-
…Kulturvölker zu regeln sein wird.“ Man müßte Seite um Seite dieser 1897 erschienenen Schrift abschreiben, um zu zeigen: Theodor Herzl war der erste Jude, der unbefangen genug war, den Antisemitismus im Zusammenhang mit der Judenfrage zu betrachten. Und …
-
… Daher ist die Zeit zum Handeln gekommen. (״Jüd. Rundschau“ vom 4. April.) ״Wir als Freunde Deutschlands" Erklärung Dr. Stephen Wise's vor der amerikanischen Einw&nderangskommlssion New York, 31. März. (J.T.A.) Der Ehrenpräsident des amerikanisch-jüdis…
-
…sche Führer Dr. Stephen W i s e nach den telegraphischen Berichten der ״B. Z. am Mittag“ folgendes gesagt: Rabbiner Dr. Stephen Wise betonte, daß sich die Kundgebung nicht gegen das deutsche Volk richte, das in Amerika hoch geschätzt werde, und auch ni…
-
…nheit. Es ist eine Irreführung der Öffentlichkeit, zu behaupten, daß es sich um ״jüdische Hetze“ . handle. Ein Mann wie G. K. Chesterton zum Beispiel, der jetzt in der ״Times“ einen haßerfüllten Brief gegen Deutschland schrieb, ist der Judenfreundschaft ni…
-
ו־ Monatsausgabe Nr. 3, März/April 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Debatte im Oberhaus Ueber die Aussprache im englischen Oberhaus, die am 30. März in London stattfand, verbreitet das W. T. B. einen ausführlichen Bericht. Zunächst macht Vlscounf Ce…
-
…he Beobachter“ bringt in seiner Ausgabe vom 2. April folgende Notiz in Fettdruck: In den ״Nachgelassenen Schriften“ von Walter Rathenau, die in dem jüdischen Verlag S. Fischer, Berlin,, erschienen sind, lesen wir im ersten Band eine Schrift ״An Frankreich…
-
…alle Blätter braun!“ Daran! antworten am 5. d. M. abends die Masse-Blätter wie folgt: ״Soweit Entlassungen in der Firma Rudolf Mosse verfügt wurden, entsprach dies den mit dem Boykott zusammenhängenden Richtlinien der Nationalsozialistischen Partei, be…
-
…europas. Besonders in Mitteleuropa empfand man eine Verwandtschaft mit der Gedankenwelt, die der jüdischen Jugend durch Martin Buber und die diesem nahestehenden Kreise vermittelt worden war. Während aber im damals entstandenen ״mitteleuropäischen Hapo…
-
… ein Prüfstein für das deutsche Judentum sein, ob sich in der ungeheueren Erschütterung dieser Tage neue Führer finden. Theodor Herzl ist einmal durch ein die Seele ergreifendes jüdisches Erlebnis aus seinem bisherigen Leben, dem Leben eines europäische…
-
Monatsausgabe Nr. 4, April/Mai 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seit« 3 Das Erste Die deutschen Juden sind mit dem jüdischen Weltschicksal konfrontiert worden. Was immer nun weiter geschieht, sie werden nicht mehr anderswoher als von dieser Konfront…
-
…ert auf gute Beziehungen zu England, und es ist bemerkenswert, daß auch der Chef des außenpolitischen Amtes der NSDAP., Alfred Rosenberg, in einem zu Ostern veröffentlichten Interview deutlich den Wunsch erkennen läßt, die deutsch-englischen Beziehungen fr…
-
Monatsausgabe Nr. 4, April/Mai 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU ׳*!'"7' .'!'''•"ל י Jüdische Zwischenbilanz Am 14. April — daran erinnert ein Artikel der ״D. A. Z“ — feiert Deutschland ein eigenartiges Jubiläum. An diesem Tage sind 150 Jahre seit de…
-
… einzigartigen Augenblick aussprechen, was ist. (״Jüdische Rundschau״ vom 13. April 1933.) Wesen des Antisemitismus Von Theodor Herzl. ln seiner Broschüre ״Der Judenstaat“ (erschienen 1896) hat Theodor Ilerzl mit denjenigen Juden polemisiert, die ihm ei…
-
Monatsausgabe Nr. 4, April/Mai 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 Juden und höhere Bildung Was wird aus unseren Kindern? - Schafft jüdische Schulen! Das Gesetz ״gegen die Ueberfreindung der deutsehen Hochschulen und höheren Schulen“, für Ende …
-
…en Ethik. Und mir scheint, daß diese Aufgabe weite reicht als nur bis zu den Juden.“ In der RMV. vom 13. April erwidert Martin Buber mit einem Brief an Ernst Michel. Dieser Veröffentlichung schickt Pfarrer Eckert eine Vorbemerkung voraus, in welcher er…
-
…R. gezeichnet ist, könnte man vermuten, daß er von dem Chefredakteur der Zeitung und Leiter des Außenpolitischen Amtes, Alfred Rosenberg, stammt. Aber Rosenberg, der in seinem BiKhe ״Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ die für den Nationalsozialismus klassisc…
-
…ch habe solche Klagen. Es ist das Schicksal von Regierungen, allzu rasch vorwärtsdrängende Menschen zu enttäuschen. Sir Herbert Samuel weiß das. (Anspielung auf Samuels umkämpfte Politik als erster High Commissioner für Palästina ־— A. d. Red.) Aber ohne…
-
Monatsausgabe Nr, 5, Mai/Juni 1933 Eine schwedische Stimme zur Judenfrage Der schwedische Professor Fredrik Böök, der vor einiger Zeit Deutschland bereist hat, veröffentlicht jetzt im ״Svenska Dag bl ad“ eine sehr ausführliche Artikelserie …
-
… großen Juden-Dcbatte im englischen Unterhaus am 13. April 1933 sprach der frühere High Commissioner von Palästina, Sir Herbert Samuel, von der Aufnahmefähigkeit dieses Landes für deutsche Juden und fügte hinzu: ״Wenn ich an den Typus der jüdischen Bevöl…
-
…r Veröffentlichung liegt. Ebenso übertriebene und selbstlobende Berichte wurden auftragsgemäß geliefert aus War« schau, Budapest, Prag und Stockholm. Der Stockholmer Korrespondent erwähnt auch die großangelegte Artikelreihe Prof. Bööks, von dem er …