Mannheim
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  1. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    r 106 No. 5/6 einen räumlich weit ausgedehnten Kreis erstreckt. Ihm fehlen alle die Berührungspunkte lokaler, gesellschaftlicher und freundschaftlicher Natur, die die Mitglieder eines Vereines miteinander verknüpfen und sie dem Vereine erha…

  2. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 107 «eits machen sich unsere turnerischen Erfolge so fühlbar, die jungen Leute, die ihre Dienstzeit hinter sich haben, wissen so viel von dem Nutzen zu erzählen, den die turnerische Vorbildung ihnen gebracht hat, daß es keiner wagen…

  3. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    108 No. fr/6 kann in dieser Beziehung viel geleistet werden, wenn wir die Sache* systematisch betreiben. Der Ausschuß oder die Kommission, der die Agitationsfragen obliegen, muß fortwährend darüber unterrichtet sein, wo eine Agitation notwe…

  4. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 109 veranlaßt sie, das zu tun. Der Ausschuß sucht darauf Vertrauensleute in den betreffenden Plätzen zu eruieren, die eventuell bereit sind, die Vorarbeiten, Lokalbeschaffung, Ankündigung usw. zu besorgen. Er veranlaßt den unternehm…

  5. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    110 No. 5/6 die finanzielle Frage der Turnerschaft noch wenig geklärt ist. Ich meine nur: Das wunderschöne Beispiel, das uns die Männer gegeben haben, die die Jüdische Turnzeitung so selbstlos und so prächtig gestaltet haben, obwohl sie all…

  6. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 111 sichtlichen Darstellung eine solche Zweckeinteilung unserer Tätigkeit vornehmen und demgemäß unterscheiden. 1. Propaganda in turnerischer Beziehung, 2. Propaganda für die von uns vertretene jüdische Idee. Die turnerische Propaga…

  7. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 112 Die Vorturnerschaft selbst mit ihren Vorrechten und Begünstigungen nimmt eine Ehrenstellung im Verein ein und ist ein Ziel, das jeder ambitionierte Turner anstrebt. Darum soll die Vorturnerschaft konstituiert werden, wo dies irg…

  8. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 113 verlangt Opfer, wenn auch nicht immer in materieller Hinsicht, so doch wesentlich an Zeit und persönlicher Mühe. Es soll nicht so gehalten werden, wie in so vielen jüdischen Gemeinschaften, daß zur ehrenvollen Arbeit nur die rei…

  9. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5 6 114 große Furchtsamkeit vor möglichen Gefahren zu bannen und damit den turnerischen Mut zu erhöhen. Eine weitere propagandistische Tätigkeit wird ermöglicht durch die geselligen internen Veranstaltungen des Vereins, bei denen sich G…

  10. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 115 führungen — teilnehmen. Den Mitgliedern sind durch Anschlag an einer besonders diesem Zwecke gewidmeten Tafel am Turnplatze die bezüglichen Verlautbarungen und Einladungen anderer jüdischer Vereine zur Kenntnis zu bringen. Die A…

  11. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    ' No. 5/6 116 Unrecht unserem Verband aggressive Tendenzen untergeschoben habe. Was zunächst den Arbeiter-Turnerbund anlangt, so verdient derselbe schon wegen der Zahl seiner Mitglieder — er zählt deren 44000 — eine gewisse Beachtung. Die A…

  12. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. 5/6 117 sches Volkstum" und „jüdisches Volkstum", die nebeneinander laufen, nicht gegeneinander. Analog ist unsere Stellung, die wir zu den französischen, italienischen, schweizerischen usw. Turnverbänden einzunehmen haben werden, wenn …

  13. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    118 No. ö.'ß Dr. Werner gibt se _-m Befremden Ausdruck, daß nach wie vor österreichische Juden auf Grund formalistischer Auslegungen einen Ausweg geschaffen haiben, in der Deutschen Turnerschaft zu verbleiben. Solche Juden, die als Schutzju…

  14. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    119 Ein Antrag Berger, den Ausschuß zu beauftragen, sich über diese Frage schlüssig zu werden, findet die Mehrheit. Der erste Antrag Pollak wird auf Scholems Anregung in einstimmiger Annahme dem Ausschuß und der Obmannschaft zur Erledigung …

  15. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    120 No. 5/6 zu wahren, so daß wir ihm nicht nur zu größtem Dank verpflichtet sind für seine Leistungen, sondern daß wir auch sein Tun als vorbildlich hinstellen müssen, und daß jeder ihm als Beispiel nachzustreben hat. Herr Dr. Tuch hat nac…

  16. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    Xo 5/6 121 ordentlich bedeutungsvoll. Wenn die anwesenden Delegierten bei der Rückkehr in Ihren Vereinen mit aller Energie dafür sorgen werden, daß ein jeder kräftig für diesen Fonds eintritt, und außerhalb des Vereins rührige Agitationen a…

  17. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    122 Xo. 5,'Ii tionakr Grundlage bezeichnet. Zugleich werden ihr aggressive Tendenzen stärkster Art gegen den modernen Nationalstaat nachgesagt. Demgegenüber stellt der Ausschuß der Jüdischen Turnerschaft fest: 1. Die Jüdische Turnerschaft i…

  18. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    123 3. Der „Jüdischen Turnerschaft von 1902" zu Hamburg wurde auf ihre Provokation das unten abgedruckte Schreiben übermittelt. 4. Dr. Jalowicz hat im Auftrage der Jüdischen Turnerschaft in Halberstadt einen Vortrag über die jüdische Turnbe…

  19. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    124 Xo. 5/6 J.-No. 142/05. Berlin, den 25. Mai 1905. An die Jüdische Turnerschaft von 1902 zu Hamburg. In den letzten Wochen brachte eine Reihe deutscher und jüdischer Blätter eine Erklärung Ihres Vereins, durch welche sich derselbe, ohne j…

  20. 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

    No. VJö Fonds der Jüdischen Turnerschaft. Bankier J. Freymark-Berlin.....Mark 50.— Professor Warburg, Charlottcnburg . . „ 100.— Hermann L.-Berlin........» 50. Professor L.-Berlin........» 10^- Justizrat Heinrich Meyer Cohn . . . „ 50. Dr. …