Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 11/12 (12.1838)
- Date
- 1838-12-01
- Page
- Seite 357 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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157 die das erzürnte Thier im Kampfe gegen belebte und leblose Gegenstände auf zerstörende Weise zu gebrauchen weiß. Schon manches Fahrzeug hat es zerrissen und zersplittert, als ob dessen Gebälke dünne Stäbe wären. Bers 15. Doch tragen die Berge ihm Futter, und alles Wild de- Feldes spielet daselbst. Obschon dieser Riese der Thierwelt so fürchterlich ge« waffnet ist, so greift er doch seine Mitgrschöpfe nicht an. Er weidet wie sie, und sie spielen sorglos um ihn. Man vergleiche damit die oben (S. 347) angeführte Schilderung eines neuern Reisenden, der uns ein malerisches und anschauliches Bild entwirft, von diesem freien Zusammmleben der Thiere der Wildniß an den menschenleeren Ufern des ober» Nil. Vers 16. Im schattigen Gebüsche liegt er; verborgen in Rohr und Sumpf. Nachdem die Beschreibung des Thieres gegeben war, folgt nun von Vers 15 an die Schilderung seiner Lebensweise. Zuerst wie es sich erhebt Und aus der Aue weidet, dann wird unS sein Lager und sein nächtlicher Aufenthalt beschrieben, und darauf geschildert, wie es muthig und kühn im Strome sich bewegt. Das Wort, welches durch schattige Gebüsche, übersetzt ist, bezeichnet vielleicht genauer die Lotos gebüsche, die am Nil einheimisch sind. Diese Bedeutung würde vorzüglich in dem folgenden Verse paffen, wo deS Schattens der "schattigen Gebüsche» besonders Erwähnung geschieht. VerS 17. Ihn beschirmen die Gebüsche mit ihrem Schatten; rings umgeben ihn die Weiden des Stromes. Die ruhige Verborgenheit der Lagerstätte des Behemoth in dem feuchten und kühlen Schatten des Ufrrschil-