Mannheim
Compact Memory
198 pages · page 9Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
130
19261927
  1. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 143

    Emil Simonsohn Inh.: Martin Simonsohn Kirclistraße Nr, 7 * Fernruf: Hansa 528 lilll!!l!!llll!lllllllllill!lilll!l!!!lllll!!ll!llllllt!llll!llllil!!i:illtll!llllllillltlllllll Kartoffel en gros iiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiii…

  2. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 146

    mit den Schlächtern Denikin und Koltschak, regelrechte Verbindungen unterhält: der Fall der russischen Zionisten. Erst die soziale Befreiung des Erdballs wird auch der nationalen Versklavung ein Ende machen, da das Lebensinteresse der Arbei…

  3. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 147

    4 Vor dem Kriege erschien bekanntlich als wichtigstes Organ aller Zionisten „Die Welt". Die Zersplitterung Europas machte es notwendig, an Stelle des einheitlichen Organs ein besonderes für jedes Land herauszugeben. In Deutschland wurde das…

  4. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 148

    Am Rande Friedhofgesichter. Ein Lehrer der vorigen Generation stellte einmal seinen, Schülern folgende Frage: Darf man bei der Beerdigung seiner Eltern lachen, wenn einem zufälligerweise ein guter Witz einfällt? Ich weiß nicht, wie die Schü…

  5. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 149

    …eschäftsfreundes sich verlobt hat. Hellmuth Falkenfeld. Narischkeiten Im .Jüdischen Echo" vom 31. Dezember 1926 erzählt Chajim Bloch Geschichten aus der Welt der Chassidim. Da kommt etwa folgende Blasphemie heraus: Der Streit mit Gott. „Einige Tage vor…

  6. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 150

    …ären aus dem Protestieren nicht mehr herausgekommen. * Der Redakteur Im orthodoxen „Jüdischen Wochenblatt", das von Dr. Ernst Simon geleitet wird (er hält sich für einen Meister deutsch-jüdischer Journalistik), heißt es am 21. Januar: „Starre Orthodox…

  7. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. Seite 151

    Das Postamt Fritz Ragtittie. Ob es möglich ist, daß in christlichen Instituten ein Jude Anstellung findet? Nein. Ob die Umkehrung, im Zeichen jüdischer Arbeitslosigkeit, sinnvoll ist? Nein. Eben deshalb sprechen sie so viel von Umschichtung…

  8. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. [Seite]

    ihm, ginge es nach Fähigkeit bei uns, eine Bibliothekarstelle auch dann sicher wäre, hätte er nicht durch einen Aufsatz über mich in Nr. 8 des „Jüdischen Wochenblattes* — das Tiefste, Verständnisvollste und Feinste, was, seit sechs Jahren, …

  9. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. [Seite]

    Sie wollen, daß diese Ihre Zeitschrift immer inhaltreicher und bunter wird? Dann: Sagen Sie Ihren Freunden und Bekannten, daß es eine unabhängig-kritische Zeitschrift gibt, in der man unbehindert die Wahrheit sagen kann: „Die Jüdische Gemei…

  10. 1927-03-15 · 5 (15.3.1927) · p. [Seite]

    ACHTUNG! ACHTUNG! FÜR JEDEN KAUFMANN WICHTIG! ES IST JETZT DIE RICHTIGE ZEIT, DASS SIE IHRE ALTEN, AUSRANGIERTEN GESCHÄFTS PAPIERE VERKAUFEN! BEI ANRUF SOFORTIGER VERTRETERBESUCH! ALFRED LIPPMANN KEIBELSTR. 16 RON PRODUKTE ALEXAND.2076 I | …

  11. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. [Seite]

    … H A 1/ T * In Sachen Ellenbogen B- Lst.:............Zur Antischächt-Bewegung Otto Wolf gang:.................Kaschruth Kurt Hiller:......Ist die Frankfurter Zeitung jüdisch? Frans Leschnitzer:...........Ein Anti-Aktivist Alfons Steiniger:......Geist …

  12. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. [Seite]

    …5 Verlag der Weltbühne S5SS5SHF Lest wenig aber Die Weltbühne Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft Herausgeber: Kurt Tucholsky Begründet von Siegfried Jacobsohn Die große Zeit der Lüge von Hellmut v. Gerlach Kartoniert 2 Mark Verschwörer und Feme…

  13. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 158

    Die Jüdische Gemeinde / Berlin, 15. April 1927 / I. Jahrg., Heft 6 Zur Antischächt-Bewegung ,,Du sollst nicht kochen das Böcklcin in der Milch der Mutter, sollst nicht verbinden das Maul dem Ochsen, der da drischt, sollst am Ruhetag feiern …

  14. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 154

    Es ist gewiß zutreffend, daß bei zahlreichen Schächtgegnern die plötzliche Erkenntnis eines tierfreundlichen Herzens mit der eines guten antisemitischen Geschäfts zum Verwechseln ähnlich ist, und daß der sadistische Trieb, Menschen wehe zu …

  15. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 155

    deren Mitte auch radikale Tierschützer wie Magnus Schwantje und Professor Max, Herzog zu Sachsen nicht fehlen dürfen, festgestellt hat, ob nach den Erfahrungen von Wissenschaft und Praxis das Schächten eine Tierquälerei ist. Und wenn die Fe…

  16. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 156

    Nach gesitteter Vorstellung ist es aber nicht nur gefährlich, iremde Lebensgeister in sich zu schlingen, sondern es ist auch ein Verbrechen: die Seele, die Gott jedem Wesen eingehaucht hat, kann nur ihm wiedergegeben werden. Das ist der Gru…

  17. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 157

    gänzlich zu vernichten, weil das Volk unrein, von bösen Geistern besessen war. Aus dieser Ansicht, wonach im Blute Dämonen hausen, erklärt sich auch das eigenartige Gesetz 2. Mos. 21, 28, wonach ein Rind, das einen Menschen totstößt, gestei…

  18. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 158

    in babylonischer Zeit wurde rituelle Schlachtung von Tieren bzw. Verwendung des dabei aufgefangenen Blutes als magischer Zauber empfohlen (z. B. Gittin 68b als Mittel gegen Kopfschmerzen). Um sich vor Gott auszuweisen, daß man Blut geopfert…

  19. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 159

    des Artikels 25, 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft) das rituelle Schlachten verboten; wiewohl die orthodoxen Juden einwenden, durch das plötzliche Durchschneiden der Halsblutgefäße setze im Gehirn sogleich die Blu…

  20. 1927-04-15 · 6 (15.4.1927) · p. Seite 160

    …lle anderen Menschen sind die Voraussetzungen längst gefallen. Ist die Frankfurter Zeitung jüdisch? Eine Erinnerung von Kurt Hiller In jüdischen Kreisen Deutschlands gilt die Frankfurter Zeitung als ,,das vornehmste", in christlichen als „ein jüdische…