Mannheim
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  1. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 203

    — 203 — zwar, daß Jiddisch keine Sprache, sondern nurl ein Jargon oder bestenfalls ein deutscher Dialekt sei. Aber selbst.wenn sie Recht hätten — seine soziologischen Wirkungen blieben jedenfalls die einer Sprache: Nicht unter Deutschen, un…

  2. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 204

    — 2(1-1 llld dock ci^emmiiicn f tlleii •-li.viniu' iMollcidn die iviici» und iiiuiiittolborftcn iU'UiiuVrln-it ii»d- Aber ein die neuere Zeit eleu Aiiinu’Ti'it. die Pa .3 Eiddiidi iU'sU'n die ciewobnbeitstiuni onsznslebeii bolle, eine künst…

  3. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 205

    — 205 — stand ist ja wohl noch nicht gründlich Wissensiwftlidi behandelt worden. Aber es genügt, den ostjüdischen Vortrag jüdischer Synagogenweisen und die ostjüdiichen Volkslieder — deren Motive übrigens 'im Singspiel, der vorläufig einzig…

  4. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 206

    — 2(H)— daß Menschen ujnd Völker unsauber sein und doch das bildhckft Schöne leben und schafsin können, oder reinlich bis aufs letzte Ltäubchen und doch klägliche B mausen sein können. Uebrigcns ist die praktische Plastik eines Volkes nur e…

  5. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 207

    \ .1 — 207 — Berlin: chaftlichen Lage kommt lüdische Angestellte. Unter dem Thema: „Wirtschaftliche Röte der Deutschen Juden" schreibt in Nr. 27 des! Hamburger Israelitischen Familienklattes ein Mitglied des Berliner Jugei^dbundes, Herr Lou…

  6. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 208

    …r bei vielen Firmen 'aus falschen Gründen der Sielbsterhaltung, aus Konkurrenzsurcht. In der bcutigen Zeit kann nur ein hanz geringer Beil der im Handelsgewerbe beschäftigten Personen, im Gegensatz zu früher, daran denken, sich selbständig zu m…

  7. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 209

    c d o di nt II (5 i di NI i dl. . i a ii it iv c ii 5 e ii. z u r, ( : r (i n ii i f a t i o n b'e j:. 1) i> a j it a ii f fr ei fl e - joldu'ii Vereinigung hin« ■ l-cr' viele Miditeile, i'l!» . 1 ß unsere staubesorgaui-, Angestellten diese…

  8. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 210

    …r Persönlichkeiten einzuführen suchen, bringt Sulzbach das Volksleben sozusagen nnversönlich zur Anschanune. Männer wie Jehuda Halevi und Raicbi find nicht vertreten, Saadia, Maimonrdes, Mendelssohn durch Proben, die zwar auf ihren Charakter Helles Lich…

  9. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 211

    211 I schildert uns ein Augenzeuge (35), und recht in! irest'ant ist eine Kleidei ordniing der Frankfurter Juden (17), dergleichen freilich in damaliger Zeit auch bei Christen notwendig war. Andere Ztücke sind zum VerstänHnis der Weltlitera…

  10. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 212

    …genheit. Aber ha d lugte sich Sleinckieu an Steinche», und am VrSf'ni'-'tgstage gruppierten sich um eine Bronzebüne von Möses Mendelssohn .userc Auslagen, anmutig und dekorativ. ,-Zwei große Plakate sollten vor allem die Augen ans sch lenken: .Verband der j…

  11. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 213

    213 — Wenn mir nach dein unmittelbaren. zähl- und prei; Ausstellung gefragt würden, so müßten wir uns M machen oder große Erwartungen zu bcgcn. Aber der n kennbar, und zwar nach innen, wie nach außen, die Freudigkeit, daß man im rechten Mom…

  12. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 214

    — -214 —! . — Umschau j ' Rus anberen Organ fationen! Die Jugenbbqbatte ir j Einen ganzen; Aachmittag heit! man sich zionistischen Vereinigung sür Deutschland, der Eeipzig. auf dem Delegiertentag' der aßt 14. und lö. Zuni in Leipunterhalten…

  13. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 215

    - 215 — möglich fein, die bei uns M-itglicd sind und zum Teil sogrr führende Stellungen einnehmen. Worum ist niemand von diesen (es wac eine nicht unerhebliche Zahl anwesend) aufgetret, n und hat der Ueberz« ugung Ausdruck geneben. die doch…

  14. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 216

    J — 216 — im Zeitaller Lee- Kindes" leben, daß gerade mir Hilden alle Ursache baden, die Bedeutung einer rationellen Zugendpflcge doppelt »nd dreifach so doch;ii liierten, ■ als dies von Seiten i>c4 2taatc-i und der Gesellschaft geschieht. …

  15. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 217

    — 217 — erscheinen uns die Gemeinden verpflichtet, ein wenig mehr der Frage der jüdischen Jugendpflege ihre Aufmerksamkeit zuwendcn zu sollen." „Ist es schon bedauerlich, daß die Gcmeindekörperschaften es in der weitaus überwiegenden Mehrza…

  16. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 218

    Derbant>SffTTad)rid)ten Turnen unb. Sport. Tic Frage der körperlichen Kräftigung der jüdischen Jugend ist *>» einer der bedeutendsten in unserer Gemeinschaft geworden. Unser Verband darf sich das Zeugnis ansstellen, seit Jahren auf diesem G…

  17. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 219

    — 219 — r c g i st riert weid e n s o l 1., Eine llebcrsicht wird die große Mannigfaltigkeit i nscrer Arbeit zeigen, je vollständiger sie ist, ein um so besserer Eindruck nach außen wird erzielt werden kinngn. Aber auch nuch innen hat diese…

  18. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 220

    Aus unf ji öefct]äftsbericf)t bes Jübif4 „Am 28, Mürz 1W!> wurde zi 220 — ren Dereinen. en Jugenbbunbes Berlin £. D.*) Berlin von jungen Fliden ein Verein gegründet, der das jüdische 'Belvußt ein der fugend vib-'g^n und beleben wll, den Mit…

  19. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 221

    — 221 — geboten, in Periaminlungen, die Fremden nicht zugänglih sind, die Angelegenheiten des Pereins auch außerhalb der Generalversrmmlnng zu erörtern. Tie MitgliederzaHl des F. F. B. ist verhältnismäßig stark flukruierend. Ten 31 Austritt…

  20. 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 222

    Datz unser Verein in umfassendem Mutze von Mitgliedern und Freunden zu Nachweisen der verschiiedensten Art benutzt wird, und dah wir unseren Mitgliedern auch mancherlei Er mätzig ungen bieten können, sei nebenbei erwähnt. [ Tchlietzlich sei…