Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 8 (1.8.1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- Seite 218 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Derbant>SffTTad)rid)ten Turnen unb. Sport. Tic Frage der körperlichen Kräftigung der jüdischen Jugend ist *>» einer der bedeutendsten in unserer Gemeinschaft geworden. Unser Verband darf sich das Zeugnis ansstellen, seit Jahren auf diesem Gebiete mnstergiltigcs zu leisten. Das ist^zu unserer besonderen Genugtuung vor kurzem auch dadurch anerkannt worden, das? das cngcnische Komitee der Grosiloge für Deutschland uns tinen Betrag von 700 Mark zur Förderung unserer Arbeit aus dem Gebiete der körperlichen Jugendpflege bewilligt hat. Diese Summe soll in erster Linie den Vereinen zugute kommen, die aus eigenen Mitteln nicht in der Lage sind, Durn- oder Spiclabtcilnngen zu unterhalten. s Wir fordern daher diejenigen Vereine, die eine lUntcrstützung auf diesem Gebiete wünschen, ans, ein genau begründetes Gesuch cinzureichcn. Dieses Gesuch muh enthalten: 1. Die Zahl der Mitglieder des Vereins (unterschieden nach ordentlichen, antzcrordentlichen, männliche», weiblichen, besondere Angabe der Mitglieder unter 30 Jahren). 2. Zu welchem Zweck die Beihilfe zunächst benötigt wird, zur Anstellung eines Turnlehrers oder zur Anschaffüng von Geräten usw. 3. Eine Angabe darüber, ob der Verein aus turnerischem oder sportlichem Gebiete bereits Einrichtungen getroffen hat und mit welchem Erfolge. 4. Eine Angabe darüber, ob der Verein zur Unterstützung dieses Arbeitszweiges sich bereits an andere Organisationen gewandt und was er erreicht hat, bczw. zu erreichen hofft. (Zum Beispiel an den Lrtsansschnh für Jugendpflege um kostenlose Ueberlassung eines Durnsaalech an die Gemeinde usw.) 5. Einen Kassenbericht über das letzte Geschäftsjahr. Die Bewerbungen sind bis zum 15. September an den Vorsitzenden unseres Ausschusses für körperliche Jugendpflege, Herrn Idr. med. Richard Schuster, Aachen, Anrrliusstratze 10, zu richten. Der Verbandsvorstand: Der Ansschns» für körperliche Jugendpflege: I. jiora B e r (i n c r. o-?>- Pr. 2 cfui ft c r. —:- j- Statistik. Tie Geschäftsführerin des Verbandes hat sich an die Vereine mit der Bitte nin eine Reihe von statistischen Angaben gewandt. Tie Antworten laufen recht spärlich ein. Vielleicht wird das Interesse an der Beantwortung belebt, wenn an dieser Stelle Einiges über die Bedeutung der erbetenen Angaben gesagt wird. Ta i st zunächst der Ve re i n s s ra g eb o g en , auf dem i ,o r a l l e n T i u g e n die Arbeitsweise, des Vereins