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  1. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 108 · Jüdische Gemeinschaft

    108 ein psychologischer Akt, ein Erlebnis, das nicht mit Menschen verbindet, sondern eher isoliert und allgemeiner Bedeutung entbehrt. Vielmehr stellt sie sich für uns auf jenen beiden Gebieten dar, die die deistißche Aufklärungsphilosophie…

  2. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 109 · Jüdische Gemeinschaft

    109 in den Ereignissen des täglichen Lebens, in den öffentlichen Angelegenheiten und denen eines privaten Kreises kommt uns plötzlich ein Entschluß, aufsteigend nicht aus der Situation, sondern aus einer Helligkeit, um die nunmehr die Welt …

  3. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 110 · Jüdische Gemeinschaft

    … e i tu, wurde immer wieder vor der Gemeinschaft errichtet. Zu einem „heiligen Volke" forderte die Berufung Jahwes auf. Jeremia verhieß, daß der „Same Israels nicht aufhören soll, ein Volk vor Gott zu sein". Die Vollziehung des friedlichen Rundes …

  4. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 111 · Jüdische Gemeinschaft

    Die jüdische Sozialethik ist der Ausdruck der innermenschlichen Gemeinschaft des Volks, wie der der außermenschlichen mit Gott der sakramentale Kultus ist. Dieser erstarrte zum Ritual oder nahm den Weg zur individuellen Religiosität der Mys…

  5. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 112 · Jüdische Gemeinschaft

    …ohen, Cassirer, Simmel, Husserl . . . denken.) Die Juden als Träger europäischer Wirfschaftskuihir in Palästina Von Dr. Fritz Sternberg, Breslau ^^j||(^ffiix gehen von der Annahme aus, daß der jüdischen Einwanderung in Palästina auch nach dem Kriege keine…

  6. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 113 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    113 bestanden z. B. in Turkestan *) 1912 nur 6500 russische Wirtschaften (8000 Ansiedler waren noch nicht untergebracht), also ein verschwindend geringer Prozentsatz im Vergleich zu der Zahl der einheimischen Bevölkerung, die ca. 8i/2 Milli…

  7. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 114 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    …, , , , 3 000 — 4 500 500 8 000 9L«fad hJt^lX>\A a .... 3 000 7 000 - _ 10 000 Tiheri&s ■'. . .... 2 500 3 500 - _ 6000 Haifa . 2 000. . — 1000 - 3 000 Hebron . . . » . . 500 500 _ —- . 1000 Kolonien . . . . . . — ' — 7 500 500 8000 - Summa: | 2…

  8. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 115 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    schaftlichen Lebens stark bemerkbar machen. Wir führten bereits oben aus, daß den Engländern nach der Ansicht eines ihrer hervorragenden Vertreter die Seele des Orientalen ein Rätsel geblieben ist. Wenn sie dennoch in Ägypten unzweifelhaft …

  9. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 116 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    116 Europäisierung das reichste Feld, die schönsten Entwicklungsmöglichkeiten. Allerdings muß man sich von der Vorstellung befreien, als könne man in Palästina einfach europäische landwirtschaftliche Methoden einführen. Für die palästinänsi…

  10. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 117 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    1.17 nähme des Kincmatographen, vermögen im Vergleich zu dem, was das tägliche Leben dem Eingeborenen vor Augen führt. In Palästina hat er infolge der jüdischen Einwanderung ein ausgebildetes Kleinkreditwesen in unmittelbarer Nähe. Hier , k…

  11. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 118 · Die Juden als Träger europäischer Wirtschaftskultur in Palästina

    llö Palästina, verpflanzen, wird für die Weiterentwicklung einheimischer orientalischer Wirtschaft von ganz besonderer Bedeutung sein. Wir haben wohl nachgewiesen, daß kein orientalisches Land uns Analogien gibt für die Entwicklung Palästin…

  12. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 119 · Chanukkah

    1t®; - 'Chanukkahv;1 . Von J. L. Perez Deutsch von Alexander Eliasberg. iTieder ein Fest bei den verdammten .Juden!" sagt verächtlich der Kutscher und zieht seinen Pferden, die bei der jüdis…

  13. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 120 · Chanukkah

    120 Er sieht plötzlich seine Mutter vor sich, wie sie eine Türklinke putzt und reibt , . Dicke Schweißtropfen rinnen ihr vom Gesicht . . . Und dann gibt es Mazzes. Es .wird ihm plötzlich so warm ums Herz/ r~. Ob sie dazu Christenblut gebrau…

  14. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 121 · Chanukkah

    t<>4 Dafür bekam er das Georgskreuz! „Die .verfluchten Juden!" hört er plötzlich seinen Kutscher rufen ... Der Schlitten fährt langsam durch die lange Gasse eines Städtchens In den Fenstern zu beiden Seiten der Straße brennen Lichter . * . …

  15. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 122 · In Palästina [Rezension]

    … und zumal von Frl. Dr. Berliner geleistet worden ist. Damit ist bereits gesagt, daß die vorliegende kleine Schrift von Cora Berliner in hohem Maße lesenswert ist. Sie ist von einer Persönlichkeit geschrieben, die mit hohem Ernste an die jüdische Jugend…

  16. 1917-12-25 · Heft 6 (25.12.1917) · p. [Seite] · Der preußische Rabbiner

    …litik, Wirtschaft und Literatur in Ost und West Erscheint zweimal im Monat unter Mitwirkung von Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Hermann Cohen / Alexander EÜasherg Dr. Adolf Friedemann / Geh. jusiizrai Dr. Eugen Fuchs Prof. Dr. Franz Oppenheimer ttMirMtititiitri…

  17. 1917-12-25 · Heft 6 (25.12.1917) · p. Seite 124 · Der preußische Rabbiner

    124 beieichs Besserungen durchzuführen oder die Initiative in einer gesetzlichen Änderung zu ergreifen. Man ist oft geradezu der Meinung, daß die in ihrer Mehrzahl politisch liberale Gemeindegewalt eine Klerikalisierung mit Priesterherrscha…

  18. 1917-12-25 · Heft 6 (25.12.1917) · p. Seite 125 · Der preußische Rabbiner

    125 verlangt die Militärbehörde nicht von den Gemeinden, sondern von den Rabbinern, was in Freußen ein vollständiges Ignorieren des bestehenden Hechts bedeutet! Es soll natürlich nicht geleugnet werden, daß trotz ihrer unzulänglichen gesetz…

  19. 1917-12-25 · Heft 6 (25.12.1917) · p. Seite 126 · Der preußische Rabbiner

    1Z6 Fasse eines Konflikts die Aussicht zu haben, daß sein Vertrag nicht erneuert wird und er mit Frau und Kindern hungern kann. Nicht jeder ist ja zum Märtyrer geschaffen, und das Fehlen der lebenslänglichen Anstellung muß daher auf die Fes…

  20. 1917-12-25 · Heft 6 (25.12.1917) · p. Seite 127 · Der preußische Rabbiner

    wird, ein Führer der Gemeinde sein. Unter den heutigen oft unendlich verstimmenden Arbeitsbedingungen ist es . geradezu erstaunlich, welche Berufsfreudigkeit unter den Rabbinern herrscht, und sie wird einen Begriff davon geben, was erst gel…