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ls. Linigts über dir Bestimmung de« jüdischen Predigers. Daß die früheren Draschoth meist zur Aufgabe hatten, Aussprüche der Talmudiften und Rabbinen, die sich widersprechen oder zu widersprechen scheinen, in Einklang zu bringen, daß ihr Ge…
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366 Religion neigt, und diesen zu seinem Bedürfnisse macht, Etwas da sein muß, um, wie sich die Aelteren ansdrücken, ^2^ zu hören. Insofern aber das Predigen ein wesentlicher, regelmäßiger Tbeil des Gottesdienstes wird, eine bestimmte, kuns…
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366 Wozu denn aber nun das Predigen? das Predigen in unfern Synagogen? das israelitische Predigen? Warum überall, aller Orten dieser Drang zum Predigen, und Predigthören? Ist es ein neuer Schmuck des Gottesdienstes, eine Ergötzlichkeit? ode…
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367 ceremoniellen Gesetzen verkörpert hat, um dadurch den Israeliten im religiösen, heiligenden Leben durch die ganze Zeit des irdischen Daseins zu erhalten und zu befördern.*) Dies ist mein Glaubensbekenntniß als Verkündiger des lebendigen…
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368 den soll, daß er es weder gestatten darf, daß die Bedeutung der ceremoniellen Gesetze unerkannt bleibe, und die Ausführung derselben dadurch wirkungslos, noch daß der Israelit sich vom ceremoniellen Gebiete seiner Religion ganz enrferne…
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369 scheu Genüge geschehen ist, so ist er zu Allem bereit. Und Enthusiasmus schafft Enthusiasmus. Aber der leidige Eigennutz, die Sucht zu glänzen und auszufallen, sei es durch Altes oder Neues, sobald diese sich hineinmischen, wird der ger…
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370 genug, daß eine Einleitung einen Punkt unserer Geschichte berührt, der im eigentlichen Körper der Predigt völlig vergessen ist, sondern die allgemeinen Lehren müssen immer wieder in dem geschichtlichen Ereigniß nachgewiesen werden. Alle…
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Bemerkungen über das Erhabene, aus Longin.*) Die Kanzelberedsamkeit gehört der höhern Schreibart an; es ist weniger die Belehrung, als die Ueberredung, die sie bezweckt; es ist dabei das Höchste und Heiligste ihr Gegenstand: daher schlägt s…
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372 .jr! leider! sehr viele Lücken bat, so soll auch der folgende Auszug keinen Anspruch ans systematische Genauigkeit machen. Die Erhabenheit ist die höchste Tugend der Rede, weshalb vermittelst ihrer besonders Dichter und Redner den höchs…
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373 nüchternen und unkräftigen Redeweise vermeiden, ich weiß nicht auf welche Weise, zum Schwulste. Aber das Schwellen der Rede ist, wie das des Körpers, sobald es leer und bloßer Schein ist, ein Fehler, und bewirkt das entgegengesetzte Ueb…
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37L einen geist- und gemüthvollen Menschen bei wiederholter Lesung nicht mit dem Gefühle der Größe anzieht, und ihm nicht einen reichen Stoff zum Nachdenken hinterläßt, sondern im Gegentheil bei längerem Anschauen immer mehr verliert, nicht…
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…nicht nach zu ah men.) So oft wir etwas Großes und Erhabenes arbeiten, nützt es, sich im Geiste vorzustellen: wie würde Homer, oder Plato, oder Demosthenes, in der historischen Klasse Thucydides dies ausgedrückt haben? oder noch besser: wie würd…
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376 aber die Leidenschaft, welche in der Bewegung und dem . Sturme des Geistes besteht, bringt in Aufruhr. Dies ahmt der Redner nach, und drängt den Geist der Zuhörer bald dahin, bald dorthin, so daß die Ordnung eine gewisse Verwirrung, die…
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377 weil sie bewirkt, daß in der Rede wie in den schönsten Gemälden die Größe, die Schönheit, die edle Einfachheit, die Wirksamkeit, die Kraft, die Gewichtigkeit hervorblühen, und daß die Dinge wie von der Stimme belebt werden. Völlig unnüt…
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378 des Geistes aber kann, wie bei einem großen Vermögen, etwas vernachlässigt werden — daraus folgt aber auf keinen Fall, daß niedrige und mittelmäßige Geister, weil sie sich nirgends der Gefahr anvertrauen, und das Hohe nicht erstreben, m…
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379 und trefflichen Stelle ab? und wenn man alle Fehler eines Homer, Demosthenes, Plato und der anderen höchsten Männer auf einen Haufen sammelt, wie geringfügig würde er erscheinen gegen…
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880 der Größe, da sie, eines vom andern getrennt, keine Klarbeit baben, in der Verbindung aber vollständig abschließen. Denn selbst Großes, wenn es in einzelne Theile zerstreut ist, verliert seine Größe, wird aber durch die Vereinigung in e…
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W>> 381 silberne Schüsseln Säcke hineinstellte, cs einen unzierlichen Anblick gäbe, so sind gemeine Wörter ungeziemend großartiger Rede. Wenn daher nicht die Nothwendigkeit drängt, so muß man an einer erhabenen Stelle nicht zu schmuzigen un…
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s>, Uebrr den moralischen Werth der israelitischen Geschichte sür Israel. Eine erste Vorlesung. Verehrteste Zuhörer! Unsere Geschichte unterscheidet sich von der anderer Völker zwiefach. Denn einerseits reichet sie weiter hinauf, weil unser…
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383 311 und 301—203) — liegt unsre Geschichte offen und klar vor unseren Augen, und nur der Verificirung einzelner Daten und der Anordnung der Materialien bedarf es in der Geschichtschreibung der Israeliten bis heute. Diese besondere Bestim…