Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 382

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1854
Date
1854-01-01
Page
Seite 382 (sequence 404)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/7166791-9630800--1739-9623652
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

s>, Uebrr den moralischen Werth der israelitischen Geschichte sür Israel. Eine erste Vorlesung. Verehrteste Zuhörer! Unsere Geschichte unterscheidet sich von der anderer Völker zwiefach. Denn einerseits reichet sie weiter hinauf, weil unser Ursprung weiter hinaufreichet als der anderer Nationen, und andererseits ist sie Geschichte vom Ursprünge an, nicht Sage, nicht Mythe, in die sich die ältesten Erzählungen der Völker und Stämme zu verlieren pflegen. Als Abrabam über den Euphrat setzte, als siebenzig Hausgenossen mit Jakob an die User des Nils wanderten, als sie von hier sechsmalhunderttausend streitbare Männer stark wieder anszogen, und als diese sich in der Wüste zu einer Nation ' bildeten: war der Griffel schon erhoben, der dieses aufzeichne zum ewigen Angedenken der Menschheit. Und so bis auf den heutigen Tag. Abgerechnet jene thatenlose Zeit von Darius, dem dritten persischen Könige, unter welchem der zweite Tempel vollendet ward (515), bis auf die Makkabäer (167) — denn von diesen Jahrhunderten wissen wir nur die Ankunft Alexanders des Großen in Jerusalem, und die Anerkennung der ägyptischen Ptolemäer als Oberherren (323—

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.