Mannheim
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19271931
  1. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 57

    gebaut wird. Einstweilen aber werden die Häuser, die auf der Anhöhe jenseits des Jordans gebaut werden und zukünftig als landwirtschaftlicher Punkt dienen sollen, keineswegs nach dem Plane der Gebäude einer Kwuzah gebaut, wie zuerst verlaut…

  2. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 58

    sie auch von ihnen bewundert, gefeiert — jetzt mißverstanden. Die zionistisch-sozialistische Jugend- und Chaluzbewegung befindet sich trotz der „Krise" im fortwährenden Aufstieg. — Unsere Generation wird das Schicksal des Zionismus entschei…

  3. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 59

    wird ihr kein anderer Teil des Zionismus abnehmen. Erziehung zur Chaiuziuth und Chaluzsein ist jetzt schwerer und verantwortungsvoller als in früheren Jahren. Aber wir betrachten die Zeit der Krise als vorübergehend, und Chaluzbewegung ist …

  4. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 60

    gewissen Erschütterung überlegt man, wie fern man dem Leben um uns herum entrückt sein muß, wenn wir erst von Amerika aus auf Zustände hingewiesen werden müssen, die vielleicht in unserer allernächsten Nähe sich vollziehen. Lindsey ist ein …

  5. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 61

    der modernen Jugend eine größere Freiheit, aber auch eine größere Verantwortung zu. Er sieht z. B. in den Probeheiraten, die junge Leute miteinander eingehen, einen Versuch, die Ehe zu einer wirklichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau zu…

  6. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 62

    und wenn die Jugendbewegung in Deutschland sich ihm anschließt oder sich ihm angeschlossen hat, dann entsteht für sie die neue und schwierige Aufgabe, innerhalb dieses Prinzips von Freiheit, die aus dem eigenen Wesen folgende Beschränkung z…

  7. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 63

    der Jugendbewegung eine Verpflichtung zu einem Leben gibt, das möglichst geringen Anteil am Unrecht unserer Gesellschaftsordnung hat. Man war sich aber völlig einig darüber, wie weit und wie dehnbar auch diese Formulierung ist. Alles in all…

  8. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 64

    und um sie aber geht es doch. Wir wollen und können uns für unser Leben nicht mit einer Hilfsstellung für Palästina begnügen . . . Wir stehen an derselben Stelle und beginnen hier unsere Arbeit, wo wir sind and bleiben wollen, zu der wir au…

  9. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 65

    … Wassern brütenden Gottesbraus zu — den, von dem wir nicht wissen, von wannen er kommt und wohin er fährt." So schließt Martin Buber eine „Rede über das Erzieherische"*) und voll Stolz und voll Demut über die Autonomie des Menschen eröffnet er unermeßl…

  10. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 66

    gab immerhin folgende Ratschläge: das Kind soll staunen lernen: immer u. immer wieder soll es sich die Welt neu erschaffen, jeder Gegenstand muß ihm wieder und wieder zum Wunder werden; es soll außerdem lernen, sich die Menschen und die Din…

  11. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 67

    … die trotz ihres sozialistischen Bewußtseins mit ungeheuer vielen, sehr festen Banden mit dem Bürgertum verknüpft sind. Hermann Hesse sagt gerade von Menschen, die so am Rande des Bürgertums stehen: wer nicht wider das Bürgertum ist, ist für es. Wir bür…

  12. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 68

    macht und der Idee wirklich Macht über sein Leben gibt, daß man dann, daß wir dann im Zionismus eher zu unserer Tat kommen als im Kommunismus, daß wir so durch aktivste Teilnahme in der uns gemäßen Form eher der List des Bürgertums entgehen…

  13. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 69

    man gerade in Berger auf einen dem Bunde sehr nahestehenden Menschen zu treffen geglaubt hatte. Die Menschen des J. J.W.B, fordern nicht allein eine sozialistische Gesellschaft und suchen diese Forderung durch taktische Mittel zu erreichen,…

  14. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 70

    dazu. — Es war das erste Jüngerenlager, das der Gesamtbund veranstaltete. Seine Vorgänger waren Lager einzelner Agudoth. — Wir waren 55 Chawerim und Chaweroth, darunter acht „Aeltere", mehr als die Hälfte der Teilnehmer aus Berlin, ferner a…

  15. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 71

    …mbandentwnrt* von Prof. E. R. Weiss Berlin Die Bände gelangen in etwa halbjähriger Folge zur Ausgabe Chefredakteur: Dr. Jakob Klatzkin Steliv. _Prof. Dr. I. Elbogen u o__1 in Halbleder M 55,— Preis pro Band in Ganzleinen m. 50^ P„«k~k«{+1M *wird bei Best…

  16. 1928-01-01 · Heft 2 (Januar 1928) · p. Seite 72

    LENIN fämtlicheWerke EINZIGE VOM LENIN-!NSTITUT IN MOSKAU AUTORISIERTE AUSGABE BEREITS ERSCHIENEN; BAND XIII Materialismus un…

  17. 1928-03-01 · Heft 3 (März 1928) · page 1

    DER JUNGE JUDE BERLIN 1. JAHRGANG MÄRZ 19 2 8 ZUM 10JÄHRIGEN BESTEHEN DES HECHALUZ

  18. 1928-03-01 · Heft 3 (März 1928) · page 2

    INHALT: TEL-CHAJ 73 ZU DIESEM HEFT 73 DIE KRAFT DES „HECHALUZ" VON CH. N. BIALIK 74 DIE EROBERUNG PALÄSTINAS VON MARTIN BUBER 78 AUS DER „MESSILA" 80 MARTIN BUBER von ch. hoffmann 86 MARTIN BUBERS 50.GEBURTSTAG VON HERMANN GERSON 89 BILDUNGSARBE…

  19. 1928-03-01 · Heft 3 (März 1928) · p. Seite 73

    …wegung in ihrer tatsächlichen Existenz bekennen wir uns in diesem Augenblick. Und wir bekennen uns zu der Bewegung, die Martin Buber zu ihren Besten rechnet, die dadurch sich als Erneuerungsbewegung des jüdischen Volkes erweist, daß in ihr die Chaluzbe…

  20. 1928-03-01 · Heft 3 (März 1928) · p. Seite 74

    CH. N. BIALI K: DIE KRAFT DES „HECHALUZ" (Aus einer Rede von Ch. N. Bialik bei der Feier der arbeitenden Jugend in Tel-Aviv zum Gedächtnis Tel-Chajs und zum Jubiläum des Hechaluz.) Diesen Abend, der dem Gedächtnis des Gründers des Hechaluz,…