Mannheim
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  1. 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 4

    schlinge; er will, daß der Hohe dem Niedern Schutz gewähre, daß der Reiche dem Armen Hilfe spende, daß der Beglückte des Leidenden Seufzer stille, und Thranen trockne. Dieses, eines der geringeren Mittel, welche der Herr zur Ebnung der gese…

  2. 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 5

    denskelch hieniede» gekostet, dem sein Loos nicht ins Liebliche gefallen. Es vertraue ihm, der unter der Armurh Bürde seufzt, daß er dem Mangel nie unterliegen wird. CS vertraue ihm, der auf sein Schmerzenlager sich wälzt, daß die Stunde se…

  3. 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 6

    Nachkommen überliefern sollen. Und ist das Andenken dieser Ereignisse uns so eingeschärst worden, daß wenn z. B. Jemand von uns Gesäuertes am Ueberschreitungssest ißt oder kein Usberschreitungs- Opfer bringt, die Strafe, daß dessen Person v…

  4. 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 7

    …d Zuversicht aus Werk gehen, dem der Herr seinenSegen nicht wird fehlen lassen. ZeitMgsNschrichten. Schleswig-Holstein. Elmshorn, den 26. Juni. Verzeihen Sie, Herr Redakteur, und auch an Dich, lieber Leser', richte ich diese bescheidene Bitte, wenn…

  5. 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 8

    »M S08 lerstein, definitiv erledigt worden. Der Staatsrath als. oberste,- definitiv Entscheidende .Behörde hat unter Aufhebung aller dagegen sprechenden resp. Regierüngs-Beschlüssen die Wahl genehmigt, und der Gewählte in sein Amt eingesetz…

  6. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 1

    zur Wahrung der Znterefsen des orthodoxen Jndenthnnrs. Redakteur: Vr. Guoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. S. Jahrgang, s. Ju« isis. > 2llto»a. > vio mnrv SS. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abo…

  7. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 2

    Der Staat hat nicht zu scheu, zu welchem Glauben sich seine Mitglieder bekennen, sondern nur, baß sie einer Sittlichkeit lehrenden Religion anhaugen; er hat zu zehen, das; nickt Leichtsinn, sondern Religion das Gcmüth Derer, die ihn ausmach…

  8. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 3

    und Glanzpunkte; ohne Wirken und Nützen giebts keine Ehre, sowie wieder andererseits einem Wirken im achten Weltgeiste der Tribut der Ehre und des Rahmes nicht ans die Länge versagt werden kann. Darum ist auch das Zeichen der Größe einer Na…

  9. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 4

    leugnen eS nicht! Za, wir bekennen cs laut und frei, daß wir sein mit Sehnsucht Harren; denn die Tage, an denen ' er-kommen wird, wird ja die Erde in ein Himmelreich umgeschaffen^ werden, die Tage, an denen mein lebendiger Erlöser: Gott ers…

  10. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 5

    »M 213 Aeußere junge Leute, wie Sie sind, mit fortreißen mag. Glauben Sie denn aber wirklichdaß uns Geistlichen etwas daran gelegen wäredie Schule mit der Kirche eng verbunden zun halten, wenn wir es nicht der guten Sache wegen thäten? Glau…

  11. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 6

    <vM 214 GG» brauche, ihre zwei Seiten — eine gute und eine .böse — und es ist nicht allein nothwendig, nein, es ist auch unsere Pflicht, die Schattenseite dessen, was einst einen so wichtigen Theil unseres Lebens ausmachen soll, zu beleucht…

  12. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 7

    215 Ihre Dränger sind gestiegen, Ihre Feinde ruhen jetzt, Gott ist's, der sie so betrübet Wegen ihrer Sünden Last Vor dem Dränger, ach, voran. Tochter Zion, dir entwichen. Jede Pracht ist von dir fort, Deine Fürsten gleichen Hirsche, Die ni…

  13. 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 8

    «W 216 HZ» Brachtest du doch auch die Stunde, Wo sie würden, was ich jetzt. Denn unzählig sind die Kummer Und mein Herz ist voller Weh. Freie Städte. Bremen. Hier ist folgende obrigkeitliche Verordnung, die bürgerlichen Verhältnisse der Jud…

  14. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 1

    Wahrung der ZnLereMn des orthodoxen Zudenthunrs. zur Redaeteur: vr. Gnoch, ö. Jahrgang: 13. I«« ISIS. I Altona. I 1)'-)!) kwo /z Von diesem Blatte ^scheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5.P Ct. (2 …

  15. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 2

    Stamm bleibt, so soll der Stamm der heiligen Saat bleiben?" Und ein Funke der Hoffnung*, ein Strahl der sich durch VaS dichteste Dunkel gestohlen, er belebt des Propheten marreS Auge, er entzündet in ihm eine Flamme, eine Flamme, die auflod…

  16. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 3

    »M 219 OG« ten wir nicht schon als Menschen fordern; Ehret die Menschenwürde!? Man sagt: Israel fordere Rechte; eS ist nicht wahr, es fordert nur die sedem Menschen gebührende Ehre, und das Recht fordert sich von selbst, um der Ehre willen,…

  17. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 4

    SA> der"-i anheim''gefallen,' hättest Du nicht Ttost gesucht und kefiinöen-' in Israels einzigem E lücke HM 'Buche der Bücher, in der heiligen Thora — vnd wie unglücklich wurdest Du erst dann, wenn eben dieses? Bü'ch>-uch'L'S^'Weine ganze G…

  18. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 5

    »ZH SSI Wo welche ein halbes Jahrhundert) lebt, st weiß weder von der Vergangenheit, noch Zukunft, noch vom gegenwärtigen Augenblick. Sie lebt nn Grunde gar nicht, wenn wir ihr Dasnw mit dem bewußtseiNvolleü des Menschen vergleichen^ Das Th…

  19. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 6

    haben. Sie vermindert auffallend die Summe unseres häuslichen Glückes, weil wir nie im vollen Maaße und mit ganzer Seele Lei den lieben Unsrigen sind und unbefangen ihre Freuden, und was eben die erste Stunde Schönes bringt, mit ihnen theil…

  20. 1849-07-13 · 28 (13.7.1849) · page 7

    »ZH WS! Zog die rechte Hand Mücke Um zu schlagen unfern Feind. Jacob drennt wie Flammen-Feuer, Das verheerend um sich frißt, Wie der Feind spannt an dem Bogen, Wie der Dränger seine Hand, Tödten alle Lust der Augen In der Tochter ZionS Zelt…