Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 10 (10.1840)
- Date
- 1840-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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so« Zbrahi« Puschu. und hat mit den Gewändern der Eapuciner viele Aehnlichkeit. Ihre Speisen sind von denen des übrigen Volkcs nicht verschieden, außer daß sie niemals Fleisch essen. Sie müssen häufig fasten und bei Tage und bei Rächt lange Gebete hersagen; den übrigen Theil ihrer Zeit verwenden sie auf den Feldbau, oder brechen Steine zu Errichtung der Mauern an den Terrassen, auf denen ihre Weinstöcke und Maulbeerbäume gepsianzt sind. Jedes Kloster hat unter seinen Mönchen einen Schuster, einen Schneider, einen Schreiner, einen Bäcker, — kurz, von allen nöthigen Handwerkern einen. In den Nonnenklöstern führen die OrdenSfraueu ein sehr arbeitsames Leben. Auf diese Weise sind diese Klöster dem Gemeinwesen eher nützlich als schädlich, weil sie durch allseitige Thätigkeit zum allgemeinen Wohlstände beitragen, und nicht, wie in so manchen andern Ländern, müssige Verzehrer emähren. Pabst Gregor XIII. errichtete im Jahr 1S84 ein maronitisches Eollegium in Rom, worin junge Männer dieses Volkes ihre theologische Bildung erhalten und nach erhaltenen kirchlichen Weihen in das vaterländische Gebirge zurückkehren. Jndeß ist nicht zu bemerken, daß dadurch der abendländische Einfluß sehr zugenommen hätte, da diese Orientalen, ungeacht ihrer Verbindung mit Rom, doch unabänderlich an ihren hergebrachten, - väterlichm Ordnungen festhalten- Ibrahim Pascha. Ein höherer, deutscher Militär, welcher in den jüngsten Monatm den Orient bereist hat, entwirft von Ibrahim Pascha und deffm Betragen in Syrien eine