Mannheim
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18381843
  1. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    *94 Cd* Priesterthum. Priestern selbst bereitet. Da dieses ein, den Priestern gebotenes SabbathSgesetz ist, so geht seine Bedeutung wohl auf die besondere Erwägung der Geheimlehren der Schrift, die als ein ganz zweckmäßiges Sonntags, geschä…

  2. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    va« Pnesterthum. S»S auch feine Gedanken zu weiterer Ausführung und Ergänzung ausspricht, so möchten auch wir noch einiges hinzusetzen, und zeigen, wie das aus stiller, gemüthlicher Anschauung und eigener, innerer Erfahrung hervorgegangene …

  3. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Da- Pnesterthum. me nehm vor Gott unserm Heilande, welcher will, daß allen Menschen geholfen werde, und sie zur Erkenntniß der Wahrheit kommen» (1 Tim. 2, 1—4.). Wie aber der Pn'ester des alten Bundes nicht blos die Verrichtungen seines Amt…

  4. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Qtit Pttefterlhum. S»7 Menschheit Ihm Einverleibte wird unser Gebet ein Rauchopfer werden köimen, das aufsteigt und angenehm ist. Führt uns dann der tägliche Dienst auch an den Leuchter, so haben wir unstreitig darin »daS Licht des Geistes …

  5. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    298 va« Priesterthum. nähme an der kirchlichen Feier des heiligen TageS zu nennen, besonders aber muß hier das heilige Abendmahl in Erinnerung gebracht werden. Diese» Gacrament entspricht aufs genaueste jenem heiligen "Brode des Angesichts»…

  6. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Dal Pkiefterlhum. »S» teS uns aufgeschlossen ist in der Gemeinschaft mit »Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge, und Erstgeborene von den Tobten, und der Fürst der Könige auf Erden; der uns geliebet hat und gewaschen von unfern Sünden m…

  7. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    300 Di» Maroniten. lich damals eint theologische Streitfrage die Grundfesten der Christenheit. Die Frage lautete, ob, weil in Chn'sto zwei Naturen — die göttliche und die menschliche — vereinigt waren, nicht auch zwei Willen in ihm müssen g…

  8. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Di« Maroniten. SOI Indessen ordneten sich diese Bergbewohner bürgerlich und militärisch, und dehnten ihre Siege über die Berge bis gegen Jerusalem aus. In den Zeiten der Kreuzzüge erscheinen sie bald im Bündnisse mit den Kreuzfahrern, bald …

  9. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Die Maroniten. .102 ganz allein auf die Maulbeerbäume und Weinstöcke, woraus ihre Pflanzungen größtentheilS bestehen. Die Regierungsfonn der Maroniten unter sich gründet sich nicht auf ausdrücklich bestimmte Verträge, sondern blos auf Gebrä…

  10. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Di« Maronitrn. SOS zeichnen. Alle leben auf den Gebirgen in großen und kleinen Dörfern, und selbst in einzeln zerstreuten Häusern. Die ganze Nation treibt Ackerbau. Ein Jeder bearbeitet mit seinen Händen das kleine Gut, das er besitzt, oder…

  11. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Cit Maroniten. aoA gulären Truppen unterhält, muß jeder, wenn eS Krieg gibt, auSziehen, und bei vielen Gelegenheiten hat es sich gezeigt, daß ihnen nur tüchtige Anführer fehlen, um aus ihnen die besten Truppen von der Welt zu machen. Die Zä…

  12. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Di» 'JRjromtefl. m ihnen gelassen worden, welche freilich jetzt von dem Volke auch nicht mehr verstanden wird; daher wird das Evangelium in arabischer Sprache gelesen, da letztere die in gan; Syrien üblich gewordene Mundart ist. I« Abendmah…

  13. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    …eit zum allgemeinen Wohlstände beitragen, und nicht, wie in so manchen andern Ländern, müssige Verzehrer emähren. Pabst Gregor XIII. errichtete im Jahr 1S84 ein maronitisches Eollegium in Rom, worin junge Männer dieses Volkes ihre theologische Bildung…

  14. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Zdrahim Pascha. 307 Schilderung, die unter den jetzigen Umständen von doppeltem Interesse ist und der wir Folgendes entnehmen. Ibrahim ist der That nach König von Syrien, das er feit seiner Eroberung (im Jahr 1832) nicht mehr verlassen hat.…

  15. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    308 Ibrahim Pascha. haßt ist Ibrahim wo möglich noch mebr als Mehemed Ali. Dieser hat doch noch Anhänger, wenn gleich keine Freunde; Ibrahim aber hat nur Feinde, gefährliche Feinde, erbittert durch erlittene Mißhandlungen, durch seinen brut…

  16. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Ibrahim Pascha. roden benachbarten Städten weder das Feld bauen, noch selbst mehr Vrod backen kann. Wenn man die traun'ge Nachäffung europäischer Gin« richtungen, in denen Mehemed Ali und Ibrahim ihr Heil suchen, in der Nähe betrachtet; wen…

  17. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    310 Mrhemed üli. Officiere, welchdie Regimenter gebildet, in die Depots zurück, und läßt die armen Truppen seit sechszehn Monaten ohne Sold schmachten. Ermordungen sind bei ihm eine ganz gewöhnliche Sache, und wie er früher viele seiner Wei…

  18. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Mehemed *li. an Man schätzte im Alterthum dir Bevölkerung Aegyptens auf sieben Millionen, zur Zeit des Einfalls von Bonaparte auf fünf, als Mehemed Ali die Mameluken vertilgte auf drei, und jetzt ist sie auf zwei, ja Manche behaupten auf an…

  19. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    SIS Mehr«»» »Ii. gebaut, ohne den Handel im Lande zu fördern. Sein Abgabensystcm hat die reichen Karawanrvzüge von seinem Gebiete entfernt, und seine Fabrikate finden keinen Ab» satz, als den erzwungenen bei seinen Unterthanen. Die vielen w…

  20. 1840-10-01 · 10 (10.1840) · p. [Seite]

    Mehemed »li. SIS gen Besitz weder für ihn, noch für seuic Nachkommen versprechen. Er wird noch schlimme Erfahrungen machen, wenn er fortfährt, Syrien mit gleicher Erpressung zu behandeln wie Aegypten, wo er alles Eigeuthumsrecht zerstörte, …