Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 11/12 (12.1838)
- Date
- 1838-12-01
- Page
- Seite 355 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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die -enden und den Bauch der ganze Umfang des Leibes beschrieben, und hingewiesen auf die ungeheure Stärke die dieses Thier in der Masse seines Körpers vereinigt, von den« der Rumpf oder die Mittlern Theile die Hauptsache ausmachen. Bers 12. Er bewegt seinen Schwanz wie eine Ceder; die Sehnen seiner Hüfte sind verflochten^ Die Bergleichung des Schwanzes mit der Ceder ruht auf zweierlei. Zuerst liegt die Ähnlichkeit zwischen dem Schwänze deS Nilpferdes und dem Stamme eines Baumes, namentlich dem der Ceder, darin, daß er am Leibe des Thieres eine bedeutende Dicke hat, glatt und hart sich erstreckt, aber schnell an Dicke abnimmt, wie ein Baum, dessen unterer Stamm von einem bedeutenden Umfange ist, den er aber nach kurzer Höhe verliert und in Aeste auseinander geht. Der andere Vergleichspunkt mit der gewaltigen Ceder ist wohl in dem Umstande zu suchen, daß das Nilpferd, wie manche andere Thiere, wenn eö auf einen Gegenstand losgeht den Schwanz vollkommen gerade streckt. Vermuchlich ist hier hauptsächlich auf diesen Ausdruck des Grimms oder der Begierde deS riesenhaften Behemoth Rücksicht genommen. Wenn von den Sehnen oderNerven seiner Hüfte gesagt wird, sie seien verflochten oder verschlungen, so ist daran zu erinnern, daß mit dem Begriffe des Flechtens in den hebräischen Wörtern sich gewöhnlich auch der der Stärke verbindet-. Bers 13. Seine Knochen sind Röhren von Erz; sein,e Gebeine Stäbe von Eisen. Besser noch als Stäbe wurde gesagt werden Barren. Denn das Wort bezeichnet nicht gedebnteS, sondern in der Masse befindliches Eisen.*'» Was auch *) Man sehe Fürst Gnnrnrd. 4K.T