Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 8 (1.8.1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- Seite 209 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/4926451-6352291-6352397--1063-4927174- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
c d o di nt II (5 i di NI i dl. . i a ii it iv c ii 5 e ii. z u r, ( : r (i n ii i f a t i o n b'e j:. 1) i> a j it a ii f fr ei fl e - joldu'ii Vereinigung hin« ■ l-cr' viele Miditeile, i'l!» . 1 ß unsere staubesorgaui-, Angestellten dieses (irreligiösen Betenutnisses den Handlungsgehilfen- - 1774 Breslauer Verein . — 20V) — hingen aus dein platten Lande und in den kleinen s ädten annehiue», da chiep gerne Vakanzen niit jüdischem Personal besetzt merijcn sollen, jedod, Angebote einnals nidit vorliegen. Ganz e n t i di | c & e n g e neu d e n V o r s di l a g d e s H e r r n 61 n t B e k ä in p s ii n g aller M i tz st ä n de ei n e : ii d i s di e n A n fl e st e l l.t e n z u s et; a f f c n, ii o n> e r k s di a s l l i di e r G r n n d l a g e. Von einer idi mir Vorteile nicht versprechen, Idi sehe darin Tandelsangestellte haben wir ein Interesse daran, düs iation eine eiuhbitlidie .itaiupssrour bildet, die all! werbsziveitzs ohne Ilntersdlied des politisdien und anliiehmen. Wenn and> durd, den Teutschnatior verband und den nur örüidje Bedeutung habender fl er Antiseinitisiiins in die Haudlnpigsgehilsenbeivegi! ng hinein getragen worl den ist und die .Katholiken ihren eigenen, vielfach untor kirchlicher Herr» ldiast stehenden Verband haben, so', ist dodi die 3Ii ehrzahl der Handlungc-, geliilsen.von soldlen religiösen Voriirteilen frei, Eine Zersplitterung der Standesbewegung önrd, die immer mehr um sich gleisende sucht, neue £r» ganisatiöndien ins Leben zu rusen, die niemals ein auch nur 'einigermaßen^ bedeutenden Platz in der Beioegung einnebiuen ip rden, halte idi für verderblidi. In den Verbänden der sozialen Arbeitsg ineinsdiait sind Mitglieder aller Bekenntnisse willkommen und betätigen fiii in ihnen. JJie Stellenvermittlungen Gesetzen, soweit sie es können, and, dir sie die stellen, und der oft gehörte! Vonvurs, datz midi hier christliche Bewerber den jüdischen gegenüber bevorzugt werden, ist für jeden, der den schematischen Betrieb dieser Vermittlungen kennt, unsinnig, schon deshalb, lrril die Vereine Interesse . daran haben, möglichst viele ihrer Beiverber unterz bringen, da sie bei einlretender Stellungslosigkeitihnen die stellungslos;nrente gewähren mutzten. Freilich klagen diese Stellenvermittlungen, »atz ihre Tätigkeit für jüdische Mitglieder äutzerst sdiivierig sei. Ein jüdischer Händliingsgehilsenvereiii ist überflüssig. Er allein ist nicht, geeignet, die Not zu lindern, und man wurde m t ihm die.Berechtigung der judenseindlichen Tendenz des Teutschnationalei! Handlungsgehilsen-Verbandes bejahen. Tie erwähnten bestehenden jüdisch! u £rganisatiouen könnten >n gemeinsamer Tätigkeit viel dazu beitragen, die wirkidiastliche Not der deutschen Juden zu mildern. Arbeiten wir in ihnen wird Herr Louis Gutmann seinen Aussatz nicht iis. iegbert Leser i Jüdischer "ilfgabe, dan' i