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338 thatsächlich wisse, wer dieser Gott ist, und damit eS in diesem seinem ersten Werke die Absicht des HErrn mit seinem Volke für alle Zukunft vor Augen habe, nämlich: den Seinen ein Erlöser zu sein. Denn wie sich Gott einmal zu erkennen g…
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339 I Ich bin der HErr, dein Gott, (Ich der HErr bin dein Gott), der ich dich aus Aegyptenland aus dem Diensthanse gefnhret habe. II. Du sollst keine andeni Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildniß noch irgend ein Gleichniß machen…
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340 IX. Du sollst nicht falsches Zeugniß reden wider deinen Nächsten. X. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechts, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines …
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341 Lik wird angenommen von den vorzüglichste» Rabbjnen des Mittelalters, lind bis auf den heutigen Tag theilen die Juden auf diese Weise die zehn Gebote ab. Zwar suchen auch sie zehn Pflichten aus dem Decalog herzuleiten, und fassen den er…
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343 Der Behemoth. Hioh, der fromme Mann, welcher in dem Lande Uz *) wohnte, kannte Gott, aber nicht als Gott JSraelS und war nicht vertraut mit dessen nähern Offenbarungen an Abraham und seine Nachkommen. Unter schweren Leiden suchte er, un…
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In diese» Mittheilung an Hiob und seine Freunde spricht aber Gott nicht als der, den sein Volk schon kennt durch seine Offenbarung an die Väter, aus deren Nachkommen Er sich eine Gemeine gesammelt, die eine Bewahrrrin und Priester»'», seine…
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815 druck: Riesenthicr. Vielleicht ist aber das Wort der hebräischen Sprache nicht ursprünglich eigen, sondern auS der ägyptischen herübergebracht, und hat nur im Hebräischen eine kleine Umgestaltung erlitten, damit es auch in dieser Sprach…
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340 thüm, welches an den Ufern des Nils und tiefer hinein in Afrika zu Hanse ist. Denn abgesehen davon, daß die majestätische Beschreibung, welche in dem Buche Hiob von dem Behemoth gemacht wird, in allen Theilen ans diesen riesenhaften Vie…
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347 AegyptenS bewohnt. In älterer Zeit fand cs sich auch in den untern Theilen dieses Landes, aber gegenwärtig ist sein Hauptaufenchalt tiefer südlich, und nicht bloS am Ril, sondern überhaupt an den großem Flüssen und Sem Afrikas. *) Sein …
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34« man ju jeder Zeit diese Haut sehr geschaht zn Verfertignng von Schilden; denn, ohne besonders schwer zu sein, widersteht ein Schild aus Nilpferdhaut jedem Hieb und Stich. Der Schwanz ist nicht groß im Verhältnisse zn der Masse des Körpe…
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349 sucht es im Schilf de- Ufers. Auf dem Laude fühlt sich daS Nilpferd nicht so ganz zu Hause; es schreitet lang« sam und schwerfällig einher, und eilt sogleich dem Wasser zu, wenn es beunruhigt oder angegriffen wird. Im Wasser ist es in s…
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350 Dieser allgemeinen Schilderung fügen wir noch zwei Darstellungen bei, wie sie uns von Sachkundigen gegeben werden, deren einer in älterer Zeit im Morgenlande selbst gelebt hat; die andere ist aus der Feder eines neuern Reisenden. 1. Ein…
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351 auf Menschen warf, sie tödtetc und alleangebaute Land verwüstete. Man wandte alle Mittel an, diese beide« Thiere zu fangen; man stellte sehr starke Netze auf, und es vereinigten sich ganze Schaaren von Menschen mit allerlei Arten von Wa…
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352 in vier Thrilk gcspaltcn war. Die Beine waren sehr dick und plump und die ganze Körpermasse dieser Thiere glich einem umgekehrten Schiffe. Mit einem Worte, sie sind dicker und länger als der Elephant, nur haben sie kürzere Beine als die…
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SS3 unter das Wasser und zerschmetterte ihn; die beiden Jäger entkamen mit Noth dieser große» Gefahr. Von den fnnfundzwanzig Flintenkugeln, in einer Entfernung von etwa fünf Fuß auf den Kopf des Unthiers abgeschoffen, hatte nur eine hie Hau…
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Wir wollen nun noch die Stelle selbst in dem Buche Hiob vor uns nehmen nnd die dichterisch,erhabene Schilderung lesen, welche der Geist Gottes, — er der selber schöpferisch über dem Ehaos schwebte, als Himmel und Erde geschaffen wurde, — vo…
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die -enden und den Bauch der ganze Umfang des Leibes beschrieben, und hingewiesen auf die ungeheure Stärke die dieses Thier in der Masse seines Körpers vereinigt, von den« der Rumpf oder die Mittlern Theile die Hauptsache ausmachen. Bers 12…
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SS« zu der Beschreibung der unförmlich dicken und harten Knochen des Behemoth ungleich besser paßt. Uebrigens bedarf es keiner Erwähnung, wie malerisch bezeichnend die gewählten Ausdrücke sind. Die Schilderung schreitet von den äußern Theil…
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157 die das erzürnte Thier im Kampfe gegen belebte und leblose Gegenstände auf zerstörende Weise zu gebrauchen weiß. Schon manches Fahrzeug hat es zerrissen und zersplittert, als ob dessen Gebälke dünne Stäbe wären. Bers 15. Doch tragen die…