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B'nai B'rith · 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 165

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Journal
B'nai B'rith
Volume
3 (1924)
Issue
6 (6.1924)
Date
1924-06-01
Page
Seite 165 (sequence 19)
Language
German
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165 ferent im Namen des vorbereitenden Komitees, die Großloge möge alle Distriktslogen beauftragen, sich mit der Frage der Gründung eines solchen Heimes zu befassen und zu erheben, ob und wieviele ihrer Logenangehörigen oder nahen Verwandten derselben ein solches Heim zu beziehen geneigt wären und sich gleichzeitig über die allfällige Mitwirkung bei der finanziellen Bedeckung zu äußern. Der Referent entwickelt sodann einen Plan für die Finanzierung, nämlich durch Ausgabe von verlosbaren Anteilscheinen ä Kc 500.— mit 3°/0 Verzinsung. Zur Deckung des Gebarungsdefizits wäre alljährlich eine Umlage einzuheben und deren Höhe alljährlich in der Großlogensitzung festzusetzen. Expräsident Dr. Ziegler („Karlsbad") erörtert die Detaile für den Fall der Unterbringung dieses Heimes in dem von ihm empfohlenen Objekte in Karlsbad. Die Expräsidenten Prof. Weiss („Freundschaft") und Dr. K r a m e r („Praga") sprechen sich gegen das Projekt aus. Die Expräsidenten Dr. Heller („Bohemia") und Dr. B a n d 1 e r („Bohemia") unterstützen das Projekt. Expräsident Dr. Heller entwickelt den Plan der Finanzierung und regt die Verwendung des Vermögens der Logen zu diesem Zwecke an. Expräsident Dr. B a n d 1 e r weist darauf hin, daß eine derartige Institutoin eine notwendige Ergänzung der bisherigen Vorkehrungen auf dem Gebiete der Witwen- und Waisenfürsorge bildet; er ist der Anschauung, daß die weitere Durchführung dieser Frage von der Großloge den beiden Prager Logen übertragen werden solle. Großpräsident Hofrat Ehr mann verabschiedet sich mit Worten des Dankes für den herrlich brüderlichen Empfang; der Vorsitzende dankt ihm gleichfalls, begleitet vom lebhaften Beifall der Versammlung. In Fortsetzung der Debatte gibt Expräsident Dr. Fuchs („Silesia") seine Bedenken bekannt, die in der Schwierigkeit liegen, ältere Leute anderswohin zu verpflanzen. Nachdem sich noch die Expräsidenten Dr. Hütter („Union") und Dr. Bischitzky („Praga") für das Projekt ausgesprochen hatten, reflektiert der Referent auf einzelne vorgebrachte Bedenken und Anregungen. Das Wesentliche sei, vorläufig festzustellen, ob ein Bedürfnis bestehe; dann bleibe noch immer die Möglichkeit offen, daß sich einzelne Logen der Durchführung des Projektes annehmen. Der Antrag des Komitees wird sodann angenommen. Zu Punkt 11 beantragt der Referent Expräsident Dr. Stein („Praga") im Hinblick darauf, daß der vorjährige Beschluß der Großloge sistiert worden sei, die neuerliche Zustimmung der Großloge zur Einführung eines Hammers als Distriktsabzeichens und die Überlassung der Details dem s. w. Großpräsidenten. Großvizepräsident Dr. Schanzer („Union") hält es für nötig, vornächst sich mit den anderen Distrikten ins Einvernehmen zu setzen und ev. bei der Ordensleitungs anzufragen. Er spricht sich gegen den Hammer aus. Expräsident Dr. Wiesmeyer („Bohemia") verdolmetscht eine Anregung des Expr. Dr. Finkhel („Deutsche Großloge"), es möge für alle Mitglieder die Menorah, für die Expräsidenten der Hammer als Abzeichen gewählt werden.

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