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  1. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. [Seite]

    Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .tu "jxnurn i^ODin!' Gexjvi ( iUDAlCA iANIAl aicaJ HXI' IIA1K IUI JllITT MITTEILUNGEN No. 74 S DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), P.O.B. 3591…

  2. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 2

    …durften (Ärzte, Goldschmiede, Steinschleifer). Auch ein Fleischer und ein Koch, die für die rituelle Beköstigung der in Breslau wohnhaften sowieder dort vorübergehend zu den Marktzeiten weilenden Juden sorgten, gehörten zur Gemeinde. Am 3. Juni 16…

  3. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 3

    … Privilegien und Vertretungen so stark und gewichtig seien, daß die Stadt bzw. Kaufmannschaft gegen ihren Aufenthalt in Breslau nichts Ernstliches unternehmen könne. Bei einigen dieser Juden, die man vorladen wollte, fügte die Kommission spezielle…

  4. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 4

    …lung der den Erniedrigten aufrichtet aus dem Staube und aus dem Elend erhöht den Armen" (Psalm 113.1) Herausgegeben von Miriam Gillis*Carlebach und Wolfgang Grünberg Das Joseph Carlebach Institut in der Bar-Han Universität befaßt sich mit Forschungen auf dem Gebi…

  5. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 5

    5 (Fortseirung von Seite 4) Walter Laqueur an, Walter Boehlich und - ich glaube auch - Fritz Stern denkt, ist das sicher nicht übertrieben. Man könnte glauben, da…

  6. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 6

    … ist." Das Abzeichen - so konstatiert er - hat die entgegengesetzte Wirkung, als sich die Regierung gedacht hat. Obwohl Willy Cohn Zionist war und noch 1937 Palästina besucht hatte, blieb er in Deutschland. Auch darüber hatte er mit Leo Baeck gesproc…

  7. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 7

    Das Zwielicht wird immer greller Die Schweiz und die Nazizeit Es begann mit der eidgenössischen Flüchtlingspolitik. Warum, wurde in den 70er Jahren gefragt, wurden Flüchtlinge rigoros ins "Dritte Reich" zurückgeschickt, selbst wenn ihnen do…

  8. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 8

    …er annektierten Tschechoslowakei) in die baltischen Staaten verschleppt. Der größte Teil von ihnen gelangte in den Raum Riga. Nur ca. 4% sollten das Inferno der sogenannten "Endlösung der Judenfrage" - dem Tarnbegriff für den Massenmord an der …

  9. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 9

    …der Durchführung des "Führerbefehls" trafen sich am 23. Oktober 1941 die örtlich zuständigen Referenten der Gestapo bei Adolf Eichmann, dem Leiter des Judenreferats im RSHA in Berlin. Am nächsten Tag erließ der Chef der Ordnungspolizei, Kurt Daluege, den…

  10. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 10

    …e 1942 spielten sich die gleichen Vorgänge ab, wie die für das Lager Jungfernhof bereits erwähnten. Den Menschen wurde "Dünamünde" als Verbesserung angepriesen, es wurden Appelle abgehalten, die Menschen selektiert und mit Bussen und mit Lastkraftwa…

  11. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 11

    11 (Fortseirung von Seite 10) Lernbegierigkeit und in Grenzen ein kulturelles Leben geherrscht hätten. Zwischen den Insassen des "kleinen", des lettischen Ghettos und den deutschen Juden entstanden vielerlei Freundschaften. Das alles fand s…

  12. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 12

    …ionstransporten befanden sich 134.000 deutsche Juden. Die Deportationsaktionen haben das ganze Reichsgebiet umfasst. In Breslau, in den Jahren 1941-1944 haben die NS-Behörden 12 Massentransporte jüdischer Bevölkerung aus Niederschlesien organisier…

  13. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 13

    …eise bemüht sich unser Vorstand schon geraume Zeit, namentliche Listen der in den Jahren 1941-43 deportierten Juden aus Breslau (und Schlesien) zu bekommen. Dies ist uns jetzt teilweise gelungen, und wir wollen unseren Mitgliedern berichten was be…

  14. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 14

    14 Eine typographische Brücke Deutsche Literatur in hebräischen Lettern Druckerzeugnisse in hochdeutscher Sprache verlassen erstmals in den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts hebräische Druckerpressen in Deutschland. In dieser Periode wi…

  15. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 15

    15 Yad Sara Organisation für Hilfe und Wohlfahrt Yad Sara ist eine einmalige Erscheinung einer Organisation in Israel, welche im Bereich der Wohlfahrt und der Gesundheit wirkt. Als Herr Uri Lopolianski im Winter 1976 mit seiner Familie nach…

  16. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 16

    …stadt von 1860 bis 1925. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, 382 Seiten. Diese eingehende Studie aus der Schule von Hans-Ulrich Wehler versucht, die Zeit von 1860 bis 1925 als "deutsch-jüdische Symbiose" zwischen Juden und Nichtjuden in Breslau darzustel…

  17. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 17

    Erwin Schild: The Very Narrow Bridge. A Memoir of an Uncertain Passage. Israel Congregation Toronto (Hg.), Toronto 2001. 310 Seiten.…

  18. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 18

    18 TERROR OHNE SYSTEM (Wolfgang Benz, Barbara Distel / Hrsg.) Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933*1935 Geschichte der Konzentrationsl…

  19. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 19

    …horarolle, welche aus Holland über Vertreter des Staates Israel, sondern Bergen-Belsen gerettet wurde, mit. Lt. Colonel Ilan Ramon s. A. Das Bild wurde von "Yad Wa'shem" zur Verfügung gestellt. Der damals 1 4. jährige Junge, Peter Gines s.A., kam in …

  20. 2003-01-01 · No. 74 (2003) · p. Seite 20

    …er Freundeskreis der Kinderheime wird ähnlich lebendig beschrieben wie die ursprüngliche und gegenwärtige Auguststraße: Adolf Freudenberg, Karl Heinrich Rengstorf mit Niemöller und Gollwitzer im Hintergrund, Sinai Ucko aus Österreich. Jutta Frost aus Heilsb…