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19151921
  1. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 6

    6 Dr. M. Jacobson / Israels Glaube an die Zukunft. gepflegt werden sollen; paßt es der üppigen und stolzen Dame, ihr .Kind auf derselben Schulbank sitzen zu lassen, auf der das Kind der Proletaricrfran seinen Platz hat? Sie braucht es Wohl …

  2. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 7

    7 Dr. M. Jacobson / Israels Glaube an die Zukunft. bezwingt und es nicht für gegen seine Ehre hält, mit dem armscligsten Haustier ans einer Krippe zu essen ואיי' כבקר יאכל תק; einst wird kommen die glückliche Stunde, in der Eitelkeit und Un…

  3. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 8

    8 Dr. M. Jacobson / Israels Glaube an die Zukunft. Menschen heimisch geworden sein und darum die Wehrhaftmachung der Völker unnötig werden wird. Und wenn dann die Menschen frei geworden sind von der Furcht vor einander, und frei geworden fü…

  4. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 9

    Die Arbeitsvermittlung der Agudas Jisroel. 9 Die flrbettsvermilllung der flgudas jisroel- Ebensowenig wie wir in Deutschland etwas verspüren von den Wirkungen des Krieges selbst, abgesehen von jenen unbedeutenden, durch welche er in unser t…

  5. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 10

    10 Die Arbeitsvermittlung der Agttdas Jisroel. Einen Zweig dieses Hilfswerkes wollen wir in wenigen Worten besprechen, wenngleich man uns jüngst das Mitsprechen verbieten wollte und wenngleich wir zugeben, daß das, was wir Mitteilen, nur de…

  6. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 11

    11 Die Arbeitsvermittlung der Agudas Jisroel. 3. Wie stellt sich die deutsche Regierung zu der Einführung dieser ״feindlichen Ausländer"? Es handelt sich also um religiöse, technische und politische Schwierigkeiten. 1. Die Ueberwindung der …

  7. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 12

    12 Die Arbeitsvermittlung der Agudas Jisroel. der sehr tatkräftige und zielbewußte Rabbiner Dr. Neuhaus aus Ostrowo gemacht, der diese Ausmusterung namens der Agudas Jisroel vornahm und der jüngst bei einem Vortrage ganz offen von den hierb…

  8. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 13

    Die Arbeitsvermittlung der Agudas Jisroel. 13 dadurch die Armut der polnischen Juden gemindert, weil aus dem Almosen entpfangcuden Bettler ein seines Wertes bewußter, tatkräftiger Arbeiter wird, sondern weil hierdurch dem deutschen Judentum…

  9. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 14

    14 Die Arbeitsvermittlung der Agudas Jisroel. und Enttäuschungen, weil sie nicht nur Gott vertrauend waren, sondern auch tatkräftig uyd opferfreudig, und den Dank kann jeder einzelne deutsche Jude den Männern dadurch abstatten, daß er in se…

  10. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 15

    W. S. Jacobson / Die Judenfrngc eine Wirtschaftsfrage. 15 Hie ^udenfrage eine wirtschastssrage. Von Wolf S. Jacobson-Hamburg. (Schluß.) Die Hauptstadt eines Landes nennen wir die Zentrale, und oiesen Namen können wir jeder Großstadt geben, …

  11. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 16

    16 W. S. Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfrage. Zusammenschluß im Syndikat oder im Trust ist ja geschehen, eben um die Möglichkeit des Erwerbes bis zum Letzten auszunutzen und darum wird man nur solche Angestellte nehmen, die dies…

  12. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 17

    W. S. Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfragc. 17 dürfnissen dienen und die daher selbstverständlich am Schabbos geschlossen sein müssen, Schlachtereien und alle dem rituellen Leben dienenden Geschäfte, wir finden in ihr vor allem A…

  13. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 18

    18 W. S. Jacobson / Die Judcnfrage eine Wirtschaftsfrage. Wir haben Einfluß des Wirtschaftslebens auf das jüdische religiöse Leben in der Kleinstadt in größerer Ausführlichkeit, in der Großstadt nur unter einigen Reflexen kurz beleuchtet, u…

  14. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 19

    W. S. Jacobson / Die Judenfragc eine Wirtschaftsfrage. 19 der Religion dem Herzen entwurzelt haben und diese anderen Stürme, das ist unsere tiefe innere Ueberzeugung, werden entfacht immer nur vom Wirtschaftsleben und seinen Folgen. "Der Ka…

  15. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 20

    20 W. ©. Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfragc. Wohl gab es auch früher schon den Geldwechsler, der sich bei der Umrechnung der Gelder das Agio nicht entgehen ließ, aber die Gesamtheit des Volkes dankte Reichtum und Wohlhabenheit …

  16. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 21

    W. S. Jacobson / Die Jndenfrage eine Wirtschaftsfrage. 21 Die Gefahr der Großstadt sahen wir in der durch die Zentralisterung hervorgerusenen Fesselung der einzelnen Willen an einen großen, sie beherrschenden Willen. Man begegnet oder doch …

  17. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 22

    22 W. S- Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfrage. ־"*־־־ ־ י,*-־ י׳ Boden zu erwerben. Aber es haben sich Millionen gefunden, Argentiniens Boden urbar zu machen und so werden und müssen sich auch Millionen finden, den fruchtbaren de…

  18. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 23

    W. S. Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfrage. 23 seinem Chef. Beide sind gleich gefährlich, der Kampf gegen beide wäre sinnlos. Wie dem Kleinstädter, der den hohen Opfermut, sein Geschäft am Schabbos zu schließen, weil er dessen Be…

  19. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 24

    24 W. S. Jacobson / Die Judenfrage eine Wirtschaftsfrage. als eine, durch die Not der Zeit geborene Ausnahmeerscheinung werten. Wenn man annehmen dürfte, daß die deutsche Industrie den jüdischen Schabbos haltenden Arbeiter einstellen würde,…

  20. 1916-03-01 · 3/4 (März/April 1916) · p. Seite 25

    Abschied und Heimkehr. 25 ■1■ ff■־־ - flbschied und Heimkehr*) ״Er zieht hin und weinet ständig, indem er die Aussaat des Samens trägt; er kommt heim in Jubel, indem er seine Garbe» trägt." (Psalm 126, Vers 6.) Ein Mann, der das Mcnschenide…