Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 8 (1.8.1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- Seite 222 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Datz unser Verein in umfassendem Mutze von Mitgliedern und Freunden zu Nachweisen der verschiiedensten Art benutzt wird, und dah wir unseren Mitgliedern auch mancherlei Er mätzig ungen bieten können, sei nebenbei erwähnt. [ Tchlietzlich sei noch einiger wokilgelungener^P e r g n ii ge n des F. F. B. und seiner Untergruppen gedacht. Tie erfreuen sich namentlich auch in Bezug aus guten Ton in Berlin eines wohlverdienten Rufes. Von .den IIntergruppen dcs F. F. B. sei zunächst aus die W a n - ^dergruppe hingewieson, die in jeder Jahreszeit Tonntags Wanderungen wechselnden Umfanges für Mitglieder und Wanderfreunde beiderlei Geschlechts veranstaltet. Ferienzeiten sinden auch mehrtägige Wander- ^s^ahrtcu statt. Für Tchüler besteht eine besondere 2 cb ü l e r w a n d c r a b t c i l u n g, die gleichfalls fast jeden Tonutag ihre Fahrten veranstaltet. Getreu unseren — auch im Verbandsstatut zum Ausdruck gebrachten —■ Prinzip, datz p e i unseren Veranstaltungen nichts die Vorschriften des j ü di scheu Religio nSgesetzcs Verletzendes geschehen darf, wird bei unseren Wanderfahrten streng ai f die Fnnebaltung von Tabbath-, Fest- und Fasttagen geachtet. Beim ..Hordenkochen" ivird vorschriftsmätziges Geschirr verwendet; bei längeren Ausflügen wird erforderliclicnsalls für koschere Konserven gesorgt. tlnsere G e f a n g s a b t e i l u n g „R o b e r t - T ch u in a n n - E h o r" har sich auch im letzten Vereinsjahr der Pflege des hebräischen Gesanges und des deutschen Liedes,, namentlich des Tchumannschen, gewidmet. Eine Reihe von Konzertaufführuiigen, wie auch die Darbietungen des R. T. E. bei den Festen des F. F. B. legren von den Fortschritten des Ehores Zeugnis ab. Für seine Hebungen, die in den Tophiensälen. Tophienstratze, stattfinden, ist der Donnerstag abend reserviert. . Test einigen Monaten besitzen wir auch eine M ännerturna b r e i I u n g , die jeden Mittwoch abend in der Turnhalle hinter der Garnisoukirche, an der Meuen Fricdrichstratze, ihre Hebungen abbält, und die bei unserem Tommersest bereits Mitwirken konnte. Ileberblicken nur die gesamte Tätigkeit des F. F. B„ so dürfen wir uns das Zeugnis ausstellen, datz wir, mag im einzelnen auch lüanches noch verbesserungsbedürftig sein, doch ivacker im Liniie unserer Bestrebungen gearbeitet haben. Wir haben die llcberzeugung, datz wir auf dem rechten Wege sind. 'Auch in Zukunft.tverden wi,r daher auf diesem Wege fortschreiten. Demgemätz iverdcn auch in dem kommenden Tcmester unsere Veranstaltungen denselben. Charakter tragen wie bisher. Neu in Aussicht genommen ist für den Herbst die Gründung einer D a m e n t u r n a b t e i l u n g. Daneben >ind unsere Bemühungen andauernd auf die Erlangung eines eigen.e n -ö e i m s gerichtet. Zur Erwägung stellt auch die Frage, inwieweit es >ich empfiehlt, unsere weiblichen Mitglieder mit sozialer Tätigkeit zu befassen und dieserbalb mit dem Füdischeu Frauenbund und dem Frauenverein der Berliner Logen l'. O. B. B. in Verbindung zu treten. Auch an neuen Plänen und Aufgaben fehlt es demnach dem F. F. B. nicht. Programm des F. F. B. T e p i e m b e r l!> I •> b i S Juni 1111 :i: Rezitali o n s'a b e n d des Herrn Tchauspielers Leopold E a r o. Vortrag des Herrn Lctiuldirigenren Flauter: Biblische Frauengestalte n. F u d i s ck - m u s i k a I i s ck e r Abend: Geigenvorträge des Herrn Kapellmeister Eise ii b'e r g e r - Z e l a z o g » r s k i.