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Das Morgenland · 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 348

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
1 (1838)
Issue
11/12 (12.1838)
Date
1838-12-01
Page
Seite 348 (sequence 28)
Language
German
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34« man ju jeder Zeit diese Haut sehr geschaht zn Verfertignng von Schilden; denn, ohne besonders schwer zu sein, widersteht ein Schild aus Nilpferdhaut jedem Hieb und Stich. Der Schwanz ist nicht groß im Verhältnisse zn der Masse des Körpers, wie dasselbe auch bei dem Elephanten und andern Thieren dieser Klaffen der Fall ist. Er hat Aehnlichkeit mit dem eines Schweines, ist nicht sehr lang, kahl, und wird von dem Thiere mit Leichtigkeit nach seinem Willen regiert. Seine Beine sind verhältnißmäßig kurz und dick, wie es nöthig ist, um diese große Masse mit Sicherheit zu tragen. Der Fuß hat einen vierspaltigen Huf. Mit größter Leichtigkeit bewegt sich da- Thier im Wasser und schwimmt darin herum. Dieses Element ist sein Lieblingsaufenthalt, und seine meiste Zeit verbn'ngt es entweder in den Gewässern selbst, oder gelagert in den sumpfigen Stellen deS Ufers unter Schilf und Gebüsch. Doch kann eS nicht lange unter der Oberfläche des Wassers bleiben, ohne den Kopf her« vor zu recken und Odem zu holen. Seine Nahrung besteht nicht, wie man etwa geglaubt hat, in Fischen, die cS sich im Wasser holt, sondern das Land liefert ihm, was cs zu seinem Unterhalte bedarf. Nach einer weisen Einrichtung des Schöpfers sind alle diese vierfüßigen Ungeheuer, auch die riesenhaften Geschöpfe der untergegangencn Vorwelt nicht fleischfressend, sondern holen sich ihren täglichen Unterhalt aus dem Pflanzenreiche. 4sin liebsten bei Nacht steigt daS Nilpferd aus seinen feuchten Behausungen herauf, und wandelt im Felde heri«m seiner Nahrung nach. Wenn sein Appetit es auf angebautes Land führt, so richtet sein große- Manl den kleinern Schaden an, indem die entsetzlichen Fußtapfen des herum« schreitenden Ungeheuers für die Pflanzntig und den Boden selbst das größte Unglück sind. Seine Dchlafstätte

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