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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-08-01 · 8 (1.8.1914) · p. Seite 219

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
8 (1.8.1914)
Date
1914-08-01
Page
Seite 219 (sequence 23)
Language
German
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— 219 — r c g i st riert weid e n s o l 1., Eine llebcrsicht wird die große Mannigfaltigkeit i nscrer Arbeit zeigen, je vollständiger sie ist, ein um so besserer Eindruck nach außen wird erzielt werden kinngn. Aber auch nuch innen hat diese Zusammenstellung große Bedeutung. Wie ofi wird die Geschäftsstelle gefragt, weschc Erfahrungen mit diesem vier jenem Arbeitszweig gcniacht wcrden. Wenn die (Geschäftsstelle weiß, in welchen Vereinen das Arbeitsgebiet ansprobicrt ist, kann sie die Ergebnisse in jedem Fall einhole n. Ein anderes Beispiel. Fortwährend wollen Vereine ihr Gesuch an die Gemeinde oder die Loge dadurch wirksam unterstützen, daß sie eine Liste der Brndervereine beifügen, die ähnliche Unterstützungen in beträchtlicher Höhe erhalten. Wir waren bisher nicht in der Lage, die Unterlagen zu liefern. Und nun zu den Fr a g cn über Alter, ii n d B e r » f der e i n e l n e n M i t g l i e d e r. »ns der Vorwurf gemacht, wi? treiben keine eigentliche Jugendpflege oder gar unsere Vereine beständen in der Hauptsache Vorbildung ehr häufig wird ans außerordentlichen Mitgliedern. Eine genaue Zahlenangabe bildest die beste Widerlegung. Ferner ist es nicht für die Ausgestaltung unjeres ganzen $$ifdungsprogramms von der allergrößten Bedeutung. Schulbildung unsere Mitglieder genossen haben? Wir betonen so oft, daß wir besonders den orissrenrde« jungen Leuten ein Heim bieten wollen, sollte es nicht Prüfung sein, festzustellen, wieviel Ortsfremde wir überhaupt erfassen? Wir >wendcn uns mit unserer Arbeit an alle es wirklich? Tie Berussstatistik soll es itn iim imt Aber ozialen Schichten.!s lehren! allgemeine Schlüsse können nnr ans einem lückenlosen Material gezogen werden. Darum ergeht auch von dieier Stelle ans die dringend« Bitte, Fräulein Berliners Arbeit zu unterstützen. Ter Verband und alle einzelnen Vereine werden den Vorteil davon haben. zu wissen, weiche eine gute Selbst- Zur Herufswahlfragc. D c r V c r b and d e r A r •> c i t 5 n a cfi to c i f e. der Großloge f ii r T c u I i rfi I n n i>, VIII. I'. o.\B. H. >E. VZ bittet um Aufnahme! folgender Notiz- Bei den zunehmenden Schwierigkeiten, denen die jüdische Berufswahl unter den heutigen Zeitvcrhältnissen ausgcscpt ist, ist seitens des Verbandes eine große Anzahl sic geneigt wären. der Arbeitsnachweise der Großloge für Deutschland an jüdischer Gutsbesitzer die Anfrage gerichtet worden, ob in ihren Betrieben — und zwar sowohl in landwirtschaftlichen als häuslichen — jüdische Bewerber für gehobene und untergeordnete (stellen anzunehmen. In Frage kämen Eleven, Inspektoren. Portiers, Wächter. Erzieherinnen, Stützen der Hausfrau. Vorleserinnen, Dienstmädchen njw. Eine Anzahl der angefragten Gutsbesitzer hat bereits bejahend geantwirtet. Von einigen Gutsverwaltungen ist der Wunsch ausgesprochen worden, ihnen geeignete jüdische Eleven zu empfehlen. Ter Zweck dieser Zeilen ist nun. jüdische junge Leute auf die vorliegende Situation aufincrkscm zu machen und. sofern sie Interesse für die Landwirtschaft haben, sic zu veranlassen, ihre Namen bei dem Verband der Arbeitsnachweise der Groß oge für Deutschland. Berlin,IV. 62. Kleiststraße 12. anzugeben, woselbst die näheren Bedingungen zu erfahren sind. ,

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