Mannheim
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18381843
  1. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 358

    358 fes, seine stille, sichere Behausung unter dem bergenden Lotosgebüsche ist hier unnachahmlich schön gezeichnet, und keine Uebersetzung erreicht den sprechend gewählten, bedeutsamen Ausdruck des hebräischen Originals. VerS 18. Siehe, ein…

  2. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 359

    kerthänig zu machen. Die beiden Sätze des Verses sind als Fragsatze zu fassen, dergleichen oft angewendet werden, um eine Verneinung stärker auözudrücken; wie z. B. in der unmittelbar folgenden Schilderung des Leviathan durch eine Reihe von…

  3. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 360

    860 brr Eonfrssion, von jrbcm Rang und Stand, finden dort zu jeder Zeit eine Gastfreundschaft, welche im freniden Lande doppelt wohlthnrnd ist. Schon deswegen würde es eine Aufgabe dieser Blätter sein müssen, auch einmal etliche Worte von d…

  4. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 361

    SCI des Papstes Elemens VII. bestätigt. *) Sie bewohnten ein Kloster auf dem Berge Zion, verloren aber dasselbe im Jahre 1569 und bezogen dann dasjenige Kloster, welches sie heute noch inne haben. Sie kauften es von den Georgianern; es hieß…

  5. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 362

    so» Die Vater Franciscauer hatten im Anfänge des vorigen Jahrzehnts im Morgenlande noch fünfzehn Stationen inne. Vier Klöster hatten sie aus Mangel an Priestern verlassen müssen. Ihre fämmtlichen Ausgaben, die sich nach Burckhardt auf jährl…

  6. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 363

    Mi die sie dem Fremdlinge widmen, ein lautes Lob gezollt. Doch äußert Scholz, ein deutscher katholischer Theologe, der im Jahre 182t Palästina besucht hat, nach Anfüh, rung mehrerer Vorwürfe, welche gegen die Väter Franciseaner in Jerusalem…

  7. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 364

    Mi andern von Jerusalem abhängigen Kloster kennen. Es ist dieS daS Kloster St. Johann des Täufers. Lamartine wurde von dem Charakter des Vorstehers dermaßen entzückt, daß er das Lob desselben in folgenden emphatischen Worten niederlegt: »De…

  8. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 365

    . die Bewohner desselben ein günstiges Zeugniß abgeben, und dieses um so mehr, da die nachfolgenden Bemerkungen desselben Dichters daS Gepräge der ruhigen Ueberzeu» gung tragen. Er sagt weiter: »DerMönchSstand in unserer Zeit war von jeher …

  9. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 366

    "Man zeigt nnS» — schreibt er — "daö Dach des Klosters, aber wir können nicht eintreten. Die Geistlichen sind in Quarantäne, ihr Gebäude ist geschlossen in Pestzeit. Ein kleines, anstoßendes Haus bleibt allein für. ' die Frcmdrn offen, und …

  10. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 367

    machen ihnen dagegen einige Almosen und die Briefe, die ihre Freunde ans Cypern und in Syrien uns für sie mitgegeben hatten. Jeder Gegenstand der von nnö zu ihnen gehen soll, wird zuerst gründlich durchräuchert, dann in ein Gefäß mit kaltem…

  11. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 368

    308 chen Fundamentallehre» dieses Glaubens, und sollten auf den Stellen, wo Jesus lebte und litt, nicht sprechen von Paulisch, Apollisch, Kephisch (1 Cor. 1, 12.), sondern nur, daß kein anderer Name unter dem Himmel dem Menschen gegeben sei…

  12. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 369

    tholiken, setzen sie den Türken und Juden gleich und suchen sie auf alle Weise zu verfolgen». »Man ist sehr verlegen, wenn man nach den Ursachen dieses Haffes forscht. Man sagt, sie liegen in der Verschiedenheit der Glaubensartikel; aber di…

  13. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 370

    370 liegen; es ist uns hier bloS um die Thatsachen und du, rum zu thun, den Zustand deS Orients, wie er ist, nach der Wahrheit darzulegen. Wir fügen darum hier noch die Erzählung eines Vorfalls bei, durch welche derselbe Verfasser zeigt, bi…

  14. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 371

    371 H)Ürner und bereit Besitz, namentlich das heilige Grab. Um diese heiligen EnnnerungSstätten der Christen wird in Jerusalem auf eine so unwürdige Weise und mit so unwürdigen Mitteln gestritten, daß es scheint als sollte gerade in diesem …

  15. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 372

    37* die Griechen nach Konstantinoprl und erhielten für große Geldsummen, welche der Dnltan zu dem damaligen Kriege gegen Rußland nöthig brauchte, die Gestattung, die Kirche wicderherzustellen. Vergeblich wurden von Ikeite der Lateiner die d…

  16. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 373

    *73 sonst ihnen gehörigen Kapelle ihr Wappen wieder rinmauern. Sie stützten sich hiebei auf einen Befehl, den ihnen der französische Geschäftsträger ausgewirkt. Aber die Griechen duldeten es nicht, weil die Kirche jetzt ihr Gut sei. Während…

  17. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 374

    374 fett nimmer gewähre» können. Sie haben im Durchschnitte alle Jahre 4000 Pilger. Die Abgabe, welche diese Pilger für die Erlanbniß, die beiligen Orte besuchen zu dürfen, bezahlen müssen, btträgt nach einem niedrigen Anschläge 38,000 span…

  18. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 375

    *75 wird, z» fürchten steht, daß die ganze Stiftung von Terra Santa aufgegeben werden muß. Dies wäre ein großes Unglück, denn man kann nicht läugnen, daß sie dem europäischen Namen in der Levante Ehre. gemacht Kat, und der Sache dxr Christe…

  19. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 376

    r ST« bis 2000 Piaster. Seit ihnen der Schlitz von dem fran, zösischen Minister in Konstantinopcl mangelte, war der außerordentlichen Forderungen kein Ende. Vom Jahre 1805 an verlangte der Pascha jährlich um 100,000 Pia, ster und darüber. A…

  20. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 377

    »77 erkauft werden muß, sieht man daraus, daß für das Herausbrechen einer neuen Thnre am Kloster in Damast im Jahre 1820, 7000 Piaster bejahlt wurden. Im Jahre 1813 forderte der Gouverneur bei der Geburt eines Sohnes des Sultans die Summe v…