Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 10 (10.1840)
- Date
- 1840-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Qtit Pttefterlhum. S»7 Menschheit Ihm Einverleibte wird unser Gebet ein Rauchopfer werden köimen, das aufsteigt und angenehm ist. Führt uns dann der tägliche Dienst auch an den Leuchter, so haben wir unstreitig darin »daS Licht des Geistes Gottes" zu erkennen, das wir zu nähren und zu pflegen haben, wenn es uns rein und Helle leuchten soll. Dem Leuchter aber steht der Tisch gegenüber mit den Broden. Diese, nachdem sie eine Woche lang vor dem Angesichte des im Allerheiligsten Wohnenden gestanden, wurden dem Priester eine heilige SabbathSspeise. Ohne Zweifel liegt hierin für den Gläubigen ein Wink, der sich auf die geistige Nahrung bezieht, der er besonderam Tage deS HErrn soll theilhaft werden. DaS Brod des LebenS ist unser HErr selber, der mit uns will vereinigt sein zum bessern Leben. Geht nun das Licht des Leuchters auf die Erleuchtung des heiligen Geistes, und erkennen wir, daß wir nicht blos Erleuchtung, sondern auch Erneuerung und Umgestaltung des eigenen Wesens bedürfen, dieses aber dadurch nur geschieht, daß der HErr Wohnung macht in den Seinigen, so deutet uns das heilige Brod auf jene Kräfte der zukünftigen Welt, die in Jesu dem Gläubigen offen stehen, und aus dem alten einen neuen Menschen erbauen, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Ist eö aber gerade der Sabbath, wo der Priester diese Nahrung empfangen sollte, so dürfen wir allerdings den Wink darin sehen, daß der Tag deS HErr» eS besonders ist, wo wir neue Kräftigung des inwendigen Menschen suchen und erlangen sollen. Das Betrachten der heiligen Schrift und da- Eingehen in ihre innersten Lehren ist dabei gewißlich eines der ersten, von uns in Anwendung zu bringenden Mittel. Doch ist wohl auch der Besuch des öffentlichen Gottesdienstes und die Thril«