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Der treue Zionswächter · 1849-07-06 · 27 (6.7.1849) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
27 (6.7.1849)
Date
1849-07-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
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215 Ihre Dränger sind gestiegen, Ihre Feinde ruhen jetzt, Gott ist's, der sie so betrübet Wegen ihrer Sünden Last Vor dem Dränger, ach, voran. Tochter Zion, dir entwichen. Jede Pracht ist von dir fort, Deine Fürsten gleichen Hirsche, Die nicht Weiden finden mehr Jctzet seufzet es nun freilich, Will, ach, jetzt zurückc gehn. ' Stets den Unflat an dem Saume, Kühn ergreifet jetzt der Dränger Alle ihre Kostbarkeit. Ja, sie sicht die Heiden dringen. Und so seufzet all ihr Volk, ach. Bittet, flehet um das Brod, Giebt jetzt Schätze für die Speise Um des Lebens Unterhalt. Gleicht ein Schmerz wohl meinem Schmerze, Den mir Gott hat zugefügt. Da er mich sehr betrübet Von der Höhe schickt er Feuer, Und zermalmet mein Gebein, Spannt das Netzrvor meinen*Füßen: Und zurücken er mich treibt. Machte mich zu Wüsteneien, Tödiet meine Jünglinge. Tritt die Kelter selbst die Jungfrau, Ja, Jehudas Tochter selbst. Seinem Munde traut ich nicht, Merket dieses, all ihr Völker, Schauet jetzt mein Trübsal an, Doch sic haben mich getäuscht. Meine Priester, alte Väter. Zn des Lebens Unterhalt. Schau, o Gott roch, welche Angst mir Niemand, der sich drum erbarmt; Meine Feinde sehn das Unglück, Freuen sich, du wolltest's so.

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