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100 berührt, so ist sie dennoch von unverkennbarer Wichtigkeit einerseits, weil die Gesundheit aller einzelnen Theile ein nothwendiges Erforderniß der Gesundheit des gesammten Staatskörpers ist; andrerseits, weil es in unseren Tagen besonde…
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101 llsrrter Staaten *) durchaus beispiellos. Die Facta, die zu diesem Jrrthum allenfalls verleiten könnten, sind ganz anderer, und zwar doppelter Art. Erstlich sind in mehreren Staaten des deutschen Bundes die den Juden zur Zeit.der franzö…
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102 auch der Zugang zu den anderen Erwerbsarten des bürgerlichen Lebens versperrt ist, und es ist die allerseltsamste Logik, mit solchen Argumenten die Fortdauer eben dieser Beschränkung rechtfertigen zu wollen. Erst gestatte man den Juden …
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104 verleiht, zu erwerben. Das natürlichste Gegengewicht gegen jene Richtung möchte mithin darin zu suchen seyn, daß man auch den Juden andere höhere Aussichten auf Ehre eröffne. Wenn Herr Schatzrath Stüve will, daß die Juden arbeiten, so m…
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Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesser. OriHtT» Freitag, den 21. September 1832. JMit Nönigl. Dänischem Allerhöchstem Mrivilegio. Eigenthum des Herausgebers. In Co…
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106 Ueber jüdisches Schulwesen, V 0N M. Isler, Dr. Erster Artikel. §Ö5enn man mit aufmerksam prüfendem Blick die Entwickelung des Schulwesens bei den Juden verfolgt, so wird man sich nicht verhehlen können, daß dasselbe in dem gegenwärtigen…
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107 Niemand sie kennt, für Christen angesehen werden könnten. Diese Gesinnung ist es, welche den jüdischen Schulen am feindlichsten entgegentritt; es glauben diese Leute, ihren Kindern dadurch jene Vortheile schaffen zu können, die sie so s…
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108 die ihn überall zu dieser Sonne des Lebens zurückführen, woher alles Andere sein Licht und seine Wärme erst schöpft. Diesem Unterricht ist es nicht möglich, die Knaben zu entziehen, er durchdringt die ganze Schule. Und nun bedenke man d…
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109 Sollte alles dieses nicht hinreichend sein, um den nachtheiligen Einfluß der christlichen Schulen auf jüdische Knaben zu beweisen, so wollen wir die Erfahrung befragen, welche schon hinlänglich vorliegt, um einen Schluß daraus zu rechtf…
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f das ernstere Berufsleben anfängt, in neun Fällen unter zehn seine früheren Bekannten ihn nicht mehr gekannt haben, ob sie nicht fremder thaten, als der Fremdeste. Nein, alle äußeren Mittel, uns Anerkennung zu verschaffen, sind vergeblich:…
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111 entzieht, mit den übrigen Anstalten zu concurriren *). Wir haben nun künftig zu untersuchen, was von dem jüdischen Schulwesen bisher schon geleistet ist, und welche Anforderungen wir überhaupt an dasselbe zu machen haben. Damit werden w…
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112 Kritik zum Bedürsniß, und er muß sie zur Grundlage aller seiner übrigen Forschungen m ache. rr Dr. Zunz ist unseres Wissens der Erste in Deutschland, der das Studium von dieser Seite aufgreift; der Einzige, auf dessen Arbeiten er sich h…
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Der Jude. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesser. Ot 15. Dienstag, den I 9. October 1832 Mtit Wönigl. Dänischem Allerhöchstem Wrivilegio. Eigenthum des Herausgeber…
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114 Und warum ließest du mich Keinen finden, Der meinen Gram getheilt? Der Schauende blieb einsam unter Blinden, Voll Wunden, ungeheilt. Doch still! — Nur dir will ich mein Leiden klagen, Mit leisem, leisem Ton, Begleiterin des Liedes von d…
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I losigkeit: beides kann dem Staate nicht willkommen sein. Ich wünsche, daß die innere Ueberzeugung vorwalte und bei jedem Einzelnen die Nöthigung bewirke, nicht daß ein Druck von außen eintrete. Allgemein wird es als eine Barbarei betracht…
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116 ganz aus dem Kreise des Unterrichts ausgeschlossen, oder sie soll nur noch in wissenschaftlicher Betrachtung begründet werden. Hier also tritt das Bedürfniß der Trennung verschiedener Religionsparteien nicht mehr ein, und wir hören dahe…
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119 viel zu arm sind, um die verschiedenen Modisicationen, deren die Buchstaben fähig sind, zu bezeichnen. Daher gerathen wir in nicht geringe Verlegenheit, wenn wir Worte einer anderen Sprache mit unseren Buchstaben bezeichnen wollen, und …