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Der treue Zionswächter · 1849-06-29 · 26 (29.6.1849) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
26 (29.6.1849)
Date
1849-06-29
Page
– (sequence 5)
Language
German
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denskelch hieniede» gekostet, dem sein Loos nicht ins Liebliche gefallen. Es vertraue ihm, der unter der Armurh Bürde seufzt, daß er dem Mangel nie unterliegen wird. CS vertraue ihm, der auf sein Schmerzenlager sich wälzt, daß die Stunde seiner Genesung naht. ES vertraue ihm, der bittere Trennung von Lieben beweint, daß himmlischer Trost seine Wunden heilen, und bald wieder Ruhe in seine Seele zurückkehren wird, ihm vertraue, über dem Lebensgefahr schwebt, daß Errettung aus derselben nicht mehr ferne ist. Es vertraue ihm, wer die Hilfe der Mächtigen bedarf, daß er ihm Gunst in ihren Augen werde finden lassen. So, m. Tb., sei Vertrauen Ihnen Stab und Stütze in allen Verhältnissen des Lebens und stelS wird Friede in ihrer Seele wohnen,, und Zufriedenheit in Ihrem Herzen. Dem Herrn der Scdövfung vertrauen Sie Zhr irdisches Geschick, wenn das Licht der Freude es bescheinr und wenn die Stürme des Daseins brausen, denn seine Varerliebe leitet sicher Alles zum Heile. Dem Herrn der 'Welten vertrauen Sie Ihre ewige Zukunft, wenn die Stunde des Abschiedes von dieser Welt einst naht und der FriedenSengel sich herabftnkr, Zhre reinen Seelen auf seinen schwebenden Filligen zum allerhöchsten Thron und zur ewigen Glückseligkeit emp^rzutragen. dkachmani-es Grundsätze über die göttlichen Gesetze im Allgemeinen von I. TN. Von der traurigen Zeit an, wo der Götzendienst seinen Anfang genommen und zwar von Zeiten des ab, wurden die Begriffe über Religion und Gott irrig und schwankend; Manche wurden völlige Gottesleugner und schrieben Alles dem Zufall zu; Andere hingegen sprachen Gott die Allwissenheit ab und behaupteten irrtbümlicher Weise sein Wissen bestehe nur im Allgemeinen; noch Andere räumten ihm zwar die Allwissenheit ein, leugneten aber, daß seine Vorsicht über die untere Welt walte und daß er die Handlungen der Menschen bewache, und sie darnach belohne, oder bestrafe, vielmehr seien diese sich selbst überlassen. Diese und ähnliche giftige Grundsätze wurden allgemein herrschend; wenn demnach die göttliche Allmacht über einzelne Auserwählte, oder gar über ein ganzes Solk ihre Gnaden waltete, und ihretwegen übernatürliche Wunder entstehen ließ, so müssen alle diese irrigen Meinungen zerfallen und in ein Nichts hinschwinden; denn durch diese übernatürlichen Wunder, durch die Veränderung der Naturgesetze, wird man überzeugt, daß ein unbegreifliches Wesen die Welt hervorgebracht hat, sie beherrscht, und allmächtig, allwissend und allgerecht ist. Und wenn nun gar ein Mann aufttitt, und diese von der Allmacht zu ergebenden außerordentlichen Begebenheiten vorher bekannt macht, so wird dadurch die Weissagung, daß sich nämlich Gott den frommen Auserwählten offenbart und ihnen seinen heiligen Willen kund thut, bewährt, und ferner die Wahrheit der göttlichen Lehren begründet; daher heißt es auch, bei den von Gott an die Egypter verkündeten Wundern: damit du erfährst, daß Ich, der Ewige, mitten im Lande gegenwäritg bin, n hiermit wird auf die waltende Vorsicht gedeutet daß sie die Welt nicht dem Zufälle überläßt; ferner heißt es (daselbst 9, 29.) damit du wissest, daß die Erde des Ewigen sei; um damit anzuzeigcn, daß Gott einzig und allein der Schöpfer der Welt sei, und sie ans Nichts ins Dasein gerufen hat; ferner heißt cs (das. 14), damit du erfährst, daß mir nichts gleich sei auf der ganzen Erde; hiermit wird die Allmacht Gottes, daß er einzig und allein nnumscbränktcr Herr sei, angcdcutct, und mußten die Egypter, die größtcntbeils Gottesleugner waren, oder wenigstens die Vorsehung Gottes bezweifelten, durch übernatürliche Wunder zur Ueberzcugung von dessen Dasein, Allmacht, Allgerechtigkeit und Allgütc gelangen. Diese großen und wichtigen Wunderwerke sind also bewährte Beweise, über den Glauben an Gott und dessen heilige Gebote; und nachdem der Allweise nicht für gut befunden, für Vösewichtcr und Gottesleugner zu jener Zeit übernatürliche Ereignisse ergehen zu lassen, (überdies dürfen solche nicht zu oft geschehen, wenn das Uebernaturliche nicht für natürlich gehalten werden soll) so befahl er uns, daß wir wegen der mit eignen Augen geschauten Wunderwerke Denkmäler und Zeichen machen und solche unfern Kindern und deren

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