Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 8 (1.8.1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- Seite 220 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus unf ji öefct]äftsbericf)t bes Jübif4 „Am 28, Mürz 1W!> wurde zi 220 — ren Dereinen. en Jugenbbunbes Berlin £. D.*) Berlin von jungen Fliden ein Verein gegründet, der das jüdische 'Belvußt ein der fugend vib-'g^n und beleben wll, den Mitgliedern aus dem (Gebiete tilgend Berlin ein Verein von der bicrc». Wir bemerken ater aiisSriichtch lege der Geselligkeit ft.'unoschafllichen Zuerein rübrr den Namen „Indischer der allgemeinen BillInig, besondereaber der Kenntnis des Audcutums nnl der jiidische» Geschabte, Bclebrung und Anregung bieten, zugleich durch Pi ammenschluß herbcisiibren soll, Ter Fugendbund". ’ ■ Irr dient keinerlei politischen oder religiö'en Zwecken." So lautet K 1 der Satzung de i F. F. B., der in diesem Fakire aut eine fünfjährige Tätigkeit znrückblicken ianu. Mancherlei. Stürme hat der J. B. in seinen ersten fahren zu bestehen gehabt. Die Sdjrofrficii der Gegensätze -in den Anschauungen seiner Mitglieder. darjugendliche Temperantent manches Beteiligten, dazu persönliche Zwistigkeiten, auch Fehler vereine--technischer Art, wie sie bei einem jungen .. erein erklärlich sind — allerdi erwirkte zusammen, die Lage des jy A. B. zu. erübwcren, so daß selbst sein 2 estand in Frage gestellt schien. Aber der F. I. B. besaß in-sich die Kraft, die Krisis zu nbcrstekcn. Durch den Austritt derjenigen Mitglieder, die sich zur Mitarbeit im Sinne des t unserer Satzung nicht säbig fühlten, eher gestärkt als geschwächt, bat unser 'Verein zablreiche neue Mitglieder und Mitarbeiter gesunden, hat sich innerlich gefestigt und seine Arbeit — ohne große Reklame, aber in unermüdliü er Stetigkeit — fortgesetzt. Das Vercinsjabr 1!i)8/I4 bedeutet einen weiteren Schritt auf dem Wege der Krästigung und der Ausbrein ng des F. F. B. Besonders dürsen wir über den Geist, der unsere-Mitglieder erfüllt» unsere Freude aussprechen. Nicht nur das jüdische Bewußtsein unter ihnen hat Fortschritte gemacht, — auch Kameradschastlichkeit und Zl sammengehörigkeitsgefühl «bei Vereinen, die sich aus verschiedenen Schicht n zusammcnschen, bekanntlich ost ein wunder Punkte sind trheblich gewechsen, wozu insbesondere auch die Tätigkeit unserer Untergruppen beigerem en haben. Fn steigendem Maße bemerken wir unter unseren Mitgliedern ailch das Streben, nicht nur den 'Vorstand für sich sorgen zu lassen, sondern auch selbst für den 'Verein milzuarbeiten. Ter 'Besuch unserer Dienstag-Abi nde hat sich ständig gehoben; zu einem kränigen Stamm von Mitgliedern, die sich regelmäßig einfinden, treten auch zablreicho 'Angehörige unsere^ Mitglieder oder andere Nichtmitgliedcr, die sich von unseren 'Vereinsabcnden ängezogcn süblen. 'Besonders stark'war u. a. der Besuch unserer Ehanucka-Feiern. Ter Beginn des Winrcrscmestl rs brachte eine Abänderung der Statuten durch die autzcrordentliche Mitgliederversammlung. Es dürren seitdem auch weibliche Mitglieder ausgenommen werden, auch ist das Mindesralter auf das vollgndele I i. Lebensjahr herabgesetzt. Diese Aenderuugcu haben sich durchaus gewährt. Ansbesondere beweisen uns zahlreiche Beitritte von weiblichen Mitgliedern. daß auch für die weibliche jüdische Tendenzcii des B. Bedürfnis war. fieu eingeführt wurde die Eii richtung der Suartalsabende für Mitglieder, Vier Mal im Aabre wird den Mitgliedern Gelegenheit *> Ä6ir dabcn bem Bericht des jüdischen Zugendbundes Berlin einen so breiren Raum gewätnen;»r sollen. w»il def Verein seit Iabren nichts in den Mitteilungenverönentlichr dar. Ruch wird das Programm den Brudervereinen mannigfache Anregung .!da»; es sich um einen Ausnadmefall bandelt. üiedaktion der >Mitteilungeni