen Forderungen unseres Ordens nicht gerecht werden und auf d…

  11. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 164

    164 Verfügungen allgemeiner Natur fallweise anzuzeigen und zu Jahresschluß über den Stand der Frage der inneren Mission zu berichten, damit die Großloge die Möglichkeit zur Überwachung und Erhebung von Einwendungen habe, gelangt zur Annahme…

  12. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 165

    165 ferent im Namen des vorbereitenden Komitees, die Großloge möge alle Distriktslogen beauftragen, sich mit der Frage der Gründung eines solchen Heimes zu befassen und zu erheben, ob und wieviele ihrer Logenangehörigen oder nahen Verwandte…

  13. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 166

    166 Br. Großpräsident erklärt, daß er demnächst den langgehegten Plan einer Zusammenkunft des Großpräsidenten eventuell Delegierten des Distriktes VIII., X. und XII., eventuell auch XIII. verwirklichen und hiebei unter anderem auch diese Fr…

  14. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 167

    107 Groß („Bohernia"), Dr. Gustav Haas („Bohernia4'), Dr. Otto Heller („Bohernia"), Gustav Langendorf („Praga"), Dr. Arnold Po Hak („Praga«), des Gesetzeskomitees die Brüder Dr. Richard Biehal („Bohernia"), Leopold Jerusalem („Bohernia"), D…

  15. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 168

    168 vorragender Weise. Er erzählte mir vieles aus seinem Leben. Auf mein Erstaunen über seine ausgezeichnete cechische Sprachenkenntnis, für deren Pflege er doch gewiß nicht allzuviel Gelegenheit habe, meinte er, daß dies eigentlich nicht s…

  16. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 169

    i69 unser greiser Ordenspräsident zu der vorjährigen Sitzung des Exekutivkomitees nach Memphis fuhr, bat seine Gattin Bruder Seelenfreund, mit ihrem Manne ein gemeinsames Zimmer zu beziehen, weil sie für die Gesundheit des Gatten fürchte. E…

  17. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 170

    170 würde ich zusammenbrechen. Nicht nur, daß sich die Logen und alle möglichen Organisationen der Welt an mich wenden, so kommt nunmehr auch noch dazu, daß persönliche Freunde von mir, denen es jetzt schlecht geht, mich um Hilfe anflehen, …

  18. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 171

    171 Wir betraten das Büro der Exekutivloge; dasselbe ist den amerikanischen Verhältnissen entsprechend nicht zu groß, doch herrschte lebhafte Tätigkeit in diesem Räume. 5 Mädchen arbeiten hier unter Leitung des in einem separaten Zimmer sit…

  19. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 172

    172 zu überwinden hatte, schon so weit war, um den bedrängten Brüdern im deutschen Reiche hilfreich die Hand zu bieten. Seine letzten Worte waren: „Wenn Sie nach Hause kommen, sagen Sie drüben, daß während des Tages, den Sie bei uns weilten…

  20. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 173

    173 Bruder Lewis bringt für seine Stellung nicht nur die für diese Art von Betätigung unbedingt notwendige Begeisterung, sondern auch Gründlichkeit und Organisationsfähigkeit mit sich. Ich habe die Anregung gegeben und auch mit dem Vizepräs…