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Das Morgenland · 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 356

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Journal
Das Morgenland
Volume
1 (1838)
Issue
11/12 (12.1838)
Date
1838-12-01
Page
Seite 356 (sequence 36)
Language
German
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SS« zu der Beschreibung der unförmlich dicken und harten Knochen des Behemoth ungleich besser paßt. Uebrigens bedarf es keiner Erwähnung, wie malerisch bezeichnend die gewählten Ausdrücke sind. Die Schilderung schreitet von den äußern Theilen zu den inner« fort, von dem äußern Anblicke dieses Thierkoloffes zu den innern Stützen und dem Gefüge dieser belebten Masse. Vers 14. EristderAnfangderWegeGottes; sein Schöpfer versieht ihn mit seinem Schwerte. Der erste Theil dieses Verses, wenn man ihn, wie hier geschehen ist, ganz wörtlich aus dem Hebräischen wiedergibt, ist dunkel. Der Sinn ist: Der Behemoth ist eines der ersten, der merkwürdigsten Werke Gottes. Denn oft wird gesagt der Weg Jemands; für das Wirken Jemands; die Wege eines Menschen, für seine Werke. Der Anfang will aber sagen, das was obenan steht, daS Vorzügliche. Ganz ähnlich wird in den Sprüchen (Eap. 8, 22.) von der Weisheit gesagt, Gott habe sie erschaffen als den Anfang seines Weges. Der zweite Theil des Verses kann auch übersetzt werden: Sein Schöpfer greift ihn an mit seinem Schwert. Dieses erklärt man so, als ob damit gesagt wäre, Menschen können dem Behemoth nichts anhaben, und vermögen nicht, ihn zu tödten, nur sein Schöpfer selbst nimmt ihm das Leben, wie er es ihm gegeben. Borzuziehen ist aber die andere, oben ausgedrückte Ueber, setzung. Der Gedanke ist dann, der Schöpfer selbst habe den Behemoth mit seinen fürchterlichen Waffen auSgerü« sttt. Die mächtt'gen Zähne dieses Thieres, die wir oben beschrieben haben, werden als Schwerter dargestellt mit denen der Allmächtige den Behemoth gewaffnet habe. In der That bilden die großen Fangzähne, mit denen der Rachen deS Nilpferdes bewehrt ist, eine fürchterliche Waffe,

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