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Jüdische Turnzeitung · 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
6 (1905)
Issue
5/6 (5.1905)
Date
1905-05-01
Page
[Seite] (sequence 57)
Language
German
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123 3. Der „Jüdischen Turnerschaft von 1902" zu Hamburg wurde auf ihre Provokation das unten abgedruckte Schreiben übermittelt. 4. Dr. Jalowicz hat im Auftrage der Jüdischen Turnerschaft in Halberstadt einen Vortrag über die jüdische Turnbewegung gehalten. 5. Es sind zunächst an Persönlichkeiten, mit denen die „Jüdische Turnerschaft" Fühlung hat, Aufforderungen zur Zeichnung für den Verbandsfonds ergangen. Bisher sind daraufhin 535,— Mark gezeichnet worden, (s. u.) 6. In die Redaktion der Turnzeitung wurden Dr. Richard Blum und Julius Heilbrunn gewählt. 7. Auf Vorschlag des Ausschusses sind zum Vorsitzenden der Obmannschaft Dr. Ludwig Werner-Wien II, Rueppgasse 37, und zu dessen Stellvertreter Julius Berger-Köln a. Rh., Mauritiussteinweg 2, gewählt worden. Dr. Z i rke r, Schriftführer. Eine Abfertigung. Die gegen unseren Verband gerichtete Zeitungspolemik hat ungewollt dadurch gute Wirkungen hervorgerufen, daß unsere Bewegung von den faulen Elementen und den gesinnungslosen Opportunisten glücklich befreit worden ist. Es kann nur von Gewinn für unsere Sache sein, wenn sich die unsicheren Kantonisten von uns abwenden. Wenn je, trifft hier Herzls Wort zu, daß sich die verlieren, an denen man nichts verliert. Die „Jüdische Turnerschaft von 1902" zu Hamburg hat, als die »Köln. Ztg." und ihre Gefolgschaft die schärfste Tonart gegen unseren Verband anschlug, den Augenblick für gekommen erachtet, der Presse "achstehende Zuschrift zu übermitteln: „1. Die Jüdische Turnerschaft von 1902 zu Hamburg gehört nicht der Jüdischen Turnerschaft an, der sich von elf jüdischen Turnvereinen Deutschlands überhaupt nur vier oder fünf beizählen. Die übrigen der Jüdischen Turnerschaft angehörigen Turnvereine s'nd außerhalb Deutschlands domiziliert. 2. Die Jüdische Turnerschaft von 1902 zu Hamburg identifiziert sich in keiner Weise, weder in nationaler Beziehung noch in ihrem Verhältnis zur deutschen Turnerschaft, mit dem Programm der Jüdischen Turnerschaft, wie es auf dem Turntag zum Ausdruck gebracht worden ist. 3. P'e Jüdische Turnerschart von 1902 zu Hamburg verfolgt lediglich den Zweck, dem Turnen eine möglichst weite Verbreitung unter der jüdischen Bevölkerung Hamburgs zu verschaffen. Im übrigen steht sie, wie auch ihre Statuten besagen, voll und ganz auf dem Boden der deutschen Turnerschaft." p per Ausschuß des Verbandes hat darüber mit folgendem trvviderungsschreiben quittiert:

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