-
— 77 den Arnos von seinem eigentlichen Berufe fort. Im Reiche Israel herrschte damals 800 Jahre vor der gewöhnlichen Zeitrechnung Jerobeam II, der durch glückliche Kriege die Macht und das Ansehen des Staates wesentlich gehoben hat. Aber Ha…
-
-r 78 — derbt ist, wird untergehen; das sittlich Gute und Gesunde aber bleibt erhalten. Der Prophet bedient sich dabei eines Bildes, das ihm als Landmann nahelag. „Siehe, ich gebe Befehl und schüttele das Haus Israel unter alle Völker, wie …
-
— 79 - Curt Brienitzer-Breslau.......... 50.— Mk. Alfred Berger-Breslau.......... 20.— „ Erich Bayer-Breslau als Ablösung zur Spende zum Wahlfonds........... 50.— ,.t Johannes Wilhelm-Breslau für erfolgreiche Wahlarbeit ...... ........ 10.—…
-
…biner Dr. Rosenthal; Schriftführer Salo Translateur. III. Vertrauensleute. Düsseldorf : Ralph Lewin, Graf Adolfstr. 44. Elberfeld : Hans Fischel, Hansastraße 60. Kattowitz : Ernst Liebermann, Friedrichstraße 63. Königshütte : Rechtsanwalt Erich Schl…
-
Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands. Nr. 5 | Mai 1920 1 Jahrg. II Inhalt: Gesetz. — Wer ist Jude. — Breslauer Repräsentanten-Wahlen 1920. programm des Liberalen Vereins für die Angelegenheiten d…
-
— 82 — der Unbewußtheit der Wesen Gemeinschaft, verankert im Einzelnen durch Gesetz. Das Volk war zum Bewußtsein geschritten und baute dem Göttlichen eine Stätte nach Ordnung und Recht. Und das. Gesetz heißt: Du sollst! L u d w i g R i e s,…
-
…nen, die auf Bekenntnissätzen fußen, zurückzuführen sein, daß auch im Judentum solche Glaubenssätze aufgestellt wurden (Maimonides). Ja, es war vielleicht sogar nötig, sie aufzustellen, um eine genaue Scheidung zwischen den Grundanschauungen der Reli…
-
— 84 — vbrbrachjte. Da wurde mir gesagt: „Sie hätten mit Nein antworten und den Herrn in die Jugendorganisätion der Agudas Iisroel verweisen müssen." Diese Bemerkung ist äußerst treffend. Denn das liberale Judentum gilt als Glaubenslehre, K…
-
— «5 — Wenn man die Taufe bekämpfen will, darf man nicht, wie es zumeist geschieht, allein gegen die politischen und wirtschaftlichen Ursachen ankämpfen; vor allem ist nötig, die psychologischen Gründe zu verstehen, die den Weg zur Taufe eb…
-
— m — Und noch heute bedeutet für Viele dies die Lösung des Problems, wer sich Jude nennen darf. Die Frage, die auch heute noch unter der Jugend! so brennend ist: Sind wir Juden, auch wenn wir keinen Glauben haben und nicht nach jüdischem G…
-
— 87 — Und warum sollen wir unser Dasein bejahen, da es doch vielleicht bequemer wäre, es zu verneinen? Eine Fülle von Fragen, die sich ergibt. Wie ja überhaupt das Nachdenken über den Sinn des Seins immer neue und wieder, neue Fragen gebie…
-
— 88 — Aber auch von weniger hoher Warte aus gesehen, bietet der Wahlkampf viel beachtenswertes, hat er doch gezeigt, in welch demagogischer Weise Orthodoxe und Zionisten zu arbeiten verstehen, wenn es gilt auf den Stimmenfang zu gehen. Es …
-
— 89 — sierung des jüdischen Gemeindelebens eintreten, bürgt doch hierfür der als erster Kandidat auf unserer Liste stehende bisherige i. Vorsitzende der Repräsentantenversammlung, der auch ein Vorkämpfer der politischen Demokratie in unser…
-
— 90 — Reinlichkeitsgründen es stets bekämpfen, daß politische Parteien, unter welcher Vermummung es auch sei, sei es Centraiverein, sei es Zionismus, Zutritt zur Gemeindevertretung erhalten, um dort politische Kämpfe zu entfesseln. Hat man…
-
— 91 — ethnographischen Museen mit mehr oder weniger Stolz dem Volke zeigt. Wir können aus der verflossenen Wahlzeit das Bewußtsein mitnehmen, daß wir in klarer Erkenntnis der Sachlage keine Schuld an dem Eindringen der Zionisten tragen, so…
-
— 92 bringen, wie noch nie die Orthodoxie eine Entwicklung religiösen Geistes gestattet hat, und ihr noch fluchte, selbst dann, wenn es nicht in ihrer Macht lag, die Entwicklung aufzuhalten. Wenn die Vereinigten Parteien die Oberhand in Bre…
-
— 93 — Wahlvorbereitungen teilzunehmen und unsere Mitglieder haben es auch an Arbeitsfreudigkeit nicht fehlen lassen. Wir haben bei der Aufstellung der Kandidaten darauf hingewirkt, daß der Pseudoliberalismus zurückgedrängt wird, er nur dem…
-
— 94 — 1. Gleichmäßige Berücksichtigung aller religiösen Richtungen. 2. Für den Gottesdienst in den Synagogen mit liberalem Ritus. a) Erweiterte Anwendung der deutschen Gebetsprache. b) Ausbau des Gemeindegesangs. c) Kein Sabbat- und Festgo…
-
— 95 — IV. auf dem Gebiet der Verwaltung: 1. Beseitigung des Gesetzes vom 23. VII. 1847 und Schaffung einer Gesamtorganisation der jüdischen Gemeinden Deutschlands. 2. Zusammenschluß aller Juden Groß-Berlins zu einer einzigen leistungsfähig…
-
— 96 — mit der judenheit sonst kaum erkennen lassen. Und, an diesem Tage müßte man ihrem Geiste oder ihrem Herzen etwas zu sagen haben, was sie aufhorchen machen müßte, was eine Saite ihres Innern und Schwingungen brächte, erklingen ließe. …