Mannheim
Compact Memory
428 pages · page 6Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
245
18321835
  1. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 100

    100 berührt, so ist sie dennoch von unverkennbarer Wichtigkeit einerseits, weil die Gesundheit aller einzelnen Theile ein nothwendiges Erforderniß der Gesundheit des gesammten Staatskörpers ist; andrerseits, weil es in unseren Tagen besonde…

  2. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 101

    101 llsrrter Staaten *) durchaus beispiellos. Die Facta, die zu diesem Jrrthum allenfalls verleiten könnten, sind ganz anderer, und zwar doppelter Art. Erstlich sind in mehreren Staaten des deutschen Bundes die den Juden zur Zeit.der franzö…

  3. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 102

    102 auch der Zugang zu den anderen Erwerbsarten des bürgerlichen Lebens versperrt ist, und es ist die allerseltsamste Logik, mit solchen Argumenten die Fortdauer eben dieser Beschränkung rechtfertigen zu wollen. Erst gestatte man den Juden …

  4. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 103

    …Juden von berühmten römischen Schriftstellern als Gegenstände des Spottes und der Verachtung bezeichnet, wie namentlich Tacitus sie Zeus impurissima nenne. Die von jeher bemerkte Richtung dieser Nation auf Vereinigung der Geldmittel bedürfe eines …

  5. 1832-09-11 · Heft 13 (11.9.1832) · p. Seite 104

    104 verleiht, zu erwerben. Das natürlichste Gegengewicht gegen jene Richtung möchte mithin darin zu suchen seyn, daß man auch den Juden andere höhere Aussichten auf Ehre eröffne. Wenn Herr Schatzrath Stüve will, daß die Juden arbeiten, so m…

  6. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 105

    Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesser. OriHtT» Freitag, den 21. September 1832. JMit Nönigl. Dänischem Allerhöchstem Mrivilegio. Eigenthum des Herausgebers. In Co…

  7. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 106

    106 Ueber jüdisches Schulwesen, V 0N M. Isler, Dr. Erster Artikel. §Ö5enn man mit aufmerksam prüfendem Blick die Entwickelung des Schulwesens bei den Juden verfolgt, so wird man sich nicht verhehlen können, daß dasselbe in dem gegenwärtigen…

  8. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 107

    107 Niemand sie kennt, für Christen angesehen werden könnten. Diese Gesinnung ist es, welche den jüdischen Schulen am feindlichsten entgegentritt; es glauben diese Leute, ihren Kindern dadurch jene Vortheile schaffen zu können, die sie so s…

  9. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 108

    108 die ihn überall zu dieser Sonne des Lebens zurückführen, woher alles Andere sein Licht und seine Wärme erst schöpft. Diesem Unterricht ist es nicht möglich, die Knaben zu entziehen, er durchdringt die ganze Schule. Und nun bedenke man d…

  10. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 109

    109 Sollte alles dieses nicht hinreichend sein, um den nachtheiligen Einfluß der christlichen Schulen auf jüdische Knaben zu beweisen, so wollen wir die Erfahrung befragen, welche schon hinlänglich vorliegt, um einen Schluß daraus zu rechtf…

  11. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 110

    f das ernstere Berufsleben anfängt, in neun Fällen unter zehn seine früheren Bekannten ihn nicht mehr gekannt haben, ob sie nicht fremder thaten, als der Fremdeste. Nein, alle äußeren Mittel, uns Anerkennung zu verschaffen, sind vergeblich:…

  12. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 111

    111 entzieht, mit den übrigen Anstalten zu concurriren *). Wir haben nun künftig zu untersuchen, was von dem jüdischen Schulwesen bisher schon geleistet ist, und welche Anforderungen wir überhaupt an dasselbe zu machen haben. Damit werden w…

  13. 1832-09-21 · Heft 14 (21.9.1832) · p. Seite 112

    112 Kritik zum Bedürsniß, und er muß sie zur Grundlage aller seiner übrigen Forschungen m ache. rr Dr. Zunz ist unseres Wissens der Erste in Deutschland, der das Studium von dieser Seite aufgreift; der Einzige, auf dessen Arbeiten er sich h…

  14. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 113

    Der Jude. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesser. Ot 15. Dienstag, den I 9. October 1832 Mtit Wönigl. Dänischem Allerhöchstem Wrivilegio. Eigenthum des Herausgeber…

  15. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 114

    114 Und warum ließest du mich Keinen finden, Der meinen Gram getheilt? Der Schauende blieb einsam unter Blinden, Voll Wunden, ungeheilt. Doch still! — Nur dir will ich mein Leiden klagen, Mit leisem, leisem Ton, Begleiterin des Liedes von d…

  16. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 115

    I losigkeit: beides kann dem Staate nicht willkommen sein. Ich wünsche, daß die innere Ueberzeugung vorwalte und bei jedem Einzelnen die Nöthigung bewirke, nicht daß ein Druck von außen eintrete. Allgemein wird es als eine Barbarei betracht…

  17. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 116

    116 ganz aus dem Kreise des Unterrichts ausgeschlossen, oder sie soll nur noch in wissenschaftlicher Betrachtung begründet werden. Hier also tritt das Bedürfniß der Trennung verschiedener Religionsparteien nicht mehr ein, und wir hören dahe…

  18. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 117

    …Litteratur des Mittelalters steht auf derselben Höhe wie die christliche derselben Zeit, denn ihr gemeinsamer Boden ist Aristoteles, ihr besonderer die nationalen Werke eines jeden dieser Völker. Sogar die mystische Tendenz der christlichen Philosophi…

  19. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 118

    …nes oder das andere von den kleineren Büchern, besonders die in Verbindung mit dem Gottesdienst stehen, wie Klagelieder Jeremia u. A. Auch ist es gewiß sehr wünschenswerth, in der ersten Klaffe das Lesen unvocalisirter Bücher einzuüben: dazu wäre …

  20. 1832-10-09 · Heft 15 (9.10.1832) · p. Seite 119

    119 viel zu arm sind, um die verschiedenen Modisicationen, deren die Buchstaben fähig sind, zu bezeichnen. Daher gerathen wir in nicht geringe Verlegenheit, wenn wir Worte einer anderen Sprache mit unseren Buchstaben bezeichnen wollen, und …